Publié le 5 Octobre 2020

Rund um die Mittagszeit hatte ich mit Anne Folder für die Portes ouvertes des ateliers d'artistes de Belleville verteilt, wo Anne im Floréal ausstellte, gemeinam mit dem zwischen Paris und Zürich lebenden schweizer Maler Olivier Furter und dem Fotografen Patrick Monier.

Ich sah mir die Ausstellung an, zischte dann nach Hause, um ein paar Erledigungen und Besorgungen zu machen. Dann war es schon Zeit für die Ausstellung von der Fotografin Riccarda Montenero und Kurzfilmpräsentation von Teresa in der Galerie "mémoire de l'avenir"

Teresa hat uns vorgestellt, und wir haben über eine mögliche Zusammenarbeit gesprochen. Wäre sehr spannend!

Auch Margali von der Galérie habe ich kurz gesprochen, denn auch dort könnten sich Möglichkeiten für Performances ergeben.

Anne kam später in die Galerie nach, wie hörten noch ein wenig der Sängerin in der Galerie zu, ehe wir einen Happen im "Les Piaules" aßen. Die Bar der Jugendherberge ist wahrlich gemütlich und erfreulicherweise nicht so überfüllt, wie manche Lokale in Belleville. Ein spannender Tag ging zu Ende. Ich ging nicht zu weiteren Veranstaltungen im Rahmen der Nuit Blanche, obwohl es sicherlich interessante Beiträge gegeben hätte.

Aber schon kurz nach 7 läutete am Sonntag der Wecker. Ich nahm an dem monatlichen Atelier (life-art-process nach Anna Halprin) - von Léone Cats teil. Tanz, Schreiben, Zeichnen verbindend. "Zeichnen, Malen, Formen" (ich zitiere Michi).

Im kleinen Kreis, und sehr angenehm.

Tja, und danach noch etwas Hausarbeit. und schon war das Wochenende wieder vorbei.

Voir les commentaires

Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

Repost0

Publié le 4 Octobre 2020

Die Equipe von Shizuka hat Samstag und Montag noch geprobt. Dienstag war technische Probe mit Beleuchtung. Und am Abend wurde das Stück vor so gut wie ausverkauftem Haus vorgeführt. Dazu muss man sagen, dass die Zuschauerzahl im Espace Culturel Bertin Poirée auf maximal 25 festgesetzt ist,, um die soziale Distanz wahren zu können. Trotzdem. Bis zuletzt haben wir die Daumen gedrückt, dass der Auftritt stattfinden kann, da mehr und mehr Einschränkungen angesichts steigender Viruserkrankungen angekündigt werden und in Kraft gesetzt werden. Wir hatten Glück und konnten auftreten! Publikum mit Maske, wir auf der Bühne durften ohne.

Anne, Christine, Laurence, Géraldine waren von meinem Fanclub am Dienstag im Publikum gewesen.

 

Laurence (ja, sie sah sich das Stück an beiden Abenden an!), Ghislaine, Cécile und Chapô von Tacuabé waren da, Rossella und eine Freundin von ihr waren am Mittwoch im Publikum.

Angeblich kamen am Mittwoch leider nicht alle Personen, die einen Platz reserviert hatten. Dabei war angeblich die Aufführung am zweiten Tag besser, oder noch besser.

Ruhe ausströmend - genau das, was wir derzeit benötigen. Beinahe meditativ. 3 unterschiedliche Charaktere, die auch oder gerade bei den gleichen Bewegungsabläufen zum Ausdruck kommen. Die Szene mit den Lampen - Magique! - eine Einheit zwischen Tanz und Musik. Jedes Bild für sich sehr schön. Echte mise en scène.

Derlei schnappte ich von den Publikumsrückmeldungen auf.

Jetzt hegen wir die Hoffnung, dass das Projekt auch anderorts programmiert wird. Yoko wird wohl das Dossier hier und dort einreichen, das nun sogar ein Video einer Aufführung vor Publikum enthält. Ich habe die eine oder andere Idee schon mit Yoko geteilt.

Yoko, Cécile, Sandrine und ich gaben, so meine ich, ein gutes Team ab.

We did it!
We did it!
We did it!
We did it!
We did it!
We did it!
We did it!
We did it!
We did it!

Voir les commentaires

Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

Repost0

Publié le 22 Septembre 2020

ich bin jemand, der nach wie vor gerne kleine Zettel mit to dos, mit Anregungen, Links oder mit interessanten Ausstellungen / Veranstaltungen handschriftlich fuehrt, und auch ein kleines Haekchen an Eintraegen ergaenze, wenn es mir tatsaechlich gelungen ist, diese Plaene in die Tat umzusetzen.

Heute bin ich auf eben solche Notizen vom Jahresanfang gestossen. Die Normalitaet, die ich damals fast selbstverstaendlich vorausgesetzt habe, die hat sich gehoerig veraendert. Das weiss, fuehle, lebe nicht nur ich seit Monaten. Diese Notiz hat mir das in sehr kompakter Form ausgesprochen deutlich vor Augen gefuehrt.

Was vor ein paar Monaten noch einfach eine To Do Liste war, die vorausgesetzt Energie und Zeit lassen es zu, durchaus angegangen werden konnte, hat sich in eine Expedition oder gar mission impossible verwandelt, oder existiert schlichtweg nicht mehr.

Manchmal faellt es mir schwer gefasst und gelassen zu bleiben, meinen Weg voranzuschreiten, daran zu glauben, dass sich wieder eine Normalitaet einstellen wird, die weniger von Pandemien, Verlust, Krise und Distanz gepraegt sein wird. 

Ich hoffe, dass es mir gelingt, hoffnungsvoll, neugierig, kreativ zu bleiben. Dass gefuehlte oder tatsaechliche Grenzen nicht zu voelliger Blockierung meinerseits fuehren werden. Dass ich fuer andere da sein kann und mehr Zivilcourage unter Beweis stellen kann. Dass ich Mut ausstroemen und selber bewahren kann. Dass ich diese mitunter auftauchenden Visionen von einer Zukunft und meinem Ende in voelliger Einsamkeit mit Verlust meiner menschlichen Wuerde nicht wirklich erleben werde.  Dass ich weiterhin kleine Zettel mit Plaenen, Anregungen zu Recherchen, Aktivitaeten beschreiben werde, und etliche davon abhaken kann.

Voir les commentaires

Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

Repost0