Publié le 4 Août 2013

ich lechze nach einer Woche im Grünen wieder nach Stadtflucht. Paris ist wunderbar im Sommer, aber trotzdem zieht es mich hinaus. Die Gültigkeit des Pass Navigo für die Zonen 1+2 in allen 5 Zonen an den Wochenenden, während der Ferienspitzenzeit auch wochentags, ermuntert über muros hinauszuschauen nach extra.

 

So hat es mich nach Boissy Saint Léger im Ostern von Paris verschlagen. Endstation des einen Zweiges der RER A. Dort gibt es etliche Waldgebiete. Und es ist bekannt für Pferde und Trabrennen inklusive Rennbahn. Ein Schloss gibt es auch - Château de Grosbois.

Ich bin durch den lauschigen Wald von Grosbois bei angenehmen Temperaturen marschiert. Bis ich an der Mauerumfassung des Pferdeterrains angelangt bin. Genauer gesagt hat sich mir der Blick auf eine Art Übungsstracke im Wald eröffnet. Weit und breit kein Ross zu sehen, ausser Spuren im Sand. Das hat mich ein wenig enttäuscht, denn just die Lust Pferde von der Nähe zu sehen haben mich nach Boissy gezogen. Noch dazu bin ich davon ausgegangen, dass es da irgendwie Zugänge vom Wald zu dem Schloss und den Pferden geben müsste. Da bin ich leider falsch gelegen. Zu Fuß wären entlang der Nationalstraße ein paar Kilometer zuzuückzulegen, ehe man zum Eingang kommt. Das fand ich dann wenig einladend, und habe den Rückweg angetreten. War ja schon Zeit wieder nach intra zurückzukehren.

Ein paar Fotos hab ich selbst bei diesem Kurzausflug gemacht.

 

Ach ja, und lauschig ist Boissy Saint Léger vor allem dann, wenn nicht gerade der Flugverkehr vom nahen Flughafen Orly die Idylle stört. Das kann alle zwei, dre Minuten passieren.

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Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

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Publié le 3 Août 2013

Also wie jetzt. Schon wieder Vienne? Auf der Welt gibt es zahllose noch zu entdeckende Flecken mit mehr oder weniger exotischen Namen, und bei mir gibt es nichts als Vienne. Ja, aber mit der kleinen Nuance - diesmal ging die Reise en Vienne. Und das ist ein Département in der Region Poitou-Charentes, durch das der Vienne-Fluss fließt. Eine Region, die es noch bei hoffentlich anderer Gelegenheit näher unter die Lupe zu nehmen gilt (man schwärmte mir von den Marais Poitevin, die per Kanu erkundet werden können, und von Angoulême und von der Küste ....)

 

Und warum überhaupt Vienne? Lorna bot in Voulême, Ortsteil Vacherie, Machine à Coude ihren 4-tägigen Sommerworkshop Butô in der Natur an.

 

So haben sich Lorna, 11 Teilnehmerinnen. 1 Teilnehmer und der Vogel Piou eingefunden und entweder im Haus, oder so wie ich und Ghislaine, in einem der Wohnwagen auf dem Grundstück, ihr Quartier aufgeschlagen. 

 

Über Vacherie haben wir uns übrigens königlich amüsiert, Lorna wollte uns den Ortsnamen sogar zunächst verheimlichen. In diesen ländlichen Gefielden rührt er aber wohl eher unmittelbar von vache her.

 

Nutztiere gibt bei der Machine à Coude keine, dafür zwei Katzen, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Vor allem die getigerte, die ein so steiles Spiralmuster auf der Körperseite trägt, dass selbst Kaa die Schlange vor Neid erblassen würde.

Den beiden Katzen ist die Anwesenheit von Pipou selbstverständlich nicht entgangen. Und schon am Ankunftstag lag der Vogelkäfig dank der Katzen in alle Einzelteile verstreut auf dem Boden, vom Vogel weit und breit keine Spur. Wir haben den gelben Piepmatz schon abgeschrieben und uns überlegt, wie Marine ihrer Tochter erklären könnte, dass Pipou leider .... Der wurde Marines Tochter erst vor ein paar Monaten geschenkt. Und wo bekommt man einen 1:1 Pipou auf der Vacherie her??? Aber wie durch ein Wunder entdeckte Marine den Vogel im Garten des Nachbarn - die dort einheimischen Vögel haben aufgeregt gezwitschert angesichts des seltsam gefärbten Eindringlings. Marine konnte ihn einfangen und zurück in den Käfig bugsieren. Der Käfig wurde von da an tagsüber außerhalb der Reichweite der Katzen an der Scheunenwand aufgehängt.

 

Zurück zum Workshop. Es wurde intensiv getanzt und gearbeitet, mal ging es um 5h früh los auf eine Session im Morgengrauen, mal zogen wir nochmal nach 23h los, um einen Sternentanz aufzuführen, tagsüber war sowieso vormittag und nachmittag Programm. Der Workshop stand unter dem Motto Henri Michaux, Texte und sein malerisches Werk, vor allem seine Tuschezeichnungen. inspirierten uns. Im Wald, im Fluss - der Charente, auf der Wiese, im Saal wurden wir gesichtet. Diese Umtriebigkeit war eine Art Recherche, die in einem Duo Ausdruck finden sollte.

 

Der letzte Tag wurde mit Unterstützung von Lorna weitgehend von den Teilnehmern Programm gemacht. Jeder aus der Gruppe gestaltete 15 Minuten an einem Ort der Wahl mit der Gruppe. Die Idee war, das man den anderen sozusagen etwas als Geschenk mitgibt. Die gemeinsame Suche nach der kleinen Porzellanfigur, die Cynthia auf der Wiese verloren hatte, und die Cynthia selber bei der gemeinsamen Suche wiedergefunden hat, war das absolute Highlight. Aber auch das Beobachten der Landschaft durch Blätter, Tanz mit den Bäumen im Wind, Balanceakte im Fluss, Erkunden eines Ortes mit verbundenen Augen usw. usf. waren schön und spannend.

Am Abend wurden unsere Duos am Abend den Hausleuten und ein paar anderen Zuschauern vorgeführt. Lorna hatte sich einen Rahmen überlegt, in dem diese eingebettet worden waren.

 

Gefolgt wurde die Darbietung von natürlich einem Abendessen. Und von den letzten Geschenken an die anderen: Es wurden Riesengemälde mit Feuereifer erstellt, ausgehend von einem von mir platzierten Lippenstiftkuss auf dem Papier. Gefolgt von meinem Offrande - Gruppe im Kreis und in der Mitte tanzt jeweils eine Person etwas, das sie während des Workshops oder in der Natur besonders angesprochen hatte.

FOTOS vom Workshop.

 

Am Abreisetag kamen Ghilaines Eltern, in deren Haus in Saint Loup sur Thouet wir uns zum Ausklang einquartierten.

Parthenay, Saint-Savin sur Gartempe und da vor allem Abbaye Saint-Savin (Weltkulturerbe...), Angles-sur-l'Anglin, Chauvigny - die Kirche Saint-Pierre ist hier besonders hervorzuheben, Saint Loup sur Thouet haben wir in den zweieinhalb Tagen besucht. Ein wahres Freudenfest für Freunde der romanischen Kunst und Architektur. Fresken, mittelalterliche Ortsteile. Es gibt sogar ein Festival im Sommer mit Konzerten und Veranstaltungen. Aber die Zeit war zu kurz, um das auch noch unterzubringen.

Poitou-Charentes ist ein feiner Landstrich, im dem es noch viel zu entdecken gibt.

FOTOS von Vienne / Poitou-Charentes.

 

Am Rückreisetag hatte ich Gelegenheit Poitiers zu erkunden. Dort kam ich sogar in der bemerkenswerten Kirche "Notre-Dame-La-Grande" in den Genuss einer Konzertgeneralprobe des Streichquartetts "Volubilis".

FOTOS von Poitiers

 

 

 

 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 25 Juillet 2013

bin ich in Wien und Niederösterreich. ImPulsTanz! Im doppelten Sinn. Denn das war ein recht spontaner Enschluss, Tanzluft in Wien zu schnuppern. Und das war schlichtweg großartig. Ko Murobushi, Nita Little Workshops, und das gesamte Ambiente im Arsenal waren so so fein. Hab mir damit einen Traum aus jungen Jahren erfüllt, da mal dabei zu sein.Hab nette Leute kennen gelernt. Und bin beeinddruckt, dass ich, Amateurin, mit echten Tänzern mich tummeln durfte.

 

Wunderbare Sommertage, Weltmuseum, Arsenal, Grillen auf der Stuckdeckenterrasse, Terrassenfest à la Manner. Performance "The Trap" von Mariana Tengner Barros, Tirolerhoffrühstück, Rebhuhn, Bortolottieis,

 

 

Barock Barock im Stift Melk inklusive Chorkonzert mit meiner family in der Stiftskirche.

 

Gracias!!! Life is great.

 

 

PS: Angetanzt kam mein Gepäck auch, mit etwas Verzögerung aber zum Glück rechtzeitig für die Überreichung des Crème brulée-Eisens.

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Rédigé par Jutta

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