Publié le 29 Avril 2020

fast viereinhalb Stunden hat die launige Online-Version der Jurysitzung des ganz privaten Fotomarathon uns vor den Bildschirmen gefesselt. Es war ausgesprochen fein, zumindest online zusammenzukommen. So viel durchgängiges Sitzfleisch habe ich in der Arbeit normalerweise nicht. Fotos bewerten, Auswertung berechnen, Tratschen, Geburstagsstaendchen fuer Barbaras Stiefsohn singen und schon waren ein paar Stunden vergangen.

Heute war Tag 44 des Confinement, und laut Ansprache von Edouard Philippe gestern nachmittag wird nach dem 11. Mai zwar die Ausgangssperre etwas gelockert, aber eben nur ganz langsam. Zumindest muss das Attest ab dann nicht mehr sein, und man darf den Radius von 1 km verlassenm und alleine auch länger als 1 Stunde draußen herumhirschen. Aber mehr als 100 km darf man sich auch nach dem 11. Mai nicht vom Wohnort entfernen, es gibt nur wenige Ausnahmen davon. So weit es möglich ist bleibt Telearbeit das Mittel der Wahl, denn de öffentlichen Verkehrsmittel sind ein neuralgischer Punkt für die Ausbreitung des Virus. 

Die Parks werden vor allem in Gegenden mit mehr Erkrankten, wie etwa in der Region Paris, sehr wahrscheinlich nach wie vor geschlossen bleiben.

Heute war auch Journée Internationale de la Danse. Der Tag schlechthin fuer ein Morgentänzchen.

 

 

 

 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 27 Avril 2020

da diese unwahrscheinlich wohltuende Schönwetterphase nun durch Regentage unterbrochen werden wird, hat Manfred mir den Kurzfilm Regen von Joris Ivens aus 1929 sozusagen als Trost und zum Schüren der Vorfreude auf die schönen Seiten des Regen entdecken lassen. Sehr schön!

Selber habe ich heute das Tanzbein um 07h13 geschwungen. Am Abend dann auch wieder, bei dem Montagabendkurs von Lorna.

Das Wasserschaden im Erdgeschoss scheint nicht seinen Ursprung in meiner Wohnung zu haben. Der Installateur, der rückblickend betrachtet nicht wirklich im Covid-19 Maske und Co. unterwegs war. Schon in der Früh war ein Herr der Firma, wo dieser Wasserschaden sich manifestiert, bei mir. Er hat mich die Sache im Erdgeschoss ansehen lassen und ich habe gemeint, dass meine Wohnung nicht wirklich überhalb des Wasseraustritts liegt. Das hat mich gleich etwas beruhigt und die Vermutung aufkeimen lassen, dass das Wasser aus einer anderen Wohnung kommt. Der Installateur hat meine Hausverstandsanalyse quasi fachmännisch bestätigt.

In Österreich finden die Vorbereitungen für 75 Jahre Republik Österreich statt, Bundesheer ist mit rot weiss roten Masken ausgestattet. Bundeskanzler Kurz wird dieses Jubliäum bestimmt ausführlich nützen.

 

 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 26 Avril 2020

immer mehr wird man zur Wellenübertragung, zu 0 und 1, zu einem übertragbaren, flachen Bild. Wie wir in diversen Tanzvideokonferenzen feststellen durften, gibt es einen Teil, den man digital sehr gut vermitteln kann, aber einen Teil, der bleibt nahe bei einem, im Raum, wo man sich befindet, den die Kamera nicht vermag einzufangen.

Unlängst sah ich eine Satellitenschüssel auf einem Dach. Schön anzusehen im Morgenlicht. Die hat mich zu diesen Gedankgengängen animiert.

Heute war ich in der Früh unterwegs, zuerst im 8., dann im 17., und habe einen neuen Ort gefunden, der mich sehr zu einem Tanz inspiriert hätte. Und dennoch habe ich mich zurückgehalten. Vielleicht morgen.

Am Vormittag fand online die Fortsetzung von Lornas Workshop statt. Für den Nachmittag bekamen wir eine Aufgabe in Zweierteams, die Instruktionen übermittelten wir uns jeweils per Telefon bzw. whatsapp: ein Bild zum Thema Transformation, den von uns gestern geschriebenen Text in écriture automatique und eine Muisk für einen Partner. Diese 3 Elemente sollte dieser in einer etwa 10 Minuten dauernden Improvisation tanzen. Ohne Videoaufzeichnung. Ich war mit Carlos in Kopenhagen im Binom und bekam als Bild den Stich von Filip Waske "Verwandt" und Flötenmusik (shakuhachi meine ich), und natürlich Carlos' Text, der unter anderem von Körperfragmenten in SW Momentaufnahmen berichtet (ein aktuellers Projekt von Carlos, das man auf instagram oder facebook beispielsweise verfolgen kann). Ich habe das Thema Transformation auch räumlich umgesetzt, in dem ich im Wohnungsinneren begonnen habe, und dann auf dem Balkon fortgesetzt habe. Ich habe auch durchaus den Boden vewendet, was ich bei dem Atelier mit Lorna weniger gemacht habe - die Kameraposition beeinflusst doch stärker als man annehmen möchte.

Carlos bekam von mir ein aus dem Mittelalter stammenden Bild einer alchmistischen Transformation, Schubert Trio Nr. 100 und meinen Text.

Später am Nachmittag habe ich eine neue Version von Confinement Jour 13 Version Jour 41 Comme un dimanche aufgezeichnet, zum Spaß und für mich. Ich denke, ich werde das Video nicht mit Tacuabé teilen.

 

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Rédigé par Jutta

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