Publié le 22 Août 2020
Tags darauf nach meiner Rueckkehr von Pas de Calais, mit Blick aufs Meer und weitem Horizont, ging es in das Untergeschoss des Centre culturel Bertin Poirée. Denn fuer die Création "Shizuka" hatte Yoko Sobue mit Cécile Raymond und mir, sowie der Komponistin Sandrine, eine Résidence organisiert.
Ein eher choreografiertes Stueck, das von der Teezeremonie inspiriert ist. Hier ein Auszug aus dem Dossier von Yoko:
"Qu'est-ce que c’est la cérémonie du thé? La cérémonie du thé est un rituel syntétique et culturel
unique qui s’est formé à partir de cette coutume ancestrale simple : boire du thé. ... c’est une pratique qui demande de l’entrainement et une subjectivité intérieure, dont le Zen est la norme dominante.
« Rien » est le principe de la cérémonie du thé, il se compose de sept caractères.
1) Déséquilibré, 2) Simple, 3) Flétri, Antique, 4) Naturel, 5) Profond, 6) Sacré, 7) Calme."
"... Le titre de la pièce « SHIZUKA » (le silence, le calme en japonais) - ou dialogue calme,
résume l’esprit de cette performance.
Cette performance comporte quatre parties : le calme, la purification, le respect, le partage qui
représentent quatre temps forts de la cérémonie du thé. On commence par une marche spécifique
et on fini par des gestes rituels. Mais ce projet est avant tout, comme la cérémonie du thé, un
moment de partage du processus de création. Parce que cela peut provoquer des émotions très
fortes. ...."
Montag hatten bereits die drei anderen begonnen, Dienstag kam ich dazu und lernte bei der Gelegenheit Cécile und Sandrine Pagès kennen.
Es waren extrem intensive Tage fuer mich, ich war abends vor allem Dienstag und Mittwoch vollkommen ko. Donnerstag war der dritte Tag und auch fordernd. Freitag probten wir alle Einzelteile noch einmal. Um 15h kam Frau Otani Tomoko von Tenri, um ihr das Stueck vorzufuehren. Sie ist Programmverantwortliche fuer Tanz und Theaterauffuehrungen in Tenri, und hat die Residenz und die Vorfuehrung am 29. und 30. September mit Yoko vereinbart.
Ich hatte teilweise sehr harte Momente waehrend der Residenz, weil mein Koerper und meine Art der Bewegungen nicht unbedingt dem entsprechen, was zum Ausdruck gebracht werden soll. Ich habe weder eine Ausbildung in traditionellem japanischen Tanz noch in Danse Contemporaine.
Vielleicht ist es manches nach und nach besser gelungen, und ueber die vier Tage konnte ich dazulernen. Yoko hat eine angenehme Art, und man lernt in fast natuerlicher Art und Weise dazu. Aber hart ist es dennoch und das Gefuehl zu haben, alles falsch zu machen, ist eben nicht gerade leicht zu verkiefeln.
Aber Yoko war positiv am Ende der Résidence. Und Tomoko hatte auch konstruktives und vorwiegend positives Feedback gegeben.
Falls die Auftritte am 29 und 30. September stattfinden koennen, gehen die Proben am 26. September weiter.
Ein paar Fotos waehrend der Probe, aufgenommen von Tomoko.






