Publié le 20 Septembre 2020

am 19. und 20. September fand die 6. Ausgabe der Journées du Matrimoine statt, und das ist in Zeiten von Covid-19 bemerkenswert. Es mussten manche Veranstaltungen zwar abgesagt werden, aber "Dans les Pas d'Eileen Gray" blieb auf dem Programm.

Mit Rossella wollte ich am Freitag diesmal gemeinsam in das Teppichgeschaeft gehen. Ich wartete vor dem Geschaeft, waehrend Rossella schon drinnen war. Also ging ich Richtung nach Hause. Dann rief sie mich an und wir fanden doch noch zusammen. Danach gingen wir zu dem Eroeffnungsfilm der Journées du Matrimoine in der Cinémathèque, die waren schon ein formidabler Einstieg:

Colette + D'où vient cet air lointain ? chronique d’une vie en cinéma Yannick Bellon à la Cinémathèque française

Die Filme von Yannick Bellon moechte ich gerne sehen - sie hat Themen in einer sehr modernen und nach wie vor packenden und unter die Haut gehenden Art in ihren Filmen aufgegriffen. Noch dazu hat sie zum Teil mit Schauspielern gearbeitet, die dann spaeter zu grosser Beruehmtheit gelangten, wie Michel Piccoli oder Emmanuelle Béart.

Tags darauf war dann Jour J fuer Rossella und mich. Die Inhaberin des Teppichgeschaeftes war einverstanden, dass ich in der Auslage die Performance machte. Urspruenglich war ich davon ausgegangen, mit dem Gehsteig vor dem Geschaeft Vorlieb nehmen zu muessen. Performance im Inneren war mir sehr angenehm, anstelle zwischen Verkehrslaerm und Passanten etwas zu zeigen. Die Teppiche boten noch dazu einen sehr schoenen Rahmen. Die Inhaberin des Geschaeftes kam sogar am Sonntag und machte fuer uns das Geschaeft auf.

Die Konferenz war an beiden Tagen ausgebucht. Rossella hat Eileen Gray und ihr Schaffen praesentiert. Die Rueckmeldungen zu der Konferenz und meiner Performance waren ausgesprochen positiv. Die Veranstaltung war fuer mich Gelegenheit, an den Journées du Matrimoine teilzunehmen, einen Beitrag als Kuenstlerin zu zeigen - auch wenn es keine Finanzierung gibt, und neue Kontakte zu knuepfen mit dem Potential neue Pforten zu oeffnen oder neue Wege zu beschreiten. Diese beiden Tagen waren fuer mich mit viel Emotion verbunden. "Dans les Pas d'Eileen Gray" wirkt wie ein befluegelnder Titel.

Kontakt zur Association Mémo, zu anderen Personen, BesucherInnen, die mich nach anderen Projekten von mir gefragt haben, und beispielsweise Ende September zu "Shizuka" kommen wollen.

Teresa, die heute gefilmt hat und nahe der Association Mémo ist, hat mich zu den Nuit Blanche in der Galérie Mémoire de l'Avenir eingeladen hat, um mich einer anderen Performancekuenstlerin vorzustellen fuer eventuelle weitere gemeinsame Projekte.

Sonntag waren Ghislaine, Cécile und Chapo von Tacuabé gekommen, was mich sehr gefreut hat.

Zwei Fotos von Ghislaine

https://www.instagram.com/p/CFW96AiHfZq/?igshid=pt4aaw7mlm9d 

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https://www.lematrimoine.fr/

https://www.facebook.com/events/1712304825591208

Samstag am Nachmittag habe ich die Konferenz ueber das Gebaeude von Renée Bocsanyi-Bodecher und ihrem Mann in der Avenue Montaigne gehoert. Das Event war von zwei Ereignissen etwas getruebt: wir hatten keine Berechtigung ins Gebauede zu gehen. Aber es nuetzten ein paar Besucher die Gelegenheit in den Eingangsbereich einzutreten, als gerade jemand das Haus verliess. Ich war eine der ersten Personen. Unsanft wurden die "Eindringlinge" aufgefordert, das Haus zu verlassen, zu diesem Zeitpunkt war ich aber schon wieder auf der Strasse. 

Dann begann die Konferenz, als eine Person zusammensackte und die Sapeur Pompiers gerufen werden mussten. Zum Glueck ging es ihr bald besser und sie musste nicht in aerztliche Behandlung gebracht werden.

 

Ein paar Schnappschuesse von den Journées de Matrimoine: https://photos.app.goo.gl/d2nSgrVERVyk3hpw5

Journées du Matrimoine 2020

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Rédigé par Jutta

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Publié le 13 Septembre 2020

Samstag war Paris im Zeichen der Verkehrsstörungen und Polizeieinsätze anlässlich der Gilets Jaunes. Einer der Treffpunkte war im 17. Arrondissement, Place de Wagram, nicht weit von mir. Beim Einkaufen wurde ich von Polizeiaufgebot und den sich versammelnden Demontranten etwas überrascht. Direkt vor dem Geschäft, wo ich oft meine Einkäufe erledige, standen auch etliche Polizisten und Feuerwehrleute. Sie ließen die Leute, die sich Richtung Demonstration bewegen wollten, Taschen und Rucksäcke aufmachen. Ich war ja nur beim Geschäft und ging dann wieder in die andere Richtung davon, insofern wurde ich nicht kontrolliert.

Zwei Polizisten, die sich beim Warten auf die Demonstranten an der Bushaltestelle hingesetzt hatten brachten mich zum Lachen. Ich hab sie wegen der Situationskomik angesprochen, sie blieben eher sachlich.

Auf dem Heimweg machte ich einen Stopp in der Kirche Saint Sales, ein ruhiger Ort war mir sehr angenehm angesichts der aufgeheitzen Stimmung.

Ein Kaffee im bar tabac Le Jouffroy brachte mir ein Wiedersehen mit der dortigen Lokalkatze ein.

Zu Mittag wollte ich mit Rossella in das Teppichgeschäft gehen, wo sich einst die Galerie Jean Désert von Eileen Gray befunden hat. Die Métro war ebenfalls beeinträchtigt und etliche Stationen waren gesperrt. So traf ich Rossella eben in einem Lokal Place Marechal Juin, sie versuchte von dort den Heimweg anzutreten. Ich ging alleine in das Teppichgeschäft und wurde von Dr. Franck Sabet sehr freundlich empfangen. Er überlegt eine Ausstellung mit Werken von Eileen Gray anlässlich des 100. Geburtstages der Galerie zu organisieren.

Ich durfte die Treppe, die vermutlich noch die Originaltreppe von Eileen Gray ist, betreten. Bin noch ganz berührt und begeistert, dass ich in diesen Räumlichkeiten war, in denen das Flair der damaligen Zeit weht, auch wenn sie äußerlich ganz anders aussehen.

Richtig eingestimmt ging ich dann in den Proberaum, um die Performance vorzubereiten.

Am Sonntag hatte ich zuerst ein paar Dinge zu Hause zu erledigen. Dann schwang ich mich auf mein Rad und fuhr in die Galerie La Ferronnerie im 11. Arrondissement in der rue Folie Mericourt, wo Anais Lelièvre, mit der ich in dem CLOC Projekt zusammengearbeitet habe, derzeit unter dem Titel "Stratum" Werke aus Porzellan, Papier und Metall ausstellt. In der Galerie Thaddaeus Ropac in Pantin nimmt Anais auch gerade an einer Gruppenausstellung teil. Die Eröffnungstag war voll ausgebucht, kein Zeitfenster mehr frei. Vielleicht versuche ich an einem anderen Tag mein Glück.

Danach fuhr ich den Canal Saint-Martin und Canal Ourcq bis zum Parc Forestier National de la Poudrerie de Sevran Livry. Die Graffities entlang der Strecke sind durchaus sehenswert, aber ich wollte ja bis Sevran und habe deshalb kaum angehalten. Beim Rückweg kam ich an einem Konzert vorbei, die Kombo spielte auf einem Schiffsdeck für die Leute im Park. Und auch sonst war die Spätnachmittagstimmung eher zum Anhalten und in Villette oder so verweilen. Ich war dann doch eher für nach Hause fahren, da ich den Radausflug durchaus in den Beinen spürte - ich fahre ja sonst immer nur kurze Strecken in der Stadt - und noch ein paar Sachen erledigen wollte.

Aber fein war der Ausflug in die Vorstadt. Blöd nur, dass man erst ganz am Ende eher in die Natur kommt, und ein weiter Teil der Strecke zwar am Kanal entlang führt, aber nicht wirklich naturnahe ist. Fein war es allemal und interessant.

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Rédigé par Jutta

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Publié le 10 Septembre 2020

 

  DANS LES PAS D’EILEEN GRAY VISITE À la découverte d’Eileen Gray (1878-1976), architecte et designeuse d'origine irlandaise, à travers une performance dansée en face de son ancienne galerie «Jean Désert». • PERFORMANCE: Jutta Mayer, danseuse et chorégraphe • CONDUITE DU PARCOURS : Rossella Gotti, architecte et cofondatrice de l'association MéMo • DURÉE: 1 heure RDV samedi et dimanche à 11h30, 217 rue du Faubourg Saint-Honoré  

https://www.lematrimoine.fr/blog/programme-ile-de-france-2020/

Le Programme

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Rédigé par Jutta

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