Der Juli macht nunmehr Platz für August. Ereignisreich war dieser Monat in einer nicht unbedingt blogtauglichen Art und Weise. Egal, Blog ist geduldig.
Seit etlichen Monaten leite ich ein schwieriges Projekt, dessen Vertragsabschluß Ende Juli nun endlich stattgefunden hat. Bis dahin war der Weg mehr als steinig, und das Wegstück, das noch zurückzulegen ist, wird durch unwegsames Gelände führen. Aber nun wenigstens mit einer offiziellen und unterschriebenen Vereinbarung im Rucksack.
Mein neuer Mitarbeiter hat Ende Juni zu arbeiten begonnen und da ist ebenfalls Unterstützung notwendig. Tja und Umorganisation steht im Raum. Diesmal im großen Stil. Wie im Vorjahr wird die offizilelle Ankündigung genau während meines Urlaubs passieren. Ein paar Vorabinfos habe ich schon, welchen Platz ich in dieser neuen Organisation haben werde und wo weiss ich allerdings noch nicht. Trotz alledem, was sich da so in meinem Kopf abspielt, versuche einen kühlen zu bewahren und sage mir - so wie es kommen wird so wird es gut sein und ich werde einen Platz haben, sei es in dieser Firma, sei es in einer neuen Herausforderung. Es wird in jedem Fall eine Änderung der Direktion der Filiale in Paris geben, was ich von professioneller Seite, aber viel mehr von einer menschlich - persönlichen Seite überaus schade finde.
All das hat mir reichlich Energie gekostet. Sogar Parisplages habe ich nur aus dem Augenwinkel von der Ferne gesehen, aber ich habe mich nicht in die Menge geworfen. Abgesehen davon waren die Temperaturen im Juli oftmals wenig sommerlich und die Regentage zahlreich. Dafür habe ich ein paar nette Stunden im Garten des Cafés bei der großen Moschee bei Buch, Minztee und Wasserpfeife verbracht.
Da fällt mir ein, ich habe ja den Tanzworkshop zum Thema Objekt vergessen! An 4 Abenden waren eine Federboa, ein Gürtel und schließlich meine Libelle (also eine knallorange Plastiklibelle) Objekte, um die sich mein Tanz drehte. Tanzen mit, nahe, entfernt von den Objekten, tanzen mit Objekten der Tanzpartner, Transformation. In die Libelle habe ich mich laut der anderen letztendlich tatsächlich tänzerisch verwandelt. Dafür habe ich die Feiern zum 14. Juli links liegen gelassen. Statt Feuerwerk - Libellenflug!
Ich packe mal die Koffer, reise am 5. August zum Improvisations-Tanz und Yoga Workshop in Faragous (Aveyron, zwischen Montpellier und Toulouse), bleibe dann noch ein paar Tage in der Gegend ehe ich weiter nach Venedig reise um Rachele und Stefano zu besuchen. Am 22. August werde ich wieder retour sein.
Und mehr Aktivitäten und Berichte abgesehen von diesem Urlaub kann ich schon in Aussicht stellen. Mehr möchte ich noch nicht verraten - Stay Tuned!