Publié le 17 Janvier 2011

DSC09154Der Blick auf den Wecker lässt keinen Zweifel zu – die Woche beginnt gleich am Monag mit oops, verschlafen!

Ich hab den Wecker so lange auf Snooze gestellt, bis er nicht mehr lärmt, um dann umso besser weiterruhen zu können. Dabei habe ich zwei von diesen Weckmaschinen im Einsatz.

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Na, halb so wild und bloß nicht den morgendlichen Rhythmus aus dem Takt bringen lassen! Es steht kein Frühtermin an.

Also trabe ich in die Küche, um Wasser für den Tee heiß zu machen. Diesmal – Cold Season. In der Früh merkt man trotz der milden Temperaturen tagsüber, dass es wahrlich noch Winter ist.

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Und schon geht es ans Werk - Apfel raspeln, Banane schnippeln, Nüsse dazu, getrocknete Marillen, Goji und dann, etwas später, Hirse und Dinkel. Mit diesem Müsli im Magen kann der Tag beginnen, komme was wolle!DSC09163

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DSC09166Begleitet wird diese Prozedur von Radio France Internationale. Die Vorkommnisse in Tunesien mit Flucht des Präsidenten, Demonstrationen und Ausschreitungen sind auf nüchternen Magen noch weniger anheimelnd. Ob wohl bei Najlas (tunesischstämmige ehemalige Arbeitskollegin) Familie alles in Ordnung ist?

 

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Ein wenig Körperpflege kann auch nicht schaden – Alepposeife, nach der Dusche Hautcreme, Haargel.

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Und sind erst mal die Linsen eingesetzt ist der Blick gleich ganz scharf. Vielleicht sollt ich mal den Fotoapparat zum Augenarzt bringen.

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Der Pyjama wartet nun flott hingeworfen darauf mich am Abend wieder einhüllen zu dürfen.

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Der Tee hat inzwischen trinkbare Temperaturen erreicht, das Müsli ist gut gezogen und auch ein wenig ausgekühlt. Noch ein wenig Gewürznelke darübergestreut, dem morgendlichen Essvergnügen steht nichts mehr im Weg.

Nach dem Essen Zähne putzen nicht vergessen! Nein, i wo.

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Die Triumph will auch auf Touren gebracht werden!

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Schnell  noch mein graues Taschenteil geschnappt, heute brauch ich nur die. Die bleu-blanc-rouge Tasche darf Montag zu Hause bleiben. Getanzt wird erst am Dienstag abend.

Schon geht es raus aus dem Haus und ich schlage den Weg Richtung Parc de Monceau ein, wo mir ungewöhnlich viele Leute begegnen, die offenbar wie ich spät dran sind. Kinder werden am gestreckten Arm gezerrt und angespornt „dépêche toi“, distinguierte Herren queren meinen Weg im Laufschritt, und schon geht es für mich leicht bergab Avenue de Messine zur Rue de Téhéran. Geschafft, schlag 9h wird der Computer gestartet, ein - wie ich nun rückblickend weiß - ausführlicher Arbeitstag beginnt.

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Rédigé par Jutta

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Publié le 16 Janvier 2011

Mid-Term-Cleaning! Ausführlicher widme ich mich nämlich diesem Thema im 2-Wochen-Rhythmus. Trotzdem wird ein bisschen an Badewanne, Wasch- und Clomuschel Hand angelegt.

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Der alte Wäscheständer ist schon ein wenig zahnlos geworden.

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Die Neuanschaffung wird mit zahlreichen Assecoires und Features geliefert, die das praktisch einfache Vorgängermodell endgültig in den Schatten stellt: Kluppensäckchen, Sockenaufhängung, 5 Kleiderbügel, Netzchen fürs Pullovertrocknen. Leifheit Life-hype

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Und da ist das gute Teil auch schon voll behängt wie ein Christbaum.

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Obwohl letztere derzeit eher auf die letzte Reise warten und gar nicht mehr glamourös wie noch wenige Tage zuvor aussehen.

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Das Bett ist und -zeug sind auch schon ganz bloß.

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Wer die Franzosen als großkopfert bezeichent liegt völlig falsch. Links das neue französische Modell, rechts die österreichische Ausführung.

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Auch wenn sich die französisch-österreichischen Inkompatibilitäten bei so alltäglichen Dingen wie Oreillers manifestieren, die gegenseitigen Anziehungskräfte dominieren eindeutig. Und letztlich, size doesn’t matter.

 

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Hoover steht zwar schon wieder in der Ecke als wäre nichts gewesen, aber hat auch an den Mid-Term-Aktivitäten kräftig mitgesaugt.

Anmerkung: Frau R. und Frau S. hätten Hoover und Leifheit längst umgetauft!


Eine Hand wäscht die andere, wäre auch eine Form der Handwäsche.

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Und trotz meiner sanften Behandlung zerlegt sich manches Teil in Einzelteile und die Nachbearbeitung besteht nicht nur aus bügeln, sondern auch nähen. Das ist das Wunderbare am Haushalt – es gibt immer was zu tun.

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"Schon" seit 2010 gibt es hier im Haus die „Gelbe Tonne“ für nicht Restmüll – von Kunststoff über Papier bis Metall kommt hier alles rein.

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Und während die Restmülltonne frisch gereinigt Kopf steht lagern die Hausbewohner im bereit gestellten Plastikwandl ihren Müll zwischen.

DSC09112Die wichtigsten Ergebnisse des Mid-Term-Cleanings: Reduziertes Lurchaufkommen, ein frisch bezogenes Bett, ein enthaartes und gereinigtes Bad, feuchte Wäsche auf dem Wäscheständer. Und morgen sieht die Welt schon wieder anders aus.

 

An dieser Stelle möchte ich auf das grenzübergreifende Projekt "Parellelen in den Welten" hinweisen. Hier geht es zu einem der österreichischen Beiträge:  

Die Poesie der Dinge.

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Rédigé par Jutta

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Publié le 16 Janvier 2011

I go to work ?

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Nein, nein, falsch geraten. Ich biege vor dem Park in die zweite „Strebe“ des Straßenfächers gegenüber von Parc de Monceau. Ha, was ist das – Oldtimertreffen!

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DSC09037 Vorbei am Portugiesischen Konsulat mit den obligatorischen Wachmenschen in Zivil gegenüber, der Kirche für die polnische Kirchengemeinde.

DSC09068Allmählich nähern wir uns Rue Levis.

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Die Buchhandlung lasse ich heute besser links liegen, zu Hause warten etliche Bücher darauf verschlungen zu werden. Nachschub ist noch nicht gefragt.

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Ich bin heute zur absoluten Sonntags-Prime-Time unterwegs. Die Pariser sind eindeutig retour aus ihrem Weihnachtsurlaub, Warteschlangen vor Käsegeschäft, Bäckerei, Fleischerei etc. zeugen davon.

DSC09051DSC09054Das ist übrigens auch eine von mir häufig frequentierte Bäckerei. Reiche Auswahl an dunklen Broten und immer gut, um nachmittägliche Lust auf was Süßes zu stillen.


Hm, nu werde ich eben nur das Notwendigste besorgen, hab keine Lust auf exzessives Anstellen.

Schnell einen Blick geworfen auf das super Obst-Gemüsegeschäft mit ausgewähltem und köstlichem Warenangebot. Der Geschmack der Mangos, Melonen, Karotten, die ich hier schon erstanden habe, ist plötzlich ganz gegenwärtig…

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Weiter zu meinem anderen Obst- und Gemüsedealer.

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Rund um Levis-Terrasse gruppieren sich Standln, die irgendwie dazugehören, aber doch nicht, und vor allem machen alle streng getrennte Kasse.

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Der Herr auf dem Foto in der Mitte, immer zu einem Scherzchen aufgelegt, kennt da keinen Spaß und flitzt der Kundschaft hinterher, wenn sie mit „seinen“ Waren zum Nachbarn um die Ecke biegen.

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Im Geschäft selber gibt es dann auch alles was das Herz begehrt. Und die Damen an der Kasse sind immer flink beim Abwiegen und Kassieren. Nicht selten wird da quer durchs Geschäft geplaudert und gescherzt, die Herren, die die Steigen schleppen, versuchen mit allen Mitteln die Aufmerksamkeit der Damen zu erheischen.

Seltsamerweise sind die Preisunterschiede zwischen „drinnen“ und „draußen“ oft mehr als verblüffend, obwohl die Ware äußerlich verdammt ähnlich aussieht.

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Auch wenn diese Filiale nicht meine bevorzugte ist bin ich froh, dass es auch die Biosupermarktkette Naturalia in der Straße gibt. Lieber mag ich die geräumigere, größere Filiale nahe Place de Clichy. Ist zwar weiter weg, aber es lohnt sich. Naturalia scheint über ein Franchisesystem die Filialen zu vergeben, und so bietet jede Filiale ein ganz spezielles Einkaufserlebnis, das die Konsumentin mehr oder weniger erfreut.


Ja, und es ist Galette des Rois-Zeit! Wie diese Osterbrioche ähnlichen Kreationen heißen weiß ich nicht, aber man sieht sie zu dieser Jahreszeit auch in vielen Bäckereien.

DSC09064Und auch wenn sich die Spieße biegen, wer kein Henderl vorbestellt hat, braucht nicht unbedingt davon ausgehen, dass er eines ergattern wird.

DSC09062Ein kleiner Blick in die Einkaufstasche gefällig?

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DSC09072In der Früh war ich übrigens schon beim Bäcker.

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Denn am Wochenende gibt es nicht das gekochte Obst – Nüsse – Hirse – Dinkel Frühstück, sondern Baguette Tradition und ein Croissant. Die Sonntagsbäckerei ist die zwei Parallelstraßen weiter, hinter der schwedischen Kirche.

Das Tradition ist kürzer als DAS Baguette, etwas dunkler (für österreichische Augen noch immer ganz schön Weißbrot), wenn sich die Zähne durch die Kruste ins Innere vorarbeiten, unbeschreibliches Gefühl.

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Und das Croissant ist eines au Beurre, damit man sicher gehen kann, dass es super triefend, mit einer knusprigen Oberfläche und einer weichen Unterseite ist.

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Rédigé par Jutta

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