Publié le 30 Avril 2014
auch wenn mich die beruflichen Hintergründe für meine Milano-Reise mehr als bedenklich stimmen, so gönnte ich mir dennoch ein Wochenende in der lombardischen Hauptstadt, ehe es Montag und Dienstag wieder ans "schaffe, schaffe" gegangen ist.
Ich entdecke gerade Italien von einer ganz anderen Seite. Dass es ein ausgesprochen bereisenswertes Land mit unfassbarem Kulturreichtum und einer sehr mundenden Küche ist weiss ich ja. Aber es springt seit meinen Aufenthalten im März und April in gewisser Weise an anderer Funken über. Ich mag's, finde die Leute und ihre Art total angenehm, fühl mich einfach wohl dort. Ich erinnere mich, als ich schüchtern Anfang 20 mich nicht mal irgendwo hinsetzen getraut hab, und wie ein gehetzes Reh durch Florenz und Rom gelaufen bin. Oder an die gefürchteten Horden von Italien um die Osterzeit in Wien. Ist vorbei und vergessen.
Obwohl ich gesundheitlich nicht wirklich in Hochform war und eher das Bett hüten hätte sollen als durch die Stadt zu spazieren, bin ich froh, dass ich in der kurzen Zeit doch relativ viel erleben und sehen konnte.
Der Hauptbahnhof war gleich die erste Attraktion. Dann Dom inklusive Terrasse. Shopping (also Auslagenschauen) - hach, die Modegeschäfte haben mich fasziniert, Pinacoteca di Brera, Parco Sempione mit der Burg,wo gerade rund um der Telethon stattgefunden hat, Basilika Sant' Ambrogio, Kirche Santa Maria delle Grazie und sogar Besichtigung von Da Vincis Fresco "Das Letzte Abendmahl".
Samstag war noch dazu Prachtwetter. Sonntag waren die Regengüsse ab Mittag teilweise eher heftig.
Ja, und Montag/Dienstag blieb dann leider keine Zeit für weitere Besichtigungen. Aber gut gegessen wurde allemal.
Ein paar Eindrücke gibt es hier in der Fotogalerie zu sehen.