Publié le 19 Juin 2011

Mein Ausstellungsbesuchseifer hat heute mit der Ausstellung im Petit Palais über Charlotte Perriand seine Fortsetzung gefunden. Mal war zu viel Andrang, mal war das Museum zu. Heute war es so weit. Ich habe mir dabei in Erinnerung gerufen, wie schön das Petit Palais ist. Die Treppenaufgänge und -geländer, der Mosaikboden, der Garten, die Deckenfresken. Überaus sehenswert!



Charlotte Perriand (1903 - 1999), war Architektin und Möbeldesignerin, hat am Anfang ihrer Karriere eng mit Le Corbusier und Pierre Jeanerret zusammengearbeitet. Sie hat sich für ihre Inspirationen für ihre Designs oft aus der Natur geholt. Hat Fundstücke an Küste der Normandie gesammelt, fotografiert und analysiert. War Bergsteigerin.

Fauteuils und Chaisel ongues gibt es etwa bei Cassina auch heute noch zu kaufen. Wie etwa die Chaise Longue à reglage continu.

 

Zu meiner Freude konnte man ein paar Möbel auch tatsächlich ausprobieren, nicht nur betrachten. Und diese Chaise Longue mit feinster weicher Lederauflage hätt mir gleich gefallen und ist mir sehr komfortabel erschienen.


Ein Nachbau ihrer Biwakhütten in den Alpen, von einem transportablen Ringelspiel inspiriert, das ähnlichen Anforderungen gerecht werden muss, ist vor dem Museum aufgebaut.


Die Dame war eine sehr eindrucksvolle Person, die ihrer Zeit voraus war und deren Lebensfreude und Freiheit in der Ausstellung und ihren Werken vermittelt wird. Vorrangiger Gedanke war für ihre Arbeit die spätere Nutzung, Verwendbarkeit natürlicher Strukturen. Und die Tatsache, dass Architektur und Möbel für den Menschen gemacht werden


In der Ausstellung werden immer wieder Werke von Charlotte Perriand zwischen die Werke der Dauerausstellung platziert. Diese fügen sich durchaus harmonisch ein in Möbel aus früheren Epochen und Stilformen.

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Rédigé par Jutta

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Publié le 18 Juin 2011

Da arbeite ich zwei Schritte entfernt von dem Museum Jacquemart-André, und habe noch keinen Schritt in das Hôtel Particulier gesetzt. Bis zur Ausstellung über Gustave und Martial Caillebotte, die das Paris zur Zeit von Haussmann, Errungenschaften der industriellen Revolution, Garten- und Familienszenen, Wassersport einerseits in Gemälden, andererseits in Fotos festgehalten haben. Die beiden Brüder wählten oft ähnliche Motive, die in der Ausstellung gegenüber gestellt werden. Hier ein kleiner Parcours durch die Ausstellung.

 

Der Rahmen für die Ausstellung, das Hôtel Particulier Jacquemart-André ist nicht minder eindrucksvoll. Das Ehepaar Edouard André - Nélie Jacquemart waren Kunstsammler, brachten von ihren zahlreichen Italienreisen Werke namhafter italienischer Künstler mit. Holländische und Französische Malerei fehlte in ihrer Sammlung auch nicht.

 

Unter den Skulpturen haben mir ein Atlas und ein sehr modern anmutender heiliger Sebastien aus dem 17. Jahrhundert sehr gut gefallen, beide sind leider nicht auf der Webseite zu finden.

 

Die Möbel und Dekorationsgegenstände sind ebenfalls mehr als sehenswert. Kommoden, Sekretäre und Tische/Tischchen mit Einegearbeiten, chinesische Vasen usw. usf.

 

Nette Behausung mit Terrassengärtchen hoch über Boulevard Haussmann, Wintergarten mit Prachttreppe, Musiksalon.

 

 

 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 16 Juin 2011

Bestes Rezept gegen hohen Grad an Überarbeitung: Flucht nach vorne!

4 beim Diner, 3 Ausstellungen und 2 Kinobesuche und 1 Yoga et Marche Session später sage ich: War schön, das Pfingstwochenende!

Bewertung: 5 Bonbons.

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Yoga et Marche im Parc Buttes Chaumont mit Ricarda, Eric et al. Mit Café zum Abschluss im SUPER NETTEN ROSA  BONHEUR  *TIPP!!!*

 

Kinofilm #2: Tree of Life

Kurzrezension von Frau JM:

 


l'arbre passe aussi dans les médias en Autriche.
http://orf.at/stories/2063579/2063574/
http://derstandard.at/1304554402281/Ein-Paradies-aus-gestohlenen-Momenten

 

j'ai aimé ce film à cause des images et de la musique, de l'histoire de cette famille qui évoque parfois des souvenirs aux propres expériences. les questions qui sont soulevées. la confrontation avec la mort. la force des mots qui peut être soit destructive soit réconfortante et rassurante, le silence parce-qu' il n'y a plus rien à dire suite à la perte de confiance et d'amour, le silence pour profiter encore plus des moments exceptionnels et magnifique où les mots dérangeraient. les événements qui se déroulent dans une petite ville mis dans un contexte et dimension considérablement plus large qui permet remettre sa propre existence un petit peu dans un cadre plus approprié et juste.

sortir du cinéma avec un sentiment de paix intérieure et espoir après avoir versé pas mal de larmes, avoir vécu des moments bouleversants pendant la séance - chapeau m. malick

 

Kinofilm #1: Le Chat du Rabin.

französisch österreichische Koproduktion. Sehr sehr nett!

 

*TIPP!!!* für beide Filme. Kinofilm 2 erfordert vom Kinobesucher, dass er/sie ein bissl Sinn für Eso und Episches mitbringt.

 

 

 

Ausstellung Van Dongen - ganz schön viel Andrang. Nette Gemälde und Portraits! Coller Typ - Anarchist und so.

Ausstellung Desgrandchamps. Malen nach Filmen. Malen in der Vergänglichkeit des Augenblicks, des Vorbeigehens.

Ausstellung Severini. Dynamik! im Belevedere war spannender und hat mich viel mehr fasziniert. Der alte Futurist hat mir trotzdem ganz gut gefallen. Vor allem sein Zitat hat mich sehr angesprochen:

 

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Tipp mit circa 2 Rufzeichen je Ausstellung.

 

 

Rachele und Stefano luden zu Saint Jacques mit Ampfergemüse und Zucchini-Risotto. So fanden sich Philippe und ich gerne bei den beiden ein. Das Gemüse, das ich in der Vorwoche von der Ausgabestelle ihrer AMAP (Agrarvermarktungsverein für Bioprodukte) ausnahmsweise für die beiden abgeholt habe, wurde da verschnabuliert. 3 Hauben.

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Rédigé par Jutta

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