Publié le 14 Juin 2015
Publié le 8 Juin 2015
ich wollte Sonntag nachmittag ganz harmlos als Zuseherin zum "Butô dans mon Jardin #7" bei Michel Titin-Schnaider in Brunoy. Da schon 4 Performances geplant waren, und ich nicht recht sagen konnte, ob ich am 7. Juni in Paris sein würde oder nicht, wurde eine Solodarbietung meinerseits auf eine künftige Ausgabe verschoben. So weit so gut.
Aber dann ereilte mich ein Anruf Sonntag mittag von Michel, last minute, ob ich bei Anaîs Lelièvres Cloc einspringen könnte, da die ursprünglich geplante Dame kurzfristig absagen musste. Was ist nun diese Cloc - Anaîs hat davon schon rund 60 produziert. Eine Hülle, eine Kugel, eine Blase, der Bauch einer schwangeren Frau etc. etc. aus Stoff, Papier, Plastik etc. etc. - CLOC.
Die Cloc, die ich mit Animation erfüllen durfte, war aus Kunstfell gefertigt, aus Mänteln, Schals, Jacken. Für eine Fetischistin wie mich, die derlei Materialien nur allzu gerne angreift, eine wunderbare Gelegenheit, in dieses Teil zu schlüpfen. Wenngleich mir während der rund 15 Minuten schon ganz schön warm im Inneren geworden ist. Am Ende der Performance sollte ich dann sozusagen aus dem amorphen, nicht einschätzbaren Etwas, herausskommen und mich als menschliches Wesen zu erkennen geben. Nach einem kurzen Panikanfall, weil ich den Ausgang nicht mehr finden konnte, kamen zuerst Füße, dann Hände, Oberkörper, und ganz zuletzt Kopf zutage. Und wollte mich zuletzt gar nicht gerne von dem Fell-Etwas trennen.
Mir hat dieses Experiment tatsächlich enorm Spaß bereitet. Fotos sind in diesem Fall vielleicht ein weniger ausdrucksstarkes Mittel als Video. Vielleicht bekomme ich einen Zusammenschnitt von Anaîs, ich werde ihn euch nicht vorenthalten!
Publié le 7 Juin 2015
die Hüftoperation meiner Mutter ist gut verlaufen. Gut so! Ihre Physiotherapeutin spornt sie den Schilderungen nach an, die Übungen zu machen, die sie wieder ganz flott auf zwei Beine laufen lassen werden. Morgen geht es zum Kontrollröntgen und zum Stufensteigtest. Wenn beides zur Zufriedenheit der Ärzte ausfällt, kann Muttern aus dem Krankenhaus.
Die erste Zeit wird sie zu Hause sein, ehe es auf Rehabilitation geht.
Da die neute Hüfte aus Keramik gefertigt ist, nennt sie sich näckisch Porzellanpuppe. Zur Erörterung - meine Mutter legte seit je her ein besonderes Augenmerk auf Porzellanpuppen und hegte zeitlebens eine gewisse Bewunderung für (Klein-)Kinder, die ihrer Gestalt, Proportionen oder der Haut wegen den Vergleich mit einer Porzellanpuppe erlauben.









