Publié le 10 Août 2020

Sonntag am Abend trafen Maggi, Rossella, Alain und ich wieder zusammen, diesmal in einem Lokal in der Rue Turbigo, wo Rossella verwandtschaftliche Beziehungen hin hat. 

Ich hatte den Nachmittag im Bois de Boulogne verbracht, um ein wenig Schatten und an den Wasserlaeufen einen Hauch von Erfrischung zu bekommen - man kann es ja versuchen, aber bei Temperaturen an die 40 Grad und das seit Tagen ist das nicht so einfach. Eine marokanische Frau mit ihrer Tochter waren zum Picknick gekommen; die Mutter war ganz redselig und sprach mich an.

Eine Frau mit osteuropaeischem Zungenschlag sprach mich an, ob ich nicht ein Foto von ihr und ihrem Fahrrad machen koennte. Ich bin nicht ganz sicher, ob das nicht eventuell der Einserschmaeh zur Geschaeftsanbahnung war. Im Bois de Boulogne weiss man nie. Etwas spaeter war ich Richtung Boulogne gefahren, hatte mein Rad am Wegesrand stehen gelassen, um ein wenig zu fotografieren. Da kam ein Mann des Weges. Nicht fad fragte er mich, ob ich nicht Frauen im Wald gesehen haette, die diverse sexuelle Dienstleistungen anbieten. ich meinte, dass ich niemand begegnet sei. Und da ich ja schon da war, fragte er mich, ob es mich nicht interessieren wuerde. Ich bin auf mein Fahrrad gestiegen und weitergefahren. Ich meine, ich weiss es eh schon lange, das ist ein derart bizarrer Ort, aber dass bei 40 Grad da noch immer keine Ruhe ist. Naja. ich fuhr weiter an die Seine und das Seine Ufer entlang, eine aehnlicher Flussabschnitt wie der bei île de Puteaux in der Vorwoche, diesmal aber am parisseitigen Ufer. Ich liebe ja Fluesse wie die Seine sehr. War super schoen an dem sandigen Uferweg entlangzuradeln, vorbei an Peniches, Fischern, der Barrage écluse de Suresnes. Schon voellig dehydriert trotz der mitgebrachten Trinkflasche und nahe am Hitzekoller goennte ich mir auf dem Heimweg einen Minzsirup mit Wasser und ein Vanilleeis.

Nach einer Siesta war ich bereit fuer die eingangs erwaehnte Abendgestaltung im Les Turbines.

Nett war es wieder, Maggi war hitzetechnisch ein wenig aus dem Lot, nachdem wir etwas gegessen hatten ging es uns allen wieder besser. Wir schlenderten noch gemeinsam bis Arts et Métiers, dort verabschiedete ich mich von den Dreien und nahm die Métro. Maggi und Alain wollten heute nach Tours aufbrechen, Rossella faehrt morgen eine Woche weg.

Ich bin im Homeoffice bei ueber 30 Grad in der Wohnung. Verdunkelung, Ventilator und feuchte Tuechter koennen da lindern, aber es ist einfach zu lange zu heiss und naechtens kuehlt es kaum ab.

Maggi hat Fotos gemacht und geschickt:

 

Maggi und Alain; Maggi, Rossella und ich am Canal Saint Martin; Rossella, Maggi, Alain und ich am Place du Tertre und in einem Lokal am Montmartre, in der Rue Turbigo
Maggi und Alain; Maggi, Rossella und ich am Canal Saint Martin; Rossella, Maggi, Alain und ich am Place du Tertre und in einem Lokal am Montmartre, in der Rue Turbigo
Maggi und Alain; Maggi, Rossella und ich am Canal Saint Martin; Rossella, Maggi, Alain und ich am Place du Tertre und in einem Lokal am Montmartre, in der Rue Turbigo
Maggi und Alain; Maggi, Rossella und ich am Canal Saint Martin; Rossella, Maggi, Alain und ich am Place du Tertre und in einem Lokal am Montmartre, in der Rue Turbigo
Maggi und Alain; Maggi, Rossella und ich am Canal Saint Martin; Rossella, Maggi, Alain und ich am Place du Tertre und in einem Lokal am Montmartre, in der Rue Turbigo

Maggi und Alain; Maggi, Rossella und ich am Canal Saint Martin; Rossella, Maggi, Alain und ich am Place du Tertre und in einem Lokal am Montmartre, in der Rue Turbigo

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Rédigé par Jutta

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Publié le 8 Août 2020

meine Eltern feiern heute Hochzeitstag. Seit 1956 teilen sie nun schon ihr Leben.

Die neue 24 Stunden Hilfe, scheint mit den Eltern gut umgehen zu können. Ich habe sie schon einmal am Telefon gesprochen, sie macht einen sehr netten Eindruck. Freu mich, dass meine Eltern in guten Händen sind, so scheint es mir aus der Distanz betrachtet. Ihre Tochter studiert Architektur in Wien, ihr Sohn überlegt nun auch, ein Studium in Österreich anzustreben, und interessiert sich für Landschaftsplanung an der BOKU.

Mein Neffe Christian kommt mit seiner Lebensgefährtin am Wochenende nach Emmersdorf, um ihre Tochter Amélie, die im Juni auf die Welt gekommen ist, herzuzeigen.

Alle sind schon sehr gespannt und aufgeregt und freuen sich.

Zur Taufe werden meine Eltern eher nicht gehen. Im Nachbarhaus war die Tauffeier ja Auslöser eines Coronaherdes und der Urgroßvater ist nach wie vor im Krankenhaus. Es ist also eher vernünftig, wenn meine Eltern lieber nicht teilnehmen.

Amélie ist offenbar eine ganz suesse, und eher leichtgewichtig bei der Geburt. Simone hat Fotos von den 4 Generationen von Mayers geschickt:

Emmersdorf
Emmersdorf
Emmersdorf

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Rédigé par Jutta

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Publié le 8 Août 2020

Von dem Treffen mit Maggi und Rossella habe ich bereits ein wenig berichtet, heute am Abend werden wir uns voraussichtlich auch treffen.

Mittwoch am Abend habe ich etwas Zeit mit Sachiko verbracht, zuerst im Parc Clichy Batignolles Martin Luther King bis zur Parkschließung - dieser Park gehört offenbar nicht zu denen, die während der Canicule nächtens geöffnet bleiben - danach waren wir noch etwas trinken im Quartier Batignolles.

Gestern habe ich Manfred getroffen in unserem Stammlokal für unsere Treffen - im Père Fouettard bei Les Halles. Der Gastgarten erstreckt sich über einen Teil der Fußgängerzone, und wir hatten einen Platz am weitesten entfernt vom Lokal, in der berechtigten Hoffnung, dass die Luft dort etwas mehr zikuliert. Irgendwann hat ein Passant Manfred angeflogen, Manfred war auch etwas gereizt, zum Glück haben die beiden dann doch die Sache belassen, der Kellner hat mit dem Passanten ein paar deutliche Worte gesprochen, und kam auch zu uns und bot uns an, einen Tisch etwas weiter entfernt zu wählen. Wir blieben und der Passant trollte sich bald.

Nun kühlt es in der Nacht kaum mehr ab, und so war ich sehr froh über meinen Ausflug mit dem Fahrrad durch den Park bei mir. Ich war erneut nicht die einzige, die davon profitierte. Es war eine sehr laue Nacht, noch immer etwas über 30 Grad, une ein schöner Sternenhimmel und ein heller großer Mond - 3/4 in etwa - waren zu sehen.

Die Katzengang war auch präsent. Die weiße Katze, die sich das Revier mit der grauen Katze teilt. Mein schwarzer Katz, der sich streicheln läßt, lag überhaupt gleich ausgestreckt auf dem Gehsteig an der Rue Rembrandt. Die Katzengangmitglieder haben durchwegs ein schönes Fell und sehen eher gepflegt aus, auch wenn sie vielleicht nicht unbedingt ganz fit sein mögen. Die schwarze Katze hustet oder würgt manchmal, wenn ich da bin, und hat felllose Stellen am Bauch. Ich las, dass das unterschiedliche Ursachen haben kann, beispielswese Milben oder auch eine Art Waschzwang der Katze, was zu vermehrten Haarballen im Magen führt, was das Würgen erklären könnte.

Die weisse Katze mit dem braunen Muster im Gesicht hatte unlängst einen Zeck, sie knabbert manchmal an vertrocknetem Laub und hat ums Maul dann die Reste. Sie läßt sich ein wenig angreifen, aber lieber ist es ihr, dass man das nicht tut.

Der graue Katz macht einen robusten Eindruck, ist aber sehr wenig zutraulich und läßt niemand in seine Nähe.

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Rédigé par Jutta

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