Neuigkeiten im Hause Mayer

Publié le 18 Avril 2021

montana heißt die Neuigkeit, die seit Mittwoch eingezogen ist, und durchaus mich schon zu Ausfahrten am Ende des Arbeitstages vor 19h motiviert hat. Am Wochenende folgten zusätzlich zu diversen Fahrten in der Stadt Ausfahrten in den Bois de Boulogne und an die Seine. Sowohl im städtischen Umfeld als auch abseits asphaltierter Wege ist montana ein feines Rad. Freu mich, dass ich mich zu dem Kauf entschlossen habe. Ich habe etliche Räder probiert, hab verschiedene Geschäfte abgeklappert. man muss sagen, dass die Nachfrage nach Fahrrädern extrem hoch ist. Ist man auf ein bestimmtes Modell einer bestimmten Marke fixiert, ist zum Teil mit Wartezeiten von einem Jahr zu rechnen.

Montana stand da und wartete so scheint es auf mich.

Die Straße um die Pferderennbahn Longchamp wird von vor allem Rennradfahrern hoch frequentiert. Selbst in diesem Umfeld muss sich montana nicht verstecken, und ich bin ebenfalls ein wenig rund um das Hippodrome gefahren.

Nach den ersten Ausfahrten zeigen sich hier und dort ein paar Sachen, ist wohl nicht unüblich bei einem neuen Rad, dass sich manches erst einspielen wird. Ich habe spätestens in 3 Monaten noch einen Termin im Fahrradgeschäft. Vermutlich muss auch ein Fahrrad eingefahren werden.

Im Bois de Boulogne habe ich Biber und Koromorane gesehen. Biber hatte ich bislang noch nie erspäht.

Gestern kaufte ich auch ein Binchotan, Holzkohle aus Japan, die man in die Wasserkaraffe gibt, um das Trinkwasser etwas zu reinigen. Chlorgeschmack ade, und das Wasser hat ein sehr angenehme Textur. Trinkt sich ausgesprochen gut!

Ein wenig Hausarbeit muss am Wochenende auch sein. Aber ich hab so ein Bedürfnis raus zu gehen, dass das eher ins Hintertreffen fällt.

Vergangenes Wochenende waren Tacuabé und Butô im Vordergrund. Lorna war in Paris. Und nachdem der Saal, den wir gemietet hatten, nun doch geschlossen war und uns nicht empfangen konnte, standen wir zuerst etwas blöd da. Wir fanden dann Freitag und Samstag bei TENRI Unterschlupf: Da wir im Rahmen von deren Festival im Juni auftreten, war das möglich.

Sonntag ist TENRI zu, und wir teilten Tacuabé in zwei Gruppen und trafen uns in Etappen bei Laurence in der Wohnung.

Lorna machte ein Interview mit etlichen Mitgliedern von Tacuabé. Mangels Café oder Lokal, trafen Lorna und ich uns in einer Kirche. Dann kam aber seltsame Betriebsamkeit auf, die Orgel setzte ein, es war eine Messe und Ordensschwestern und Brüder waren auf ihren Hockern in social distancing Abstand aufgestellt präsent. Lorna und ich haben herzlich gelacht und haben das Interview vor der Kirche fortgesetzt.

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Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

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Michi 21/04/2021 11:15

Montana ist sehr schick - Grüße von meiner Montana soll ich bestellen, sie ist ein wenig eifersüchtig auf das junge Ding