Publié le 21 Avril 2013

Saint Lazare ist speziell im April beliebter Ort Anregungen für Wienerkundungen zu geben. Die musikalische Seite wurde im April 2012 hervorgehoben.

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Diesmal wird der sinnliche Aspekt, keusch hinter dem Feigenblatt Museumsbesuch versteckt, enthüllt.

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Rédigé par Jutta

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Publié le 14 Avril 2013

Théâtre de la Ville ruft derzeit in hoher Frequenz. Mein Abonnement ist wohl etwas statistisch ungleich verteilt über die Saison. Von den 3 gesehenen Stücken nenne ich "Brilliant Corners" von Emanuel Gat als erstes. Weil dieses Stück mich von der ersten bis zur letzten Sekunde gepackt hat, Tänzer, Choreographie und Musik bildeten ein Spektakel der besonderen Art. Kleiner Patriotismus am Rande - mit Andrea Hackl gibt es ein österreichisches Mitglied der Compagnie Emmanuel Gat Dance. In dem Stück waren alle Tänzer großartig, die drei Frauen in der Gruppe haben aus meiner Sicht aber ein besonderes Element beigetragen.

Die Italienerin Ambra Senatore hat mit "A Posto" ein Stück auf die Bühne gebracht, das mir unter die Haut gegangen ist, weil es nach und nach die äußere sichtbare idyllische Schicht und Hülle gelüftet hat. Und Einblick in gerne Verdecktes gewährte. Blessuren kamen nach und nach zum Vorschein. Das Schöne wurde zunehmen verzerrt. Die 3 Tänzerinnen verkörperten diesen Verfall in einer sehr feinen, subtilen Art. Dazu kamen noch sehr interessante Spielarten mit einer zeitlich und räumlich versetzten Darstellung. Am hinteren Bühenrand gießt etwa die eine Tee ein. Auf dem vorderen Bühnenrand hält die andere die Tasse hin. Der blutrote Karkade ergießt sich auf den weissen Bühnenboden. Hat mir gefallen!

Mathilde Monniers "Twin paradox" ist eine etwas sprödere Création, die mich aber auch nicht indifferent gelassen hat. 5 Duos in der Gruppe. Zweisamkeit in verschiedenen Spielarten. Eng aneinanderklebend, Bewegungen und Impulse in die Bewegung des anderen übertragen, Hand in Hand von Glückseligkeit bis zur Unerträglichkeit. Von Umarmung bis Umklammerung. Synchrone Bewegungen und Konfrontation. 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 13 Avril 2013

Fontenay-Sous-Bois beherbergt La Galeru. Die wiederum eine Hommage an Philippe Chat, Zeichner, Grafiker, Maler, Bildhauer, in Form eines Kulturparcours organisierte.

Philppe Chat hat es verstanden durch Projekte wie "Graphisme dans la rue", "Zone Art", "La Galeru des chemins" Kunst in das Ortsbild und den Alltag von Fontenay einzuflechten und so greifbar zu machen.

"Galerü" eben.

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Der Kulturspaziergang führte vorbei an "Le Dansoir" der Choreographin und Fotografin Karine Saporta. einem semi-mobilen Musik- und Tanzveranstaltungsort. Dieser macht momentan in Fontenay für 6 Monate Halt. Die Architektur erinnert sehr an das Cabaret Sauvage in La Villette. Bloß ist Le Dansoir ein alter "Magic Mirror" und kein Nachbau aus den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wie das Cabaret Sauvage. Vor allem in flämischen und nordfranzösischen Ortschaften erlebten diese mobilen Kulturstätten einst eine enorme Blütezeit. 

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Auch auf den Friedhof führte der Spaziergang. In der dortigen Halle findet sich ein Wandgemälde, mit dem Philippe Chat die Künstlerin Chloé Poizat beauftragt hatte.

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Gelegenheit dieses Ausflugs nach Fontenay Rachele, Stefano, Eva und Luca wiederzusehen. Und "Bulles de Vie" zu entdecken. Die Stadt stellt ein ungenutztes Grundstück zur Verfügung, wo Dienstag abend und Samstag früh Bioprodukte in einem ehemaligen RATP Bus und zwei Kleinbussen verkauft werden.

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Rédigé par Jutta

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