Publié le 2 Juin 2011

Für mich war Ende Mai Kulturfestwoche. Begonnen hat es mit einem Konzert der Mezzosopranistin Elisabeth Kulman & Amarcord Wien in der Kirche Saint-Merry. Lieder von Gustav Mahler standen auf dem Programm. Ich kann Frau Kulman und das Orchester Amarcord sehr empfehlen.Der Rahmen, die Kirche Saint-Merry, war sehr würdig und vor allem passend.


Weiter ging es mit dem Spektakel – Tanztheater von Dave St.-Pierre: „Un peu de tendresse bordel de merde!“. Kann kaum in Worte gefasst werden, was sich da alles abgespielt hat. Die Darsteller mitten unters Publikum gemischt, dann wieder auf der Bühne. Ein Stück über Nacktheit, sich bloss stellen, bloss gestellt werden, unsere Gesellschaft, Beziehung zwischen den Menschen.

 

 


 

 

 

Dann ging es Samstag weiter zur Monumenta im Grand Palais. Anish Kapoor hat Leviathan in die Glas-Eisenkonstruktion implantiert. Eine Reise ins Innere des Körpers, in  einen Regenwald, in einen Temple, ein Unikum, das die universelle Verbindung aller Lebewesen. Auch vom statischen Aspekt ein bemerkenswertes Kunstwerk.

 


Sonntag wurde ich dann selber „künstlerisch“ tätig im Rahmen des Workshops „Chutt-on Danse“ – Tanz-Improvisationsworkshop im Studio Keller, wo ich seit bald einem Jahr meine Lust und Freude am Tanzen auslebe.

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Rédigé par Jutta

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Publié le 22 Mai 2011

Also wieder mal Boulogne, also westliche "Vorstadt". Dabei hatte ich ein ganz anderes Programm geplant, nämlich Noisiel (östlich von Paris) und das Wochenende des Zirkus in la Ferme du Buisson. Aber gut, will man mal nicht kleinlich sein. Wenn die Sonne vom Himmel lacht ist eher Outdoor als Indoor angesagt. Und Jardin Edmond de Rothschild stand ja bereits auf meiner Kandidatenliste für einen Wochenendausflug.


Also forsch in die Métro 9, und dann 10. Und da fiel es mir wie Tennisbälle von den Augen. Roland Garros ist ja im Gange (Gedankeneinschub – schon wieder, das war ja gerade erst – oder ist etwa schon wieder ein Jahr vorbei?), und das Tennisstadion ist ja just in Boulogne, quasi neben dem Jardin Edmond de Rothschild. Diverse Tennisfans aus aller Herren Länder fuhren mit mir nach Boulogne.


Nach einer kleinen Unsicherheit, in welche Richtung es von der Métro zum Jardin geht, kam ich an der Notre Dame de Boulogne vorbei.

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Eine Holzmarienstatue, die in Boulogne-Sur-Mer in einem gestrandeten Schiff gefunden wurde und eine in der Kirche just zum gleichen Zeitpunkt erlebte Marienerscheinung machten den Ort zu einem bedeutenden Wallfahrtsort. Wie im früheren Blog erwäht hat Philipp der Schöne nach der Wallfahrt einen Platz nahe Paris gesucht, um eine Kirche nach dem Vorbild von Boulogne-Sur-Mer zu errichten, quasi zur Speed-Wallfahrt. Umgesetzt hat das Projekt in Gestalt der Notre Dame de Boulogne allerdings erst sein Sohn.

 

Von dort ging es für mich weiter durch Boulgne... 

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... zum Parc de Boulogne Edmond de Rothschild. Rund um 1850 wurde der Park errichtet. Ursprünglich gab es vier Themengärten, geblieben ist im Wesentlichen der Landschaftspark,  zum Teil als Botanischer Garten angelegt.

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I was here.

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Teiche, Wasserläufe und Wasserfall dürfen nicht fehlen.

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Leider ist das Wasser schon ein wenig bräunlich wenig wohlriechend.

 

Ein Reitplatz befindet sich an einem Ende des Jardins, das nahm ich zum Anlass den Pferden einen Besuch abzustatten. Gepflegte Rösser von stattlicher Größe hielten da ihre Siesta. Eines namens Raoul streckte den Kopf zur Stalltür heraus und ließ sich von mir kraulen.


Unweit einer der riesigen und gut bevölkerten Wiesen befindet sich das, was von einem Schloß noch steht. Sonst flattern dort eher die Tauben ein und aus. Graffities deuten auf eine neue Art von Bewohnern. Statt Puderperrücke und Durchlaucht Iro und "mon pote".


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Allmählich machte ich mich auf den Rückweg.

Das Theater von Boulogne - Théâtre de l'Ouest Parisien.

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Auf zum Zweitversuch Monumenta von Anish Kapoor im Grand Palais anzusehen, aber die Warteschlange war wieder wenig animierend. Also habe ich den Besuch erneut vertagt.

Außerdem bin ich hundemüde, das Wochenende reicht bei weitem nicht aus, um nach den mehr als heftigen Arbeitstagen wieder auf die Beine zu kommen und für die kommenden nicht weniger heftigen fit zu werden.

Dabei habe ich mich gestern schon mit einer Thaimassage belohnt und ein wenig yogiert. Naja, da hilft nur eines, leiser treten.

 

 

 

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Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

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Publié le 15 Mai 2011

 

Der chinesische Marionettenspieler Yeung Faï spielte im Théâtre Silvia Montfort auf. Er ist der letzte Nachkomme der seit Generationen dieser Kunst treuen Familie. Nun gibt er seine Handfertigkeit einem Franzosen weiter. Hand Stories erzählt die Geschichte eben dieser Familie, die sehr eng mit der Geschichte Chinas im 20. Und Beginn des 21. Jahrhunderts verwoben ist. Zwischen Kulturrevolution und quasi Verbot des Marionettentheaters, Exil in den USA, Tienamen und der Wirtschaftsweltmacht China.

 

 

Davor traf ich mich mit Rachele, Stefano, Eva und Luca im Parc Georges Brassens und erkundeten einen Teil des 15. Arrondissements rund um Porte de Vanves. Unter anderem in der Passage de Dantzig La Ruche, die Künstlerkolonie, deren Zentrum ein Pavillon von Gustave Eiffel darstellt.


Im Parc George Brassens gibt es nicht nur die markante Skulptur "Esel mit Karren" und Felsblöcke, sondern auch eine Bienenzucht - Le Rucher du Parc Georges Brassens

 

An dem Wochenende kam auch der kleine Paul zur Welt, 3. Sohn von Martina und Ernest. Und weil Patrizia und Andreas ein paar Tage in Paris verbracht haben, wurde ich natürlich direkt über die Details informiert. Mit Patrizia und Andreas erkundete ich das Lokal Robert et Luise - Restaurant de Feu. Ein Must für Grillfleischliebhaber. Das Lamm mundete ausgezeichnet! Weiters waren wir zu Gast im Le Chateabriand, das der DerStandard- Leserschaft als Bestes Lokal Frankreichs laut San Pellegrino Wertung nicht unbekannt sein dürfte. Nett war's mit Patrizia und Andreas, und viel viel zu kurz.

 

Und was tat sich sonst so in letzter Zeit.

Erwähnt sei der Canale Grande in meinem Badezimmer. Ein kaputter Metallschlauch (nach 2 Jahren hat der den Geist aufgegeben - sic!) und in meinem Badezimmer und im darunter befindlichen Finanzamt eine ordentliche Heißwasser-Überschwemmung verursacht. Nach einigem Hin-und Her fand sich jemand, der ihn reparierte und das Warmwasser hielt wieder Einzug in meinem Badezimmer.

 

Freitag abend präsentierten Joachim Kühn und Archie Shepp im Garten der Fondation Cartier mit einem Konzert ihre neue CD Wo!Man vor. Sehr lauschiger wenn auch zunehmend kühler Abend mit Rachele und Stefano. Das Konzert dezent und fein.

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Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

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