ein Geistesblitz am Heimweg... muss den irgendwie noch zum Geistesgewitter auswachsen lassen, aber.... nach 3 Jahren ENDLICH!
Descartes war Franzose (wenngleich er in Stockholm gestorben ist, aber das ius solis hat ja nix mit "unter der Erd" zu tun)...
und das erhellt einfach warum ich mich jeden Abend beim Heimfahren so ärgern muss über die Menschen...
Der Pariser, möcht ich sagen, geht einfach ohne Wahrnehmung seiner Umwelt am liebsten diagonal (das gehört noch empirisch untermauert) durch die Gegend... und auch bei frontaler Begegnung zeichnet er sich irgendwie durch Wahrnehmungslosigkeit aus...
Und ich komme so alltäglich zu meinem
"Leib-Seele-Problem"...
"Der Kern der Philosophie des Geistes ist das Leib-Seele-Problem, das manchmal auch „Körper-Geist-Problem“ genannt wird. Es entsteht durch die Frage, wie sich die mentalen Zustände (oder der Geist, das Bewusstsein, das Psychische, die Seele) zu den physischen Zuständen (oder dem Körper, dem Gehirn, dem Materiellen, dem Leib) verhalten. Handelt es sich hier um zwei verschiedene Substanzen? Oder sind das Mentale und das Physische letztlich eins? Dies sind die zentralen Fragen der Philosophie des Geistes. Jede Antwort wirft jedoch zahlreiche neue Fragen auf. Etwa: Sind wir in unserem Denken und Wollen frei? Könnten Computer auch einen Geist haben? Kann der Geist auch ohne den Körper existieren? Die Philosophie des Geistes ist daher mittlerweile ein enorm differenziertes Projekt." Nun ist mir alles klar - der Pariser DENKT .. und also ist er - dem
Empirismus ungefähr so fern wie eine Stubenfliege, die maximal ans Fenster prallt.
Weiche ich aus, weicht niemand aus - weil man mich nicht wahrnimmt - doch ganz nihilistisch verhält er sich dann auch nicht, der Pariser -- denn nach dem Zusammenprall folgt das unvermeidliche "pardon" und garantiert den Unterschied zur Stubenfliege...
Ich hab mich ja an sich bisher präpotent dem
Cartesianismus zugehörig gedacht ...
[Als seine Prinzipien gelten
Selbstgewissheit des
Ichbewusstseins (siehe
Cogito ergo sum), Klarheit und Deutlichkeit als Kriterium der
Wahrheit,]
Und muss nun, fast wollt ich sagen in den späten Vierzigern, erkennen, dass ich dem Empirischen emotional doch wohl viel näher bin: "Der Empirismus hingegen legt seinen Schwerpunkt auf die Erfahrung und sinnliche Wahrnehmung."
nun, was ich da so wahrnehmen muss... und akribisch täglich beobachte (owohl jetzt Sommer ist und hier alles ruhig und vermeintlich leer - "nihil"??) - das hätt ich mir wohl nie einfach so denken können... und darum ist es auch keine Glaubensfrage, denn glauben wird mir das keine(r), der die Erfahrung nicht täglich sammelt...
Ich hab natürlich schon auch andere Erklärungsansätze - wie jene der Masse ... die empirisch in Wien zB nie ihresgleichen erreicht ... aber da muss ich mich wohl noch ein wenig mehr in
Canetti einlesen...
Ein anderer Franzose hat sich - übrigens auch in Schweden - u.a. mit
Wahnsinn und Gesellschaft beschäftigt...
.. und da der Post-Struktualismus nun thematisch schon ausgeschlachtet ist (ich hab auf jeden Fall seit zwei Wochen keine bekommen..), werde ich mich auch morgen wieder mit dem Metro-Strukturalismus beschäftigen... - die
Metro-Sexualität hat ja nicht mal der Michel vorhergesehen.. ist aber auch schon wieder vorbei glaub ich... ich hab sie noch nicht erlebt...
Und heute überleg ich mir noch, warum ein anderer Post-Impressionierter just in Frankreich seine Ohren abgeklappt hat...
"Alles was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch." Descartes
"Denn schon Wissen an sich ist Macht" Francis Bacon
"Glück und Unglück sind zwei Zustände, deren äußerste Grenzen wir nicht kennen" John Locke
"
Wenn man die Natur wahrhaft liebt, so findet man es überall schön." Vincent van Gogh
"[Das Subjekt] ist keine Substanz. Es ist eine Form, und diese Form ist weder vor allem noch immer mit sich selbst identisch. Man hat zu sich nicht immer dasselbe Verhältnis, wenn man sich als politisches Subjekt konstituiert, das wählen geht oder in einer Versammlung das Wort ergreift, als wenn man sein Begehren in einer sexuellen Beziehung zu befriedigen versucht. [...] In jedem dieser Fälle spielt man mit, errichtet man verschiedene Formen der Beziehung zu sich selbst. Und gerade diese historische Konstitution dieser unterschiedlichen Formen des Subjekts in ihrem Verhältnis zu den Wahrheitsspielen interessiert mich." Michel Foucault...
So und jetzt geh ich wieder zurück in den Waschsalon
und bereite mich auf das Leben in Wien vor... weil bei mir is aus mit der Gefälligkeit... LOL
aber ich wusste nicht dass mein bruder tom waitd ist
http://www.autlawmusic.com/wp-content/uploads/audio/ifyouwerehere.mp3
go for it