Publié le 8 Janvier 2011

Jänner 2010

Gleich zum Jahresanfang starker Tobak mit Abschied von Michi aus Paris. Die spektakulärste Hochschaubahn ist lullibär gegen das was sich da in mir abgespielt hat. Ich will da gar nicht sehr ins Detail gehen.

Rückblickend hat die Fahrt rund um den Arc de Triomphe für mich noch eine Bedeutungsdimension für 2010 dazugewonnen: im Kreis fahren ist 1x spannend, vielleicht 2x, ein paar Mal. Aber dann nimm eine Ausfahrt und fahr drauf los und sieh dich um! Du wirst staunen was es alles zu entdecken gibt!


Februar 2010

Die Reise nach Burma mit Monika und Maggie hat mich ein Land, Menschen, Kultur, Lebensphilosophie entdecken lassen, die mich schlichtweg faszinieren. Und ich meine sie hat auch mein Leben nachhaltig verändert.


März 2010

Pack dich am Schopf und kriech aus deiner Depression! Ich stolpere über eine Karte von l-essentiel, heute yogavision, von Ricarda, und interessiere mich für den Yogakurs, der noch dazu in meinem Lieblingsquartier im 11. Arrondissement stattfindet. Ich muss noch heute lachen als sie mich zurückgerufen hat und ganz vorsichtig gesagt hat, dass wir uns vermutlich in deutscher Sprache unterhalten können. Hatha-Yoga mit Ricarda ist Balsam auf die Seele und bringt Ruhe und Klarheit für den Kopf. Und ist seit einigen Monaten mein „Wochenteiler“.


April 2010

Ausstellungsbesuche, Alltag und ein wenig Durchatmen am Beginn des 2. Quartals. Das 1. Quartal war ja nicht unereignisreich.

Tja und meine Kollegin eröffnet ihre Entscheidung nach Köln zurückzukehren.


Mai 2010

Mein Besuch in Wien und Emmersdorf und das Treffen mit Friends und Family war wie eine große Umarmung. Die schöne Maienzeit brachte auch Besuch in Kunstateliers und ein Treffen mit Leuten von Botschaft und Konsulat.


Juni 2010

Mein erster Ashtanga Kurs bei Didier. Puh, der Schweiß triefte, und eröffnete mir ganz neue Dimensionen von Yoga und der Wirkungsweise dieser Methode. Ujai, Mula Bandha... Dieses Gefühl der Stabilität im unteren Rücken und Bauch, die nach und nach auch im täglichen Leben Wirkung zeigt, ist unbeschreiblich!

 

Juli 2010

Perpignan und Yogaworkshop in den Pyrenäen – das war einfach schön! Ah! Wer mag kann im Archiv nachlesen.


August 2010

Ein impressionistischer Ausflug zu Monet… dem ich dann ja im Dezember in der Eiswelt auf den Champs-Elysées begegnet bin.

 

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September 2010

Ich ging mal zur Schnupperstunde Improvisationstanz im neuen Tanz- und Yogastudio Keller, ebenfalls im 11. Arrondissement. Dass ich gerne tanze wissen die, die mich ein wenig kennen. Also könnt schon sein, dass mir das gefällt. Tut es! Fabienne und Carey eröffnen ungeahnte Welten in einem selber und im non-verbalen Dialog mit den anderen. Überschreite Grenzen, probiere andere Bewegungen aus, Rolle der Zuschauerin, Rolle der Akteurin, nutze den gesamten Raum, Gruppendynamik von „alle gemeinsam“ bis Trio, Duo. Solo. Das Gefühl wenn ich nach 2 Stunden rauskomme – ich war von einer Welle hinweggetragen weit weit weit, hab in Welten geblinselt, die ich mir nach und nach erobern kann, hab in Abgründe geblickt, hab einen Vorgeschmack auf zu Entdeckendes und zu Eroberndes gewonnen, habe mich ein Stück besser kennengelernt, Lust auf mehr, Freude mit den anderen zu tanzen, der Wunsch, dass dieser Pegel der schier grenzenlosen Lebensfreude und Energie nicht sinken, im Gegenteil immer höher steigen möge


Oktober 2010

Festival Île de France mit Konzerten und Stadttour durch Pantin.


November 2010

Österreichisch, italienisch, thailändisches Gipfeltreffen in Paris mit Monika, Maggie, Miss O … und Besuch in Wien und Emmersdorf.  Und ein Brief an meinen Vater – wir haben beide geheult wie Schlosshunde.


Dezember 2010

Winter wie ich ihn noch nie in Paris erlebt habe! Spaß mit den Kollegen bei Weihnachtsfeier, zwei Abendveranstaltungen für Kunden und Mitbewerbern.

Spaß mit Festen bei Alex und Francesco, bei Rachele und Stefano. Spaß mit Brigitte, die ich seit mehr als 18 Jahren kenne und maximal 1 Mal im Jahr treffe.

Erstes Weihnachten alleine mit Videochat mit der Family und mit Michi.

 

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La Vita È Bella!

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Rédigé par Jutta

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Publié le 7 Janvier 2011

....  Hands on? Hand on the Torch? I Do What I LIKE! ... really? ... I Go to Work! Check it out >>>


 

Künstlerische Freiheit - Zittrige Hand so bald nach dem Aufstehen - Bedienungsfehler - Kein Stativ - Schnappschüsse

 

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Parc de Monceau - Pavillion war einst Teil der Stadtmauer - Station Monceau Ligne 2 - "Mein" Hausgarten

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  Mind your step!

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Arc de Triomphe

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Ein Geschäftsessen, ein schnelles Glas mit Kollegen nach der Arbeit, Trafik (Tabac) - als das Bedürfnis noch gestillt werden wollte, GANZ selten Express am morgen (Frau allein an der Bar wird vom überwiegend männlichen Publikum eher beäugt, taxiert: "horizontierbar?") bei ganz feiner Musik, GANZ selten Sandwich zu mittag, zauberkünstlernder Barman, Treffpunkt französischer Filmstars und Regisseure - Le Vallois

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Täglicher Blick auf die WEITE WELT

Und ganz oft Filmkulisse. So wie auch Parc de Monceau

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Sieht man auf dem Arbeitsweg ROT oder ist alles im GRÜNEN Bereich?

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DÉFENSE CONSEIL INTERNATIONAL - Internationaler Verteidigungsrat? Ein Bekannter von mir arbeitet hier und berät Länder in quasi aller Welt , welche Waffen sie kaufen sollen. DTC [Achtung - nicht jugendfrei: Dans Ton Cul]

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Traditionelle, alt-vordere, ungebrochen geschätzte Variante sich über Veranstaltungen zu informieren. Schick und nicht so flach wie das moderne Pendant.... Siehe unten.

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Bus Ligne 84

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Schon auf dem Weg zur Arbeit wird man an die Kunden erinnert...

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Da gibt es immer mal Veteranenwürdigungen - viele sind es nicht mehr.

Bataille de Narvik

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Rue de Téhéran. Arbeitet man im hässlichsten Gebäude in der Straße - hat man vom Büro aus den Blick auf die schönen Fassaden. Im prächtigen und frisch renovierten Nachbargebäude im Bild links neben dem würfelkeksfarbenen Prachtbau aus den 60er, 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, residiert übrigens Dior. Mit vielen chicen Menschen.

 

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... LIKE de quelqu'un qui aime CETTE ville. Et oui, aussi la vie.

 

Und jetzt ist Wochenende >>> Lazy Day

 

 
 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 25 Décembre 2010

Wir sagen euch an den lieben Advent, sehet


… die erste Kerze brennt


Es schneit, es schneit auf Baum und Strauch. Auf meinen Rücken schneit es auch. Da komme ich dahinter, es ist Winter.

Dieses Sprüchlein hat Muttern  immer beim Wecken zum Besten gegeben, wenn der erste Schnee gefallen war. In Paris ist seit Ende November ungewöhnlich viel und oft „Winter“, sodass dieser Spruch beinahe zum täglichen Mantra wird.

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DSC08819Im Parc de Monceau haben die Picknickdecken den Schlitten Platz gemacht. Schneemannbau statt Sandkuchen war das Motto.


Und Achtung – Dach- und Laternenlawinen sind wahrlich keine Seltenheit! Auf dem Weg zum Event – siehe die zweite Kerze brennt – wartete ich - entgegen meiner üblichen Gepflogenheit gleich bei Rot zu überqueren, wenn kein Fahrzeug in Sicht ist - an der roten Fußgängerampel. Und wurde prompt von dem nassen, kalten,  von einer Laterne herabfallenden Schnee getroffen. Brrrrrr.

 


... die zweite Kerze brennt


Rachele und Stefano luden zur zweiten (für mich ersten) Ausgabe „Déjeuner et Cadeaux Ringards“ ein. Mach zum Geschenk, was du zu Hause hast und hässlich findest oder nicht mehr brauchen kannst. Bring es gut verpackt mit! Würfle deine „Geschenk“ – verteile zwei Geschenke, tausche alle deine Geschenke mit einem Mitspieler, packe deine Geschenke aus usw.

 

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Die Spielregeln.

 

Carolien und Mark bereiteten Glühwein à là Holland zu. Nein. Ganz harmlos, vom Alkohol abgesehen. Aber die beiden stammen aus den Niederlanden. So kam ich zum ersten Glühwein dieser Saison. Und verbrachte mit den vorwiegend italienischen Mitfeierenden einen sehr lustigen und feinen Nachmittag.

 

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Der Gabentisch - ein Ausschnitt. Das war nämlich bei weitem nicht alles!

 

DSC08823Die Kinder geiern auf den home-made Bûche. Eh schon wissen, dieses traditionelle französische Cremekuchenteil in Holzscheitform mit Bambi und sonstiger Verzierung. Ich hatte zu Weihnachten einen mit Säge als Deko - The Paris Xmas Chain-Saw Massacer (Saw without Chain) :-)

 

 

DSC08835Alea iacta est...

 

Ich bin geschenkmäßig glimpflich davongekommen: eine CD, zwei Duschköpfe, ein rosaroter Prinzessinnenkuli mit Krone und Fluffiteil, und eine orange Tasche.

 

... die dritte Kerze brennt


Den zweiten und dritten Glühwein (ok, der dritte war das, was man in Österreich Kinderpunsch nennt) konsumierte ich mit Angelika auf dem Weihnachtsmarkt auf den Champs-Elysées.

 

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Wir streiften in dem Fall leider bei Schneeregen zwischen den elysischen Marktstandln.

Da schwebte der Père Noël  in seinem Schlitten hoch droben über den Champs Elysées.

 

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Le Tour de Monde mit Ice Magic war dann krönender Abschluss : Da gab es den Parthenon, das Colosseum, die Sagrada Familia, das Brandenburger Tor, Manneken Pis, Big Ben und einen Royal Grenadier Guard, Big Buddha und noch viel mehr aus Eis geschnitzt.

Monet und sein gerade in Arbeit befindliches Gemälde schienen so lebensecht, dass ich fast nachfühlen wollte, ob es sich um eine Eisskulptur handelt. Angreifen ist natürlich nicht ...

 

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Nach den minus 6 Grad in der Halle, bereits ausgefroren beim Betreten dieser, habe ich mit eingezogenen Schultern und schlotternd den Heimweg angetreten. Ein heißes Bad in der Badewanne und Ingwertee haben mich wieder aufgemöbelt.

 

... die vierte Kerze brennt

 

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Oh, wie bin ich froh, dass ich heuer keine Reisepläne habe. Bin eh schon in der Stadt meiner Träume. Denn es verbrachten die Tage und Nächte vor und zu Weihnachten tausende Menschen auf europäischen Flughäfen, so auch in Paris, mit Warten und Hoffen, dass sie ein Flugzeug in die Nähe der gewünschten Destination bringt. Denn – siehe 1 – es ist Winter! Und da fehlen Enteisungsmittel, und da ist Schnee allüberall, und da ist – Natur eben. Lähmt nicht die Aschewolke den Flugverkehr, fällt Wasser in Kristallform herab.

 

... das Christkind ist da!


Ich hoffe, es hat euch allen viele Geschenke gebracht!

Mir hat es am 24.12. einen kurzen und angenehmen Arbeitstag, einen Haarschnitt und eine wunderbar entspannende Thaimassage gebracht. Und am Abend besagte Bûchette.

 

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Den Weihnachtstag habe ich mit einem Nachmittags-Spaziergang in dem Nachbararrondissement begangen. Der Blick von Montmartre auf die Stadt bei Minusgraden und im Wintersonnenlicht, und dann orange leuchtenden Sonnenuntergang – ich kann es nicht anders beschreiben, Folks – hat mir das Herz erfreut. Abends hab  ich mit Eltern, Schwester und Schwager videotelefoniert. Seltsam aber wahr, das war eine Premiere! Und wir haben gelacht und gescherzt und virtuell Bussis übermittelt. Es war einfach schön! Vatern fuhr mit 100km den Kirchenberg zu meiner Schwester um mich live zu sehen. Und war völlig von den Socken ob dieser technischen Möglichkeiten!

Video call snapshot 3

Schön waren auch die Weihnachtsabendvideo-Chats mit Michi.

 

Merci euch allen !!! Et Joyeux Noël.

 

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Rédigé par Jutta

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