Publié le 11 Novembre 2012

Meine mehr oder weniger im wöchentlichen Rhythmus stattfindende Gesangstunde öffnet eine weitere Möglichkeit, Emotion, mir selber und meinen inneren Befindlichkeiten Ausdruck zu verleihen. Auch allfälligen unagenehme Aspekte davon werden in Vibration der Klangkörper im Körper und in Ton umgewandelt. Sie sind nicht mehr Belastung oder destruktives Element, sie verlieren ihren mitunter enormen Einfluss. Sie werden Schall, und verhallen mit ihm. Und die positiven Schwingungen, die dürfen auch vernommen und gehört werden. Mögen sie auf ein Ohr treffen, in dessen dazugehörigem Körper dies wiederum etwas Positives anklingen lässt.

 

Übllicherweise beginnt die Stunde mit Stimmübungen, zuerst mit geschlossenem Mund, dann auf diverse Silben, die mal ausloten lassen, wie die Stimme an dem Tag so ist. Fällen die hohen Töne leicht? Wie tief kann ich singen? Hört sich die Stimme rund und voll, oder etwas rauh oder gequetscht an? Gelingt es den Klangkörper voll auszunutzen, und die Energie von den Atmungsorganen und Bauch, Mundhöhle, bis vorne an die Stirne in vollem Umfang weiterzutransportieren? Oder gibt es Luftströme, eine Sperre etwa in der Luftröhre oder durch die Gaumenstellung, die etwas davon verloren gehen lassen? Sind Kiefer, Halspartie, Schultern, Brustbein entspannt? Diverse Atemübungen helfen da Spannungen abzubauen.

 

Dann geht es weiter zu Panofka. Bin da am Anfang bei 1ère und 2ème Etude Port de Voix. Text gibt es nach wie vor keinen, da wird wie bei den meisten einleitenden Übungen auf "niau" nasal dahingeträllert.

 

In der weiteren Folge wird aus meinem "Repertoire" gezogen und gesungen, das derzeit folgendes beinhaltet:

 

Sebben, Crudele von Antonio Caldara

Se Tu Della Mia Morte von Alessandro Scarlatti

Die Krähe von Franz Schubert

L'ho perduta, me meschina aus der Hochzeit des Figaro von Mozart

 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 10 Novembre 2012

wertvolle 88 Minuten habe ich beim Ansehen des Videos erlebt. Ich kann nur ermuntern, sich ebenfalls auf die Entdeckung uralter zeitloser Weisheit zu begeben.

 

  http://www.youtube.com/watch?v=sKFS64boAso&feature=related

 

Ich las Auszüge aus dem Tao Te Ching als ich gerade mal 20 war. In meiner Erinnerung verstand ich höchst wenig von dem Gelesenen - es war mir in gewisser Weise fern und fremd, wenig zugänglich.

 

Die Ausstellung

"La Voie du Tao, un autre chemin de l’être", die ich 2010 im Grand Palais gesehen habe, fällt mir wieder ein

 

Immer wieder faszinierend, wie man Anknüpfungspunkte für Ereignisse in der Gegenwart findet an etwas, das einen früher beschäftigt und bewegt hat. Als hätte man einen gewissen Weg zurückzulegen, ehe man aus anderer Perspektive betrachtend wieder zu etwas zurückkommen kann, um es nun vielleicht einen Deut umfassender oder weitblickender zu erkunden.

 


 

 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 3 Novembre 2012

Jetzt ist das neue Heim von Rachele, Stefano, Eva und Luca in Fontenay-sous-Bois auch hoch offiziell eingeweiht! Das Fest war super nett. Freunde und Nachbarn waren gekommen. Ja und die anwesende Kinderschar war beachtlich groß. Zu meiner Freude waren auch Mark und Carolien aus den Niederlanden zu Gast. Wir haben geplaudert und sie haben mich ermuntert, doch zu ihnen auf Besuch zu kommen. Utrecht, Rotterdam, ihr Heimatort im Osten der Niederlande. All das sind Optionen für einen Besuch. Muss ich nur noch die Reisepläne in die Tat umsetzen.

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Rédigé par Jutta

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