Publié le 23 Juillet 2014

habe heute erstmals nur auf dem rechten Bein stehend auf dem Kippbrett balanciert.

 

Physiotherapiesitzung Nummer 11 im Detail:

Gladiatorenwadenübung - auf die Zehenspitzen und wieder absenken in 10er Serien

Beidbeinig Kippbrettbalance

Einbeinig Kippbrettbalance

Fußmassage

Gegen Widerstand Fuß nach rechts oben außen führen

Gegen Widerstand Fuß mit gestrecktem Fußrist nach links führen

Fuß- und Wadenansatzmassage

 

Dauer - ca. 35 Minuten

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Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

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Publié le 22 Juillet 2014

Samstag und Sonntag Physiopause, arbeitsfrei und deshalb Zeit ins Schwimmbad zu gehen. Noch dazu gibt es seit März eines zwei Schritte weit weg von mir, neben dem Parc de Monceau. Schwimmen und anschließend vor die Wasserstrahlmassage flotzen. Pfah, das hat gut getan! Und hat mir in Erinnerung gerufen, wie gerne ich schwimme. Es gibt in Paris, von mir bisher völlig ignoriert, Perlen der Schwimmbadarchitektur. Ein Auftrag, die aus schwimmerischer und bautechnischer Sicht zu erkunden.

 

Gestern noch schnell einen Holzschuhriemen gerissen - aber nicht wegen der 6500 Gramm, die ich stemmen sollte, Kraftüberschwang von M. Oger beim Vorbereiten des früher beschriebenen Übungsaufbaus. Also sind wir auf das eine Nummer größere Schuhmodell umgestiegen und schon wurde eifrig Fußrist gestreckt und angezogen.

Schwupps ging es weiter auf die schiefe Bahn, also das Kippbrett.

 

Und heute wurde die Bondage Nummer durch eine dynamische Übung ersetzt: beidbeinig hinstellen, auf die Fußspitzen stellen und wieder absenken. In 10er Serien. Dazwischen Waden dehnen. Klingt banal. Aber mit Metallteilen in den Knöchel geschraubt und einem beachtlich geschwundenen Wadenmuskel beginnt das Wadel bald zu rauchen. Das Gladiatorbein muss erst wieder auftrainiert werden.

Umgehend ging es dann weiter auf die schiefe Bahn. Versuche, das Gewicht auf beide Beine gleichmäßig zu verteilen und das Gleichgewicht zu halten. Auch eine schweißtreibende Sache. Dazwischen auch mal vom Brett steigen und Wade dehnen.

 

Dann wurde auch der Fuß massiert und in verschiedene Richtungen gedreht und gebogen. Selbst das lässt mitunter den Schweiss perlen.

 

Jedenfalls sagt mir der Kiné, dass ich sehr gut unterwegs bin. Er hat mir aber auch heute zu verstehen gegeben, dass ich im September bei weitem weniger flott unterwegs sein könnte als ich mir das so ausgemalt habe. Volle Belastung auf dem rechten Bein und Tanz so wie früher könnten noch in etwas weiterer Entfernung liegen. Die Zeit wird es weisen.

 

 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 19 Juillet 2014

meine früher ausführlich beschriebene Bondage-Übung kam gestern mit dem Gewicht von 6000 Gramm ans Bein geschnallt zu einem neuen Höhepunkt.

Auf den Strich wurde ich schon geschickt.

Was anderes als der Schritt auf die schiefe Bahn könnte dem folgen?

Die schiefe Bahn ist ein Brett, das an der Unterseite mittig einen Halbzylinder montiert hat. Das Brett kippt somit nach vorne oder nach hinten je nach Belastung. Auf dieses Spielgerät durfte ich mich gestern erstmals begeben und versuchen, das Gleichgewicht zu halten. Sinn der Übung ist wohl die Feinmotorik und Sensibilität des Fußes zu trainieren.

Nicht einfach, das Gewicht wirklich auf beide Beine gleich zu verteilen - weil das rekonvaleszente Bein ist doch noch geneigt einen Teil der Trageleistung auf links abzutreten - und dazu das Gleichgewicht zu halten. Vor allem nach hinten kippen ist eher unangenehm und zieht,

Ich schätze ich werde meinen Weg auf der schiefen Bahn nächste Woche fortsetzen.

 

Die Berichte von meinen Versuchen etwa auf Zehenspitzen zu gehen oder das Gewicht voll auf das rechte Bein zu bringen führen bei M. Oger eher zu Stirnrunzeln und Kommentaren wie - "Wollen Sie nicht doch das Schwimmbad versuchen?" Das scheint ihm wohl im Sinne eines progressiven Rehabilitationsablaufes adäquater als meine Bodenübungen.

Na, ich werde mir seinen Rat zu Herzen nehmen und das Schwimmbad Champerret aufsuchen. Sofern es nicht wegen der Streikbewegung des Schwimmbäderpersonals geschlossen ist.

 

PS: for the personal records,,,

das Bein raubt mir nächtens durchaus einen Teil des Schlafes. Mal schmerzt nur der Knöchel, mal tut der ganze Unterschenkel hölle weh.

Manche Finger der rechten Hand fühlen sich mitunter taub an - muss ich M. Oger am Montag dazu befragen.

Wenn ich mich beidbeinig hinstelle, hat das rechte Bein Tendenz sich etwas weiter vorne zu positionieren. Vor dem Unfall war mir das nicht aufgefallen und das war wohl auch nicht der Fall. Kommt vielleicht von einer verschobenen Position des Körpers bzw. der Hüfte.

Donnerstag abend nach meinem Business Trip nach Luxembourg war mein Fuß und der Knöchel enorm geschwollen. Die Durchblutung ist noch lahm im rechten Fuß. Zu Hause lege ich mehrmals täglich Eis auf, was beim Kundentermin und im Zug nicht wirklich möglich ist. Der rechte Fuß ist nach wie vor viel blau-röter als der linke.

Ich bin insgesamt eher müde. Physiotherapie und Arbeiten fordern mich ganz schön.

Eine Schmerzlinie verläuft mitten durch meine rechte Ferse.

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Rédigé par Jutta

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