Publié le 8 Décembre 2009



Auch wenn es nicht so aussieht, ihr könnt mir glauben, es hat absolut nicht weh getan! Aus verschiedenen Ecken Europas sind die TrösterInnen angereist, um mich den schweren Schritt des Wechsels von vermeintlicher Jugend zu hohem, würdigem Alter schmerzlos vergessen zu lassen... (ich kann mich bitte noch an alles erinnern und hab Beweise!).

TAG 1

Begonnen hat alles mit einer kleinen Aufwärmrunde am Donnerstag Abend - bescheiden und intim in kleinem Rahmen - schließlich wurde Freitag ja auch gearbeitet... (schlecht war uns trotzdem)


TAG 2

Schon am zweiten Tag bin ich  dann "auf den Hund gekommen". Cody hat mich freundlich winselnd und wedelnd beim Nachhausekommen willkommen geheißen...


... und Silvia und mir die laaaange Wartezeit bis zur Party Nr 2 mit Gassigehen versüßt. Cody's Chauffeuerinnen aus Madrid tauchten in der Pariser Hotelunterwelt unter und wurden erst später gesehen.

Der Vienna-Nacht-Express spülte schließlich gegen Mitternacht die Feten-Einpeitscherinnen Ela und Gaby an unseren Tisch (von dem wir dann bis Dienstag kaum mehr aufgestanden sind)...

(dass Silvia noch immer das gleiche T-Shirt trägt ist, bis ich es jetzt erwähnt habe, nur Gaby aufgefallen)

TAG 3

Ein "Feier"-Tag muss mit einem ordentlichen Austern-Frühstück begangen werden...

Die Vorbereitungsarbeiten für das große Fest hielten sich für mich in Grenzen - einmal die magische Geburtstagsglocke geklingelt und meine Lakaiinnen - insbesondere die Oberlakaiin aus Obersulz - hüpften und machten - ein Umstand an den man sich im Alter/Alltag durchaus gewöhnen könnte!


Gegen 17 Uhr, als alles noch friedlich und ruhig ist ...

... schlafen wir schon fast ein. Doch schon um 18 Uhr reißen uns die ersten Partygäste aus Wien, Paris und Madrid aus den Träumen von einem langen ruhigen Wochenende...



Der Hunger ist groß (der Durst gestillt) und der Liptauer verlockend, das Gulasch bereit, doch keiner der französischen Gäste lässt sich pünktlich blicken. Als dann um 19:30 Uhr noch immer niemand an der Tür klopfte (zum Glück die Nachbarn auch nicht um 5 Uhr früh!) lautete der Lockruf "Mir ham an Hunger - Auzapft is!" und die Gulaschkanone wurde angeworfen..


Und damit der Abend auch gewohnt stilvoll verläuft hat Silvia mir auch rechtzeitig noch das "kleine Schwarze" übergeworfen (nein, das ist nicht mein Alter und auch nichts Unanständiges..)


Schön langsam versammelt sich die Runde und wächst und wird immer größer...

bis der Salon fast aus allen Nähten platzt..

die Luft wird immer dicker...

Spanien gerät ins Abseits...

... Nichtraucherinnen denken an den Sprung aus dem Fenster..


Das bereits gesättigte Volk urstämmiger ÖsterreicherInnen ist fasziniert von der französischen Sitte erst mal den Aperitif bei Geplauder und Small-Talk zu sich zu nehmen - stundenlang!
Das französische oder französisierte Volk wiederrum fasst es nicht, dass in unmanierlicher Weise partiell bereits gespeist wurde und dem Gulasch keine Vorspeise voranging und keine Nachspeise hintanfolgte (die Schoko war ja längst von den Ösis verzehrt) - dafür wurden dann nach der Hauptspeise noch Würstel kredenzt... unglaublich!

(Lakaiinnen bei der Arbeit)

Als alle ihr Süppchen, Würsterl und ihren Kaffee hatten, ging es endlich ans "Eingemachte" und ein Füllhorn an Geschenken ergoss sich über mich...



DAAAANKE für alle die lieben Geschenke und das tolle Rafting-Abenteuer!!!

Die Einpeitscherinnen laufen jedoch erst zur Hochform auf, als die vornehme Tischgesellschaft das Lokal bereits verlassen hatte.
Gegen 5 Uhr früh war es nämlich wirklich höchste Zeit für eine der berühmten Reden von Sessel-Ela

(und Gaby kann sich nur mehr wundern...)

TAG 4

Wer glaubt nach so einem Abend wäre der Sonntag mit lästigen Aufräum- und Reinigungsarbeiten ausgefüllt kennt "die Glocke" nicht und hat noch nie mit Ela Bekanntschaft geschlossen, welche tagsüber von Sessel-Ela zu Putz-Ela mutiert und dabei auch noch den Kaffee zur richtigen Zeit aufstellt...

Nach engagiertem Paris-in-24-Stunden-Tourismusausflug (inkl. Jogastunde) unserer Gästinnen knüpft das "Kernteam" am Abend dort wieder an wo es am Vorabend abgebrochen hat ... in wechselnder Besetzung..


Wie man das alles aushält???



Wohl bloß weil man zu diesem Zeitpunkt noch immer an der magischen Schwelle des Alterns steht...
Und da es sich so fügt, dass meine Geburt weiland des nächtens gegen 2 Uhr sich zugetragen hat wurde munter getanzt..

... und neue Höhepunkte wurden erklommen...


und natürlich gesungen...


Andere lagen zu diesem Zeitpunkt allerdings schon flach..


TAG 5

Nach kurzem aber intensivem 3-Stundenschlaf klopfte Madrid an der Tür und es wurde ausgiebig gefrühstückt..


und es haben auch alle wieder manierlich ausgesehen...



Der Geschenkeregen nahm allerdings kein Ende ... (weiter so!)



In vollendeter französischer Korrektheit beging die Resttruppe den Geburtstagsabend nobel und elegant...



... krönte ihn bei Ave Maria mit einem Cocktail...


... um rasch wieder an den gewohnten Tisch zurückzukehren und wie üblich angeregt die Fragen der Menschheit zu  diskutieren - und wir haben uns prächtig verstanden...


nicht jeder Fahrstuhl ist klassisch und glitschig ...



Der Tisch hält uns bis 7 Uhr gefangen ... Reden wurden jedoch gesittet am Boden gehalten...



Am 6. Tag ward alles ruhig und es war gut.
Die Glocke flog nach Wien und ward nie mehr geläutet.
Am 7. Tag wird alles verkehrt, denn der Tag drängt sich in die Nacht und es läutet der Wecker um 4 Uhr früh...
Tag 8 bis x gehören dann nur mehr der Bereinigung aller Spuren in der Oberkampf und dann kehrt Ruhe ein bis zum Pensionsantrittsalter ....


oder bis Cody sagt "gimme 10" und der 50er gefeiert werden muss...


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Rédigé par Michi

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Publié le 30 Novembre 2009


All jene, die sich das Lesen ersparen wollen (welch Erleichterung auch für mich, denn momentan fehlt mir noch so die wahre Inspiration wie ich drei unglaublich schöne Wochen in einem seltsamen aber wunderschönen Land leserinnentauglich zu Blog bringen soll) - mögen sich gleich dem Streifzug durch Western und Eastern Cape in Form der üblichen Bildergeschichte hingeben...

Nun, die mutigen Anderen müssen mir folgen durch einen Auszug aus einer Roadmovie durch ein Land das 3x so groß ist wie Deutschland (ok wir waren auch nur in Hessen und Nordrhein-Westphalen) und das für TouristInnen so easy und angenehm und unkompliziert zu bereisen ist, dass man sich mitten in Europa wähnt - und irgendwie ist man ja auch eigentlich immer in Europa, denn 93% des südafrikanischen Lebens bleiben hinter der Township-Scheuklappe ausgeklammert und die sich Afrikaaner nennenden holländisch-französisch-deutschen Mischlinge dominieren als selbsternanntes "auserwähltes" Volk selbst angelsächsische Spurenelemente...

Weingut an der "französischen" Wine-Route

Township am Rande von Cape Town

Aber eigentlich will ich mich gar nicht zu sehr auf historisch oder politisches Terrain begeben, die unglaublichen Landschaften, die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen jenseits aller Rassenschranken und die hautnah erfahrbare Tierwelt sind Basis genug für einen Urlaub jenseits der Autodächer.

Begonnen hat die laaange Anreise mit einer Zugfahrt unterm Ärmel durch und einem Treffpunkt zum Guinness in Heathrow von wo es weiterging ins supere Skunk-Amsterdam (mei ham mir glacht vor allem über die wirklich spacig-bunt beleuchteten Sanitäranlagen mitten im Zimmer). Nach 11,5 Stunden Flug (endlich konnte ich mal alle frz. Filme der letzten Monate anschaun) landeten wir gegen Mitternacht in den Armen unseres alten und neuen Freundes Monfrae in Kaapstaad!!!

Der erste Tag stand dann gleich mal im Zeichen der Transportmittel- und Unterkunftsbeschaffung...
Hercules, der Toyote auf 4 fahrtüchtigen Rädern samt Bordküche und Eiskasten hat uns 3 Wochen lang nicht enttäuscht...

Doch kaum von der ersten Fahrt im Linksverkehr in den sicheren Hafen eines Parkplatzes an der Waterfront gerollt, stand uns der Sinn nach "Höherem" und weil's, wie alles, rasch, praktisch und schnell ging ... hoben wir gleich mal zum Kap der Guten Hoffnung ab...

Von oben wirklich reizvoll an diesem der nahenden Schlechtwetterfront trotzenden Sonnentag, bot die Kap-Halbinsel aber auch am nächsten Tag per Auto und Fuß ihre Reize dar...

Nach einem weiteren Tag bei Monfrae in Kapstadt mit Shoppingbummel tagsüber und Weinseligkeit des Abends - wir hatten das Vergnügen den berühmten Eggman kennenzulernen -

- blieben wir dem überaus leckeren Pinotage und Shiraz treu und begaben uns auf eine 4-Pässe-Tour durch das stark unter hugenotten-französischem Einfluss stehende Wine-Country, via Franschoek durch weitläufige Obstplantagen (jetzt weiss ich endlich wo der Granny Smith herkommt, den wir in den 80er Jahren so brav boykottiert haben) wo wir auch endlich unsere ersten Affen gesehen haben..

... und weiter nach Stellenbosch, der Weinmetropole schlechthin, wo wir aber in aller Nüchternheit und in aller verboteten Finsternis erst spät unser Dachzelt erstmals erproben konnten..

Nach einem kleinen Abstecher nach Paarl, wo ein wiederrum sehr französisch anmutendes Betondenkmal der Entstehung und dem Triumph der Sprache "Afrikaans" Bedeutung verleiht, die sie außerhalb der Burenwelt nicht wirklich durchgesetzt hat (holländisch ist Süßholzgeraspel dagegen) ...

gings hurtig zur landschaftlich wunderbaren Route 62 nach Montagu dem Tor zur Kleinen Karoo, vorbei an Ronnie's Sex Shop durch eine landschaftlich durchaus abwechslungsreiche Halbwüste.

Roadmovie hin oder her, das lebhafte Oudtshoorn wurde zu einem ersten Fixpunkt unserer Tour (d.h. wir blieben 2(!) Nächte)...
Dort gabs nämlich die schweißtreibend faszinierende Adventure Tour durch die Cango Caves...

gefolgt von einem wirklich netten Streichelzoo mit zauberhaft schönen Raubkatzen...

... und einem Besuch bei einer der zahlreichen Straußenfarmen inklusive Hautkontakt...

Über Pässe, Schluchten und endlos lange Schnürlstraßen gings dann weiter in die wirkliche Wildniss der Großen Karoo in den Karoo National Park - sowas von schöööön und warm und kalt und Halbwüste eben und gleich bei der Einfahrt das erste eeeechte Tier in (G)reifnähe ...

Einen ganzen Tag widmeten wir uns den Erfahrungen mit Offroad-Tracks... und hatten richtig Spaß dabei...

Bisweilen haben wir uns da schon fast angsch....

aber schön war's schon so gaaanz allein in der Pampa ... naja fast ganz allein, denn einige Begleiter hatten wir doch immer wieder...

Die darauffolgende Fahrt durch die Gewitter- und Regenfront hat dann Spuren hinterlassen, die Herrn Wick's Trex-Herz sicher höher schlagen lassen...

Der Dreck wurde letztendlich viel viel später ohne unser aktives Zutun von einem selbsternannten Autoputzer um wenig Geld (für uns) mit Orangennetzen und Plastiksackerl wieder in blitzblanken weißen Lack verwandelt...

An dieser Stelle sei vielleicht angemerkt, dass wir froh waren doch nicht das ortsübliche Fahrzeug, den 2er Golf,  angemietet zu haben
denn so manches Hindernis erschien uns wirklich ENORM!

Via Graaf-Reinet und nach einer Horror-Nacht in Somerset East (wo es selten Touristen hinverschlägt obwohl das Bier nur 70 Eurocent kostet)...
"Silvia, ich hör was, da streift wer um's Auto gaaanz sicher..."

ging's dann auf zu den Big Seven im Addo Elephant Park  (von denen wir immerhin 5 erleben konnten)...
und da war schon die Einfahrt ein Erlebnis...


Um das Elefanten-Erlebnis im Park zu beschreiben fehlen mir die Worte... man wird einfach sprachlos wenn von allen Seiten hunderte von Elefanten zum Wasserloch strömen, sich dort tummeln, machtkämpfen, begatten oder einfach nur duschen oder im Schlamm baden...

Dass dort auch Warzenschwein, Büffel, Zebra, Hyäne, Schakal und die vielen verschiedenen Rehe etc unseren Weg kreuzten, sei mal aus Platzgründen nur so am Rande erwähnt. Auf das Fotoalbum darf verwiesen werden...

Dass zum Abschluss ER und SIE uns auch noch beglückten setze dem Wildlife-Erleben nun wirklich die Königskrone auf...

Da wir abends den Gegenwert von 24 Hühnereier zu uns genommen hatten...

stand uns der Sinn nach leichter Seafood-Kost und wir sind an die Küste des indischen Ozeans aufgebrochen um im Tsitsikamma National Park den schönsten Campingplatz ever, direkt am tosenden Meer, für zwei weitere Nächte unser eigen zu nennen...

unser eigen?? nicht ganz - eine Gruppe deutscher Individualreisender teilte den Campsite mit uns...

eine Klippenwanderung zum Wasserfall ...

und eine kleine Kanufahrt durch den Groot River (inkl Boot dauernd "umtragen") später...



landeten wir am südlichsten Punkt Afrikas - Cape l'Agulhas wo nun wirklich die Camper-Einsamkeit auf uns wartete..

In der Retourschleife nach Kaapstaad konnten wir dann in Gansbaai quasi vom Bankerl aus ca 8 Walen samt Kälbern beim Schwimmen zusehen (allerdings wie schon die Delphine im Tsitsikamma etwas fotoscheu..)

Weniger scheu waren dann die weißen Haie bei unserem Abschlussact - dem Shark Cage Diving...


mehr Angst als die Haie machte jedoch der Seegang...

Zum krönenden Abschluss genossen wir dann noch eine angenehme Nacht in einer schicken Lodge in Cape Town's Boboviertel neben Bo-Kaap...

und besuchten auch glatt noch den Tafelberg bevor er sich abends mit dem typischen Tablecloth schmückte...

Südafrika ist irgendwie wie Europa, nur schöner, wilder, auf wenigen Quadratkilometern vielfältiger und vor allem im November lebenswerter als jedes europäische Land... aber halt unter dem Aspekt der 7% uns gehört die Welt-Klausel... die restlichen 93% blieben uns leider mehr oder weniger verborgen ...
Was Freundlichkeit, Gastfreundschaft und Organisiertheit betrifft, kann sich so manches europäische Land nicht messen... organisiert sind die da "unten" auch im Straßenverkehr - auf teilweise lustige Weise...

Unternehmensziele sind wichtig

lachen auch!

Affen gabs nur dort wo nicht gewarnt wurde...

ist hier irgendwo ein China-Restaurant?

Achtung Schildkröte!!!

Achtung Pinguin

Achtung Katze

Hunde verboten? (dieses Motiv gabs auch MIT Leine!)

Höchste Eisenbahn!
Achtung Mistkäfer krabbelt in Gegenrichtung

das Highlight: Achtung Asphaltstraße!!!

und immer und  überall....

"die narrische Kurv'n"....

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Rédigé par Michi

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Publié le 22 Novembre 2009

Was tun, wenn einen das Fernweh plagt und keine Reise in Sicht ist? Man reist im Kopf, schaut sich Dokus im Fernsehen an oder geht in eine Ausstellung. Da eventuell möglicherweise unter Umständen doch eine Reise, und zwar nach Asien, ansteht habe ich mich auf den Weg in die Museen Guimet und Cernuschi gemacht.

 

Der aus Lyon stammende Industrielle Émile Guimet unternahm Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche Reisen nach Asien und brachte Kunstschätze nach Frankreich, die seit 1889 im Musée Guimet der Öffentlichkeit zugänglich sind. Die angeblich größte Sammlung asiatischer Kunstgegenstände außerhalb Asiens ist dort zu sehen. Die Exponate stammen zu einem großen Teil aus China und Japan, wenngleich „Mitbringsel“ aus vielen anderen Ländern, darunter Indien Thailand, Vietnam, Laos, Kambodscha  etc. ebenso gezeigt werden.

 


 

 

Das Gebäude äußerlich sehr „19. Jahrhundert“ wurde im Inneren in den 90er Jahren generalsaniert, wodurch ein moderner, heller, luftiger Ausstellungsraum entstand. Dieses Konzept von Licht und offenem Raum von den Architekten Henri und Bruno Gaudin lassen die reiche Kunstsammlung besonders gut zur Geltung kommen lassen und machen den Museumsbesuch zu einem wahren Vergnügen.

 

Ich habe meine Besichtigung mit der Sonderausstellung über Bhutan begonnen, die mich völlig in den Bann dieses Himalajastaates gezogen hat. Der Dauerausstellung habe ich nur einen schnellen Streifzug gewidmet, keineswegs ausreichend um die Ausstellungsgegenstände ausreichend zu würdigen.

 


Seit 1991 gehört der Panthéon bouddhique, ein paar Häuser weiter, zum Musée Guimet. Die japanischen Statuen haben mich besonders fasziniert, hat man doch den Eindruck, dass sie jeden Moment zum Leben erwachen.

Der japanische Garten eben dort stellt eine herrliche Grünoase inmitten des 16. Arrondissements dar. Mit etwas Glück kann man auch Teezeremonien miterleben.

 

 

 

Die Sammlung sowie das Ausstellungsgebäude „Musée Cernuschi“ sind einem gebürtigen Italiener, Enrico Cernuschi, zu verdanken. Ende des 19. Jahrhunderts hat er sich das Gebäude errichten lassen, um die Sammlung mehrheitlich aus China stammender Werke würdig unterbringen zu können.

 

Die Dauerausstellung wird derzeit um die Sonderausstellung „Les Buddhas de Shangdong“ ergänzt – einmalig erhaltene und fein gearbeitete Sandsteinfiguren aus dem 6. Jahrhundert, die 1996 bei Ausgrabungen entdeckt wurden.

Besonders eindrucksvoll in der Dauerausstellung fand ich die überdimensionale Buddhastatue, kunstvoll verzierte Bronzestatuen aus 1000 – 1400 vor Christus, Orchester Ensembles und eine weitere Buddhastatue.

 

 

 


Bleibt noch das Innere der „Maison Loo“ im 8. Arrondissement zu erkunden: Monsieur Loo war ein chinesischer Antiquar, der sich 1928 dieses pagodenähnliche Haus mit auffallend roter Fassade mitten in Paris errichten ließ. Man kann sich vorstellen, dass das einst mächtig Aufsehen erregt hat. Das Haus beherbergt auch Kunstwerke und Antiquitäten, vornehmlich aus China.

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Rédigé par Jutta

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