Publié le 18 Mai 2020

Heute ist wieder Arbeitstag, was gut ist und andererseits auch wieder gemischte Gefuehle aufkommen laesst und Konzentration auf Themen erfordert, und andere Beschaeftigungen bzw. Gelueste zwar im Hintergrund, jedoch sehr praesent sind und nach Aufmerksamkeit heischen.

Heute habe ich gleich zwei Tanzstopps eingelegt.

07h12

07h18 ist etwas dynamischer....

Frohen Montag und kurze Woche fuer etliche.

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Rédigé par Jutta

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Publié le 17 Mai 2020

Heute früh, so gegen halb acht - also nicht ganz zur Confinement Morgenstunde... -  habe ich mich auf meinen Hercules geschwungen und mich auf den Weg Richtung Parvis des Libertés et des Droits de l'Homme gemacht. Auch unter dem Namen Trocadéro geläufig. Unterwegs kaufte ich in einer Bäckerei eine Brioche, einen Espresso und einen Orangensaft, um mich anschließend auf dem quasi menschenleeren Parvis mit Blick auf Eiffelturm zum Frühstück niederzulassen. Vigipirate-Patrouille, später die Polizeipatrouille streiften auf dem Platz. Allmählich kamen Skateboarder und vereinzelt andere Besucher, bei weitem nicht vergleichbar mit dem Zustrom an Besuchern zu nicht epidemisch geprägten Zeiten.

Insofern genoss ich es, den Platz ungestört erkunden zu können und Platz einnehmen zu können. So beispielsweise für einen Tanz.

Dann überlegte ich hin und her, wie meine weitere Tour aussehen könnte. Eiffelturm? Eher nicht heute. Durch den 16. Arrondissement zum Bois de Boulogne? Ja, schon eher. Gesagt, getan, mit zig Zwischenstopps zum Schauen und Fotografieren.

 

So graste ich die Place de Mexico, Rue Decamps vorbei am Lycée Janson de Sailly, zu Avenue Georges Mandel, zur Mairie des 16. Arrondissement, weiter Rue de la Pompe, wo ich sogar der Spanischen Kirche einen Besuch abstattete, weiter bis Muette, wo die La Fontaine Statue die Fabel "corbeau et renard" erzählt, den Boulevard Périphérique überquerend, weiter bis zum Hyppodrome d'Auteuil.

Inzwischen waren so viele Menschen unterwegs, dass ich beschloss, lieber wieder zurückzufahren. Im östlichen Teil des Bois de Boulogne radelte ich bis Porte Dauphine, hinauf zum Arc de Triomphe und hurtig hinunter in den 17. Arrondissement. Beim Gemüsehändler in meinem Quartier erstand ich noch ein paar Erdbeeren, die ich zu Hause nach einer Meditation genüsslich verzehrte.

Der Ausflug hat mir sehr gut gefallen. Zum Glück ist die kommende Woche eine kurze Arbeitswoche und es könnten sich noch mehr Gelegenheiten für Erkundungen der Pariser Gegend ergeben. Ich wiederhole mich, aber mit dem nach wie vor geringeren Autoverkehr, geringerem Touristenaufkommen und dem traumhaften Maiwetter ist Paris wirklich ein Traum!

Frühstück auf dem Parvis des Libertés et des Droits de l'Homme
Frühstück auf dem Parvis des Libertés et des Droits de l'Homme

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Rédigé par Jutta

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Publié le 16 Mai 2020

in der Früh war ich ein wenig zögerlich, ob ich mich auf den Weg zu einem Morgenspaziergang machen sollte. Irgendwann sprang ich aus dem Bett und war untewegs, und das für ungefährt zwei Stunden und es war gut.

So begann der Tag mit einem Tanz auf den Champs Elysées. Mein Spaziergang führte mich durch den 8., 16. und 17. Arrondissement.

Nach dem ausführlichen Frühstück hatte ich Rendez-Vous bei meiner Friseurin Samantha. Ich weiss noch nicht, wie ich meinem Nachbar erklären werde, dass plötzlich meine Haare kürzer sind - er hat seinen Home-Hairdresser-Salon seit Anfang dieser Woche wieder in Betrieb und hat mir angeboten, die Frisur fit zu machen.

Samantha schlug einen leichten Stilwechsel vor, die vergleichsweise langen Haare könnte man zu dieser Gelegenheit gut nützen. Gesagt getan, die Haare sind nicht ganz so kurz wie immer, aber es tut ausgesprochen gut, nach 4 Monaten wieder einmal die Haare zu schneiden.

Samantha ist sehr bedacht, die Auflagen für Frisöre zu befolgen. Sie hat ihren eigenen Salon vor nicht einmal einem Jahr eröffnet und kann und will sich schlechte publicity bzw. eine Salonschließung schlichtweg nicht leisten. Der Massagestuhl beim Haare waschen und das warme Handtuch zum Hände reiningen (statt der sonst üblichen Kopfmassage) waren genial! Anschließend erstand ich ein neues kleines Küchenmesser bei Kindal, dem Messerfachgeschäft, das seit dem Ende des 19. Jahrhunderts besteht. Ich komme daran auf meinem Arbeitsweg vorbei und mag die Atmosphäre in dem Geschäft sehr. Messer sind faszinierend, und die Verarbeitung und haptischen Eigenschaften der Griffe sind phänomenal.

Vor mir war ein Kunde, er sich für Messer interessierte, die an die 500 EUR und mehr kosten.

Mein Messer ist freilich in einer anderen Preisklasse, hat einen sehr schön verzierten Griff. Als ich zu Hause damit eine Tomate schnitt, war mir der Unterschied zu meinen üblichen Gerätschaften sehr scharf veranschaulicht.

Die vielen Fotos von meinem Morgenspaziergang mussten freilich auch gesichtet werden. Und dann war es schon Zeit für Gaga mit Caroline Boussard, und dem anschließenden Rendez-Vous mit Nadja und Anne auf der Place des petits pères im 2. Arrondissement. Apéro und Pick-Nick mit den beiden, was für ein schöner Moment! Wir zogen dann auf die Place des Victoires um, wo noch etwas Abendsonne zu genießen. Am Fuße der Reiterstatue von Louis XIV legten wir ein Tänzchen hin. Den Tag mit Tanz beginnen und beenden, was gibt es Feineres! Louis XIV war selber passionierter Tänzer und Förderer des klassischen Tanzes, was bis heute das klassische Ballett geprägt hat und dessen Fachbegriffe in französischer Sprache erklärt.

Ich war zur Place des Victoires wieder mit dem Fahrrad unterwegs und bin begeistert von der pedalierenden Fortbewegung in Paris. Die wunderbare Abendstimmung war noch die Cerise sur le gâteau. Es macht wirklich Spaß und die Fahrradspuren- und - wege tragen dazu erheblich bei.

Starker Tag, dieser 16. Mai
Starker Tag, dieser 16. Mai
Starker Tag, dieser 16. Mai
Starker Tag, dieser 16. Mai

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Rédigé par Jutta

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