Publié le 9 Mai 2010

Nach Adler und Gepard - Taube in Breath Walking Teil II. Das Wetter war uns hold - fast ein Wunder nach dem Regen während der Nacht. Erstaunlich und ermutigend, was alles in einem verborgen ist und zum Vorschein geatmet bzw. gegangen werden kann. Macht Lust auf mehr!

 

Nach getaner Hausarbeit von Everything but the Girl zu k.d.lang weiter zu Paul Weller und Patti Smith.

 

Die Eichelhäher kommen nach wie vor in den Innenhof - das was ich für ein winterliches Intermezzo wegen der milderen Temperatur und günstigeren Nahrungssituation in der Stadt gehalten habe ist wohl doch ein ganzjähriges Phänomen.

 

Ich hab ja mal von meinem Fotoworkshop im Musée Guimet berichtet. Hier nun mein Zweitversuch, Fotos mit Text zu begleiten. Marie Mireille hat sich bereit erklärt den Text zu redigieren - Merci!

 

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Pendant ta visite au musée, certaines œuvres attirent ton attention plus que d’autres. Elles te font dédier quelques minutes à l’admiration. En plus de leur beauté artistique et leur finesse, elles  te tendent un miroir qui montre des parties cachées et invisibles de toi-même.

Deux statues, l’une le visage fermé, la paume tournée vers toi et une main posée sur sa hanche, te demande de garder la distance». L’autre t’invite à t’approcher et à regarder en détail les traits de ses visages – oui, elle en a plusieurs - paisibles et harmonieux, son index et son pouce forment un cercle et soulignent cette expression. Elle te donne envie de découvrir et faire découvrir. Tu sens mouvement, énergie et synergie. D’un seul coup d’œil tu comprends les composants de la rencontre et de l’échange, un état d’esprit rendu visible à travers les détails des visages et des mains (comme elle a plusieurs visages…).

Ce miroir te montre l’essentiel et t’explique les mystères de milliers de rencontres que tu n’arrivais pas à déchiffrer et à interpréter. Ce miroir t’accompagne longtemps, loin au-delà du portail du musée. Tu l’amènes et tu le sors de temps en temps de ton esprit et ton cœur, pour te rappeler les sentiments que tu avais et pour t’aider à choisir la posture à prendre.

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Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

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Publié le 2 Mai 2010

Gleicher Ort - andere Ausstellung. Auch diesen Sonntag habe ich im Grand Palais verbracht, diesmal in der Ausstellung

"Turner et ses peintres" und diesmal auf Anregung und Initiative von Angelika, die Turner schon in London für sich entdeckt hat und sich die Ausstellung in Paris keineswegs entgehen lassen wollte.

Joseph Mallord William Turner hat vielfach Werke von anderen Künstlern aufgegriffen und gemalt, teilweise mit befreundeten Künstlern eine Art Ideenwettbewerb zu einem Thema durchgeführt. Das erlaubt ein Ausstellungskonzept, bei dem zwei Gemälde gegenübergestellt werden und dem Besucher steht es frei zu entscheiden, welche künstlerische Umsetzung den Geschmack eher trifft. Turners Landschaften, teilweise richtiggehend strahlend, sind sehr schön und vor allem die Wasserspiegelungen und Wasseroberflächen - sei es das aufgewühlte Meer, sei es eine sanft gekräuselte Oberfläche - sind wunderbar und eindrucksvoll. Das Bild "Vollmond" hat es mir gleich zu Beginn der Ausstellung angetan. Das Gemälde ist in der virtuellen Ausstellungsbesichtigung zu sehen...

 

Als würdigen Abschluß gönnten Angelika und ich uns einen Kaffee auf den Champs-Elysées.

 

Gleich Freitag und Samstag abend hab ich mich in der Gegend um die Oberkampf herumgetrieben. Man kann nicht sagen, dass alles beim Alten ist - immer gibt es was Neues zu entdecken, neue Lokale etc. etc.. Freitag hat mich nach der Massage eher der Gusto auf einen leckeren Lammspieß in den Boulevard Belleville getrieben, Samstag der Besuch von Claudia und Geli in Anemone und Le Bercail gelockt.

 

Die gute alte Wohnung in der 58 rue Oberkampf wird offenbar gerade renoviert und vermutlich nach mehreren Monaten bald wieder bewohnt sein. Ich hingegen feiere gerade Jahrestag in meiner Wohnung. Bon Anniversaire!

 

Den Maiaufmarsch habe ich diesmal nicht hautnah miterlebt - Geli und Claudia waren in einem Hotel unweit der Place de la République abgestiegen und bestätigten, dass ordentlich was los war. Ihre Nachmittagassiesta hätten sie lieber ohne Megaphone und Internationale verbracht.

Zu meiner Beruhigung gibt es Maiglöckchen und diverse Plakataktionen zum Tag der Arbeit auch im 17. Arrondissement - jedenfalls in dem östlichen Teil.

 

Ich wünsch allen LeserInnen gleich mal zu Beginn von eben diesem einen schönen Wonnemonat Mai!

 

 

 

 

 

 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 25 Avril 2010

Die ganze letzte Woche hat mich mein Arbeits-Weg an die übliche Büroadresse geführt. Weder Dienstreise noch externes Meeting standen auf dem Programm. Interessante und lehrreiche Abwechslung gab es Donnerstagnachmittag und Freitagvormittag in Form einer Schulung einer Kollegin aus Frankfurt.

Eben dort, also in der Arbeit, versuche ich vor allem den Vertriebs-Kollegen beizubringen, dass kein Weg an den Projektmanagern vorbeigeht. Was sie manchmal respektieren, manchmal aber geflissentlich ignorieren. Das könnte ich wiederum einfach hinnehmen, mag ich aber nicht, denn ist dem Kunden erst mal das Blaue vom Himmel versprochen, darf dann die PM den Karren wieder aus dem Dreck ziehen. Und das macht keinen Spaß.

Mittwoch hat mich ein kleiner Um-Weg nach der Arbeit in die Yogastunde im 11. geführt – das wollte ich mir vor der Ferienpause nicht entgehen lassen.

Ich raunze ja mitunter, dass ich den 11. so vermisse. Nun, dabei tue ich meinem aktuellen Wohnbezirk ein wenig unrecht. Die Ecke Richtung Rue de Levis, bis Batignolles ist einfach nett, es finden sich allerhand nette Cafés, das Quartier hat Charakter, ein Grätzelleben. Erst Samstag bin ich wieder herumgestreift und hab mir meinen Weg durch die Gassen gebahnt.

Sonntag hab ich das Musikrepertoire im Haushalt erweitert. Ja, ich bin noch von der Sorte, die sich über eine handfeste CD mit Coverfoto freuen und sogar in ein Geschäft geht anstatt per Internet zu bestellen. Die musikalische Reise führt nach Irland – mit Lisa Hannigan, in die USA, aber auch nach Frankreich –  mit Stacey Kent, und durch verschiedene Länder mit Anouar Brahem.

Ich bin mit meiner Wahl hoch zufrieden!

Apropos - die des Bundespräsidenten habe ich ja schon lääängst per Wahlkarte erledigt.

Von den Champs Élysées ist es ja nur ein Katzensprung zum Grand Palais, wo unter anderem gerade die Ausstellung „La voie du Tao“ – Der Weg des Tao zu sehen ist.

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Dank Christoph, der bisweilen über die kulturellen Veranstaltungen in Paris besser informiert ist als ich, hab ich meinen Ausstellungsschwerpunkt „Asien in Paris“ gleich um diese sehr sehenswerte erweitert. Da durfte Lao Tse und sein « Livre de la Voie et de la Vertu » nicht fehlen, das er der Legende nach einem Zöllner diktierte. Auch Berthold Brechts Gedicht Legende von der Entstehung des Buches "Tao Te King" auf dem Weg des Laotse in die Emigration  wurde in dem Zusammenhang zitiert.


Die Exponate durfte man nicht fotografieren, die Wendeltreppe ist aber als Verbindungs-Weg von der 1. Etage zurück zum Ausgang fixer Bestandteil des Grand Palais.

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Général de Gaulle hat wahrlich seinen Weg gemacht und den von Frankreich geprägt – warum seine Statue just auf Place de Clémenceau aufgestellt wurde ist hingegen etwas seltsam.

 

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Eine künstlerische Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit findet sich quasi gegenüber. (Artcurial am Rond-Point des Champs-Elysées)

 

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Ein gärtnerische ebenso.

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Als Abwechslung zum Großstadtpflaster habe ich dann noch im Parc de Monceau die Wege beschritten, bei Abendstimmung mit Vogelgezwitscher und einem gratis Jazz-Konzert von einem Saxophonspieler.

Der Park muss sich nun noch von dem Ansturm am Wochenende erholen, ehe das arbeitende Volk seine Mittagspause morgen dort verbringt. Ich werde ja schon in der Früh meinen Arbeits-Weg durch diesen bahnen. Das blüht und duftet so wunderbar zurzeit - hilft sich für den Arbeitstag zu wappnen (auch wenn Auge und Nase laufen und jucken).

 

Übrigens scheinen die Laternen, die nächtens den Heim-Weg weisen, in Paris eine große Vielfalt aufzuweisen.


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Im Osten der Stadt sind die Laternen übrigens meiner Erinnerung nach einfach glatt und funktionell, auf den Hauswänden montiert oder mit Drähten verspannt aufgehängt. Werde beim nächsten Besuch mal meine Aufmerksamkeit darauf richten.

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Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

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