Publié le 28 Septembre 2013

Anstatt Anreise nach Frankfurt Montag früh, mit Aufstehen um 04:30 und den ganzen Tag saumüde zu sein, bevorzugte ich mich am Sonntag auf den Weg zu machen. Diese Wahl bot mir Gelegenheit für einen Stadtspaziergang, der fotodokumentiert hier zu sehen ist.

 

Die Forsythe Company war gerade zu Gast im Bockenheimer Depot mit dem Stück "Clouds after Cranach". Da hab ich nicht lange gezögert und mir dies als Abendprogramm ausgewählt. Die location selber ist spannend, und das Stück war es ebenso.

 

Ich trau mich kaum es zu schreiben, weil ich ja sonst über Frankfurt eher wettere, aber das war ein feiner Sonntag, und ich habe interessante Aspekte an der Stadt entdeckt.

Voir les commentaires

Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

Repost0

Publié le 16 Septembre 2013

lautet das Motto des diesjährigen "Festival d'Île de France". Seit 3 Jahren bin ich großer Fan des Festivals, das den Sommerausklang versüßt und einer Reise um die Welt gleich kommt.

Vier Konzerte habe ich bisher gehört. Jedes für sich war einzigartig. Die Location jeweils eine wahre Entdeckung.

Begonnen hat die Reise in Mali mit der Nuit des Griots - Ballake Sissoko und Friends spielten auf. Ballakes Musik habe ich vor ein paar Jahren dank des Albums Chamber Music entdeckt, Vincent Segal am Cello und Ballake Sissoko an der 21 saitigen Kora: 7 Saiten für die Vergangenheit, 7 für die Gegenwart, 7 für die Zukunft.

Wären wir in Mali und nicht im Trianon gewesen, so hätten die Musiker wohl bis zum Morgengrauen weitergespielt. Sogar Vincent Segal gesellte sich am Schluß noch zu den Musikanten.

Es gibt auch ein bisschen was zu sehen.

 

Tags darauf wachte ich in Südafrika auf: Villarceaux - Voix d'Afrique du Sud. Weniger Gäste als im Vorjahr, aber das tat meiner Begeisterung keinen Abbruch. Die Stimmung war fein! Es wurde getanzt - man sah mich sogar ein paar Minuten auf der Bühne mit den Tänzerinnen von "Thomas Chauke"! 

Konzerte von Big Time, Impilo Mapantsula, Madala Kunene, Mpho & Uvimba, Ray Phiri & Stimela gestalteten den Nachmittag äußerst kurzweilig.

Ein paar fotografische Eindrücke dürfen nicht fehlen....

 

Konzert Nummer 3 in Houdan führte musikalisch ins Italien des 16, Jahrhunderts: "Le Prince des Passions" - Motetten und Madrigale unter anderem von Carlo Gesualdo wurden von Concerto Soave dargebracht. Das Konzert in dem Rahmen der Eglise St. Jacques-Le-Majeur (Flammengotik) war ein wahrer Genuss. Die Orgel aus 1734 baute Louis Alexandre Clicquot, ein Sprössling der berühmten Orgelbauerdynastie. Nix Champagne.

Houdan im Bild

 

Und flugs fand ich mich in Aserbaidschan mit Alim Qasimov & seiner Tochter Fargana Qasimova. "Le Chant de l'Extase". Die beiden brachten gemeinsam mit 3 Musikern die Tradition des Mugham nach Maubuisson. Was für ein Erlebnis! Mit geschlossenen Augen konnte ich noch besser mitfühlen, wo der Gesang und die Musik gerade im Körper besonders wahrzunehmen waren. Mal im Nacken, mal im Brustkorb, im Rücken, am Scheitel... Die kleinen Gesten der Komplizenschaft, ein Zwinkern hier, ein Lächeln da, gaben dem Konzert noch eine zusätzliche Note, die ich mit Amour übersetzen möchte.

Ihr könnt euch ja selber davon überzeugen

Voir les commentaires

Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

Repost0

Publié le 11 Août 2013

heute mittag hab ich mich zur Gare du Nord geschwungen, um dort mit der Transilien Linie H nach Ecouen zu kutschieren. Nach 20 Minuten Fahrzeit stand ich also in dem rund 20 km nördlich von Paris gelegenen Ecouen, wo sich im Château d'Ecouen das Musée National de la Renaissance befindet. Dieses ist vom Bahnhof fußläufig durch einen Waldweg erreichbar.

 

Als ich ankam, war gerade Mittagspause. So habe ich mir mit einem Besuch in der nahen Kirche aus dem 16. Jahrhundert sowie anschließend einem Kaffee und Clafoutis mit Pfirsichen die Zeit vertrieben.

 

Das Gebäude  wurde ab 1538 von Anne de Montmorency neu aufgebaut (von der mittelalterlichen Festung, die es davor gibt, fehlt praktsich jegliche Dokumentation). Dieses Renaissanceschloss wird in einem Atemzug mit den Loireschlössern genannt, liegt praktischerweise näher an Paris als die Loireschlösser. und ist in der Tat einen Besuch wert. Und zwar wegen des Schlosses, der gezeigten Exponate, und des Parks. Letzteren habe ich weniger ausführlich gewürdigt, habe erst auf dem Rückweg im Zug in der Broschüre gelesen, dass es da noch mehr zu sehen gegeben hätte.

 

Im Schloss selber gibt es Keramik, Wandteppiche, Schnitzereien, Metallkunst, Astronomisches Werkzeug usw. usf. zu sehen. Eine Ausstellung zum Thema Musik in der Renaissance ist gerade in Vorbereitung - die lädt quasi schon zum nächsten Besuch in Ecouen ein.

 

Astronomisches Gerät finde ich im allgemeinen spannend, wenngleich ich weit davon entfernt bin, zu verstehene, wie es genau funktioniert. Aber es passt auch zu dem Schwerpunkt just jetzt auf ARTE - die Nacht der Sterne. In diversen Dokumentationen und im Internet wird allerhand über die Entstehenung des Universum, der Sonnensysteme, und auch unseres Sonnensystems, über Planeten, alchimistisch anmutende Proezesse etc. gezeigt.

 

Eine Restauratorin war gerade dabei, in der Kapelle des Schlosses für das Louvre eine der ersten Kopien aus 1506 von Da Vincis "das letzte Abendmahl zu restaurieren.

 

Ja, und auch hier kann man den regen Flugverkehr der Pariser Flughäfen, diesmal von Roissy, beobachten und hören.

 

FOTOS FOTOS FOTOS

Voir les commentaires

Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

Repost0