Publié le 29 Août 2015

In einer spontanen Aktion habe ich im August eine Videokamera käuflich erworben. Beweggrund war mein im Blog Parisplages immer gerne thematisiertes Lieblingshobby. Es gibt doch immer wieder Passagen im Training oder bei Auftritten zu filmen, und oft ist dann keine Videokamera zur Hand. Gesagt getan, ohne groß zu fackeln und ohne wirklich etwas über Videokameras zu wissen.

Mein neuerworbenes Spielzeug war natürlich auszuprobieren. Dazu sei ergänzt, dass ich hinsichtlich Filmen, Videoformaten, Videobearbeitungsprogrammen, deren Kompatibilität mit Videoformaten und Videobearbeitung völlige Novizin bin. Dunkel erinnere mich an die Videosessions im Multimediadesignlehrgang im WIFI anno 1997, das fühlt sich (erinnerungs-)technisch LIchtjahre zurückzuliegend an.

Also ran an die Kamera und erst einmal Material gesammelt. Dieses dann zusammenschneiden und als Film abspeichern. Liest sich simpel. Hat aber in der Realität etliche trials und errors und Erkenntnisse und Stunden gebraucht, ehe ich euch diesen Film präsentieren konnte. Es ist ein Erstlingswerk. Es sei Nachsicht geübt.

Trotzdem, liebe LeserIn, war ich heute mehr als berührt, als ich den kompilierten Film vor mir hatte: Einen Film, den ich gedreht und montiert habe, der den Parc de Monceau (hier geht es zu dem Film) zum Thema hat, einen Ort mit Geschichte und vor allem mit nicht unwenig Geschichte für mich persönlich,

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Rédigé par Jutta

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Publié le 27 Août 2015

nach sechs Arbeitstagen war es wieder Zeit die Koffer zu packen. Diesmal ging es per Zug nach Marseille, per Mietwagen nach Forcalquier, eigentlich Mane, wo Lorna sich vor einem Jahr angesiedelt hat. Ein dreitägiger Workshop stand auf dem Programm mit Teilnehmerinnen aus der Region Forcalquier, aus Paris, Angers und aus der Schweiz. Zwei Tage war uns das Wetter hold und wir konnten im ehemaligen Steinbruch von Mane zwischen 16:00 und 22:00 uns auf die Abschlusspräsentation vorbereiten. Nur am letzten Tag verhinderten Regen und Gewitter die Präsentation im Steinbruch.

Es ist zwar immer eine Herausforderung, die Eindrücke und Erlebnisse vom Freien in den Innenraum zu transportieren, aber wir hatten schon am Abend von Tag 2 eine Präsentation von Solos im Steinbruch, mit improvisierter Beleuchtung. Und das war ein echtes Erlebnis!

Begegnungen mit sehr interessanten Künstlerinnen unterschiedlichster Genres Schauspiel, Clown Trapezkunst, Schriftstellerei und Poesie, Tanz, Fotografie etc. Das hat mir sehr gut gefallen.

Aber tagsüber erkundeten wir Forcalquier, Mane, Les Mourres, Lurs. Lurs ist Zentrum und Begegnugsort von Grafikern, Typographen, Herausgebern, Buchmalern, und Schrifstellern. Die diesjährigen Rencontres finden just diese Woche statt. Im ganzen Ort kann man entlang des Chemin des Écritures Schrift sozusagen gehend erleben.

Forcalquier war beliebtes Ziel und Ansiedlungsort der 68er. Kommunen und alternative Lebensformen hätte man dort dem Vernehmen nach in großer Zahl finden können. Unsere Vermieterin des Chambre d'hôte berichtete davon aus ihrer Jugendzeit. Auch biologische Landwirtschaft hatte dort wohl schon vor der Modewelle ihren Platz. Auch wenn dies schon Vergangenheit ist, Spuren lassen sich noch finden.

Montag vormittag waren Laurence und ich noch bei Lorna. Laurence habe ich dann in Manosque beim Busbahnhof abgesetzt. Ich bin weiter nach Sainte Marie les Moustiers - bereits bekannt aus 2008 - wollte die Gorges von Verdon besuchen. Aber Gewitter und heftige Regenfälle haben Letzteres vereitelt. Also bin ich direkt in den Süden nach Giens und auf die Insel Porquerolles. Dort war wieder Sonnenschein angesagt. Blauer Himmel, blaues Meer, grüne Vegetation in allen Schattierungen. Das war traumhaft schön!

Nun wieder retour in Paris, wo mich Regen und 17 Grad empfangen. So kommt man schneller wieder aus dem Urlaubstraum zurück in die Realität....

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Rédigé par Jutta

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Publié le 13 Août 2015

am 13. August 2006, vor neun Jahren, hat dank Michi der Blog parisplages gleich mit zwei Artikeln das Licht der Welt erblickt: Michi berichtete von ihrer Première Semaine und war Auf Touristen-Pfaden unterwegs. Ich hingegen war zu diesem Zeitpunkt noch in Wien.

416 Artikel später... Ein Blick auf die Overblog-Statistik seit Beginn des Blogs

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Es gibt nach wie vor LeserInnen stelle ich mit Freude fest!

Mit Lichtgeschwindigkeit sind die 9 Jahre vergangen, und gleichzeitig wie Lichtjahre entfernt fühlt sich 2006 an.

Oft meint man, dass die Jahre vergehen, und dass ausser zunehmender Alterserscheinungen sich nichts verändert. Das würde ich so jetzt nicht unterschreiben, in meiner persönlichen Bilanz.

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Rédigé par Jutta

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