Publié le 6 Octobre 2026
Oktober ist auch heuer wieder Austragungsmonat des Butoh Festivals in Amsterdam. Mein Projektantrag wurde dieses Jahr angenommen, und so war ich seit 2018 nun zum vierten Mal bei dem Festival.
Donnerstag startete eine Gruppe von etwa 8 Leuten mit einem slow walk von Leidseplein zu Singelgracht und wieder retour. Beinahe 1,5 Stunden waren wir unterwegs.
Freitag war ich etwa um halb 10 im Theater fuer die technische Probe mit Nelson, der auch heuer wieder fuer Licht und Ton bei allen 11 Performances gesorgt hat. Meine technische Probe fuer "Epipelagico" zur Musik von Valerio Sannicandro war recht unkompliziert verlaufen. Nelson kennt mich schon und er ist echt ein sehr guter Beleuchter, kann sich in die Butohuniversen sehr gut hineinversetzen und sie durch das Licht noch besser zur Geltung bringen.
Es war so herrliches Wetter, dass ich anschliessend ein wenig im Vondelpark spazierte. Ich sah mir Careys Probe an, da ich sie am Abend leider nicht sehen konnte. Wir spazierten anschliessend ein wenig im Vondelpark, hatten vorher in einem Café im Park eine Suppe gegessen.
Dann legte ich im Theater ein wenig die Beine hoch, ehe ich mich auf den Auftritt vorbereitete. Ich war nach Carey und Camille die dritte, vor der Pause. Danach kamen Ezio, Maruska und Quentin. Und die Beitraege nach der Pause konnte ich mir auch nunmehr entspannt nach dem Auftritt ansehen.
Das Publikum war sehr angetan von den Beitraegen, jedenfalls waren zu dem Applaus Bravorrufe zu hoeren.
Da ich im sehr angenehmen, aber per Oeffis am Abend zwischen 35 und 45 Minuten entfernten Stadtteil De Pijp bei Nathalie ein Zimmer gemietet hatte, machte ich mich alsbald nach dem Ende auf den Heimweg.
Ich hatte Muehe, einzuschlafen, und war dennoch relativ zeitig wieder wach. Erneut ein herrlicher Tag in Amsterdam, den ich mit einer Erkundung von De Pijp bis Amstel und Museumsplein begangen habe im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich traf mich mit Carey bei dem Stedelijk, aber wir beschlossen, keine Ausstellung zu besuchen. Zu viele Leute, die Ausstellungen reizten uns nur bedingt, also sparten wir die 22 EUR und setzen uns auf die Schraege Wiese vor dem Museum und plauderten.
Carey ging zu einem Contact Improvisations Event, ich streifte durch die Stadt, ging in einem ethiopischen Lokal essen, und danach gestaerkt zum Festival. Der Samstag war sehr steil, zum Teil wilde Beitraege. Ausgesprochen tolle Zusammenstellung des Programms.
Ezio, der Initiator des Festivals, kuendigte an, dass im Oktober 2027 wieder ein Festival stattfinden wird.
Neben des Kernteams rund um Carlos von Teatro Munganga, Ezio, Mo, und oben genannten Nelson helfen zahlreiche Freiwillige mit, um das Festival und den Theaterbetrieb zu ermoeglichen. Enorm!
Wieder machte ich mich gleich auf den Weg zum Quartier, obwohl ich freilich gerne noch geblieben waere.
Tags darauf war Abreisetag. Aber ich hatte noch Zeit, in das Fotografiemuseum FOAM zu gehen. Das war eine sehr gute Entscheidung.
Nadaf Kander "The edge of things"
die junge chinesische Fotografin Hailun Ma "Hometown"
die indische Fotografin Keerthana Kunnath "Not what you saw" ueber indische Bodybuilderinnen in Kerala https://www.foam.org/events/keerthana-kunnath.
Ich spazierte gemuetlich zum Bahnhof, wo ich davor schon mein Gepaeck in der Gepaecksaufbewahrung abgegeben hatte. Und dort stellte ich fest, dass mein Zug gecancelled war. Aufregung und hin und her. Also zuerst per Intercity nach Rotterdam, dort zwei Stunden warten, dann weiter nach Paris. Ankunft also spaeter als erwartet, aber immerhin gut angekommen.
War super, waere gerne noch in Amsterdam geblieben.
Da haette ich dann auch den Butohabend am Sonntag noch miterleben koennen.
https://munganga.nl/programma/fri-02-sat-03-oct-2026-2000-butoh-festival-amsterdam-x-edition
https://www.foam.org/events/nadav-kander
https://www.foam.org/events/hailun-ma
https://www.foam.org/events/keerthana-kunnath
https://munganga.nl/
https://www.foam.org/