Publié le 14 Juillet 2015
wenn mir das Projekt mit dem Kunden in Lissabon zwar auch etliches an Energie raubt und mich vor Rätsel stellt, wie hier in der mehr als bizarren Einstellung bei meinem Arbeitgeber diesem Projekt gegenüber, und einem sprunghaften und organisatorisch zersprageltem Kunden, ein Projektfortschritt erzielt werden soll, so ist es doch auch Gelegenheit nach Portugal zu reisen. Diesmal habe ich über den Rand Lissabons hinausgeblickt. Samstag besichtigte ich Sintra, inklusive einer maurischen Burg und dem Schloss Pena - dem Neuschwanstein Portugals. Inmitten bewaldeter Hügel auf etwa 550 m Seehöhe gelegen, lässt es sich hier gut an einem in Lissabon arg heißen Sommertag aushalten.
Sonntag ging es nach Cascais an die Küste. Das hat mich weniger beeindruckt, weil an den Strand wollte ich mich nicht fläzen, der Ort selber ist arg touristisch, und der Küstenweg verläuft entlang der an einem sonnigen Sommersonntag stark befahrenen Straße. Aber es gab doch ganz interessante Dinge zu sehen wie Boca do inferno. Die Schlucht in den Meeresklippen soll mitunter recht spektakulär das Wasser in einer Art Düseneffekt ans Land schleudern. Um das zu beobachten war das Meer wohl zu ruhig.
Ich hab mich bei einem Areal mit Cafés und Einkaufspavillons nahe des Meeres niedergelassen und ein wenig das Blau auf mein Stadtauge wirken lassen. War schön.
Irrsinnig sportllich war ich auch an dem Wochenende - denn mit der Bahn kam ich Samstag durch Benfica, und Sonntag durch Estoril.
