Publié le 29 Avril 2019
Ein sehenswerter Videobeitrag aus Kanada anlässlich des Welttanztages 29.04.2019.
Publié le 29 Avril 2019
Ein sehenswerter Videobeitrag aus Kanada anlässlich des Welttanztages 29.04.2019.
Publié le 29 Avril 2019
Mein letzter Aufenthalt in Saint Affrique ist mir noch in bester Erinnerung, wenngleich dieser schon beinahe 8 Jahre zurückliegt.
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Per TGV waren Laurence und ich von Gare de Lyon nach Montpellier, leider Gare France de Sud, denn der Bus nach Millau fährt Gare Saint Roch ab. Also schnappten wir uns ein Taxi und wegen der limitierten Zeitspanne zwischen Ankunft des Zuges und Busabfahrt empfahl der Chauffeur nach La Mosson zu fahren, um die Stadtdurchquerung zu vermeiden. Das war uns recht, als sich allerdings ein bisserl teurer als mehr als die doppelte Taxigebühr herausstellte, kühlten wir etwas ab. Zu spät. Der Bus 381 fuhr hurtig nach Millau, wo wir Jean trafen und alles drei von Jacques abgeholt wurden. In der Oasis de Lentiourel machten wir einen Rundgang und beschlossen wir drei den Schlafraum unter dem Dach zu teilen, der Platz für 7 bietet und mit Vorhängen unterteilt war.
Wir waren mit unserer Wahl hoch zufrieden, auch wenn nächtliche Toilettenbesuche einer Bergwertung glichen.
Élisa empfang uns mit einer ausgezeichneten Brennesselsuppe zum Abendessen und kümmerte sich die ganze Woche perfekt um unser leibliches Wohl mit vegetarischen und veganen Speisen vom Feinsten.
Sonntag bot sich zum Ausruhen und Ankommen. Die anderen Workshopteilnehmer kamen nach und nach ebenfalls in Oasis de Lentiourel an, ein beeindruckendes Anwesen, das angeblich seine Ursprünge im 11. Jahrhundert hat und etwa 13 km von Saint Affrique, nahe Bournac - wo ich in der Auberge du Coteau 2011 genächtigt hatte. Oasis bietet aber vergleichsweise weniger Komfort. Es gibt zwar Heißwasser in den beiden Gemeinschaftsbädern, aber geheizt wird nicht, und die Trockentoilette im Hof ist zwar fein, aber darf nur für große Bedürfnisse genutzt werden. Pinkeln ist in der Natur oder im Kübel.
Auch der Tanzsaal, ehemaliger Stadel, ist ungeheizt. Als die Temperaturen im Laufe der Woche immer weiter sanken und zwischen 4 und max. 13 Grad lagen, im Tanzsaal auch nur mehr 11 Grad gemessen wurden anstatt der anfänglich 16, waren wir schon etwas außerhalt der Komfortzone. Sachiko und Thierry, die den einwöchigen Tanzworkshop leiteten, sorgten dafür, dass wir uns dank Bewegung erwärmten. Laurence, Claude, Ekaterina, Danielle, Elisabeth, Jean und Daniel nahmen an dem Workshop teil. Danielle und Elisabeth konnten nur 3 Tage bleiben. Jacques begleitete uns musikalisch, wenn er nicht mit uns tanzte. Jacques Dudon ist Instrumentenerfinder und -bauer, Komponist, beschäftigt sich mit dem musikalischen System Intonation Juste, das mehr Noten als 12 Töne und Halbtöne kennt und nutzt.
Jacques und Élisa leben seit 2011 auf der l'Oasis de Lentiourel und versuchen gerade Leute zu finden, die hier investieren wollen und sich in einem Gemeinschaftsprojekt engagieren wollen. Andere Leute, die vorher hier waren, wollen ausgezahlt werden, was den beiden nicht möglich ist. Es kann sein, dass sie sich andernorts ansiedeln werden, nach erfolgreichem Abschluss dieses Projektes.
Der Tag zum Ausspannen am Sonntag war perfekt, denn Montag begann der Workshop mit 7 bis 8 Stunden Tanz und Bewegung pro Tag. Mit den Pausen waren wir täglich von 10h bis ca. 19h30 beschäftigt, einmal sogar bis 21h.
Um 8h gab es an den meisten Tagen die Möglichkeit an einer Meditation teilzunehmen.
Freitag abend führte Claude eine erste Version ihres Marionettenstückes vor, das die Geschichte eines armen Studenten erzählt, der als Gegenleistung in der Herberge, wo er untergebracht war, einen Vogel an die Wand malte, der auf ein Signal des Wirten für sämtliche Besucher in der Herberge zu tanzen begann. Diese Attraktion lockte viele Gäste in die Herberge, so auch einen reichen Mann, der dieses Schauspiel für sich alleine erleben wollte. Der Vogel führte einen traurigen Tanz vor und verschwand gemeinsam mit dem Studenten auf Nimmerwiedersehen. Claude war selber Akteurin und manipulierte die Marionetten, die sie selber gefertigt hatte.
Samstag gönnten wir uns den Luxus und heizten im Wohnraum ein, der groß genug ist, um zu tanzen und um die Kostüme für die Abschlussvorführung Samstag abend zusammenzustellen.
Élisa, einem potentiellen Investor Nils und die Katze Félicité waren unser Publikum. Das Wetter war eher regnerisch und kalt, lud nicht unbedingt zu einem Ausflug in die Oasis de Lentiourel ein, noch dazu in den ungeheizten Saal. Evelyne von der Auberge du Coteau hatte ich per Mail eingeladen, sie war aber nicht gekommen. Einerseits ist das Leben auf Oasis de Lentiourel vermutlich Nährboden für diverse Gerüchte. Andererseits hatte Evelyne in den letzten 3 - 4 Jahren massive gesundheitliche Probleme, insofern weiss ich gar nicht, ob sie meine Nachricht überhaupt bekommen hat.
Wir waren durchaus zufrieden mit unserer Abschlussvorführung, auch wenn ich keine Ahnung habe, wie sich das optisch dargeboten hat. Egal, Hauptsache, es hat Spaß gemacht. Auch wenn uns Ekaterina während der Woche etwas in Rage versetzen konnte, was hie und zu einer spannungsgeladenen Situation führte, war die Gruppe eine sehr angenehme. Ich bin Menschen begegnet, denen ich in meinem sonstigen Leben kaum Berührungspunkte hätte. Élisa und Claude sind zwei Frauen, die mich jede in ihrer ganz speziellen Art sehr beeindruckt haben. Wir haben so finde ich viel gelernt und experimentiert. Ich habe mich in der Oasis sehr wohl gefühlt, und fand es interessant, in jeglicher Hinsicht aus dem Alltag auszusteigen.
Sonntag brachen wir kurz vor 9 h nach Saint Affrique auf, um den Bus nach Millau, und von Millau nach Montpellier zu erwischen. Laurence und ich verbrachten den Nachmittag in Montpellier ehe wir kurz vor halb 6 in den TGV nach Paris hüpften.
Ein paar der Fotos gibt es hier im Album.
Publié le 19 Avril 2019
immer wieder nett in Athen! Hab zwar wenig Zeit für Sightsseing und Fotografieren gehabt an den beiden Tagen, denn war bei einem Kundentermin mit Aldo und einem anderen Kollegen aus Mailand und bei den KollegInnen in der Partnerfirma.
Mittwoch kurz vor 7h war Abflug in Orly, um 11 war ich in Athen, deponierte mein Gepäck im Hotel, hatte gerade noch Zeit einen Happen zu essen ehe es Zeit für das Meeting war.
Am nachmittag war ein Gewitter aufgezogen, bei dem sogar Besucher der Akropolis durch Blitzschlag verletzt worden waren. Wir saßen zu dem Zeitpunkt im Besprechungsraum beim Kunden.
Ausgezeichneten Fisch haben wir am Abend gemeinsam mit einem weiteren Kollegen aus Mailand in der Botsaris Fish Tavern nahe Pyraeus gegessen. https://www.facebook.com/mpotsaris.fish?hc_ref=ARTIoxpGhKSIjisC2-51iYyUjteQMlu0WAzjNi1znXiZcEGf6F29eWXKG47sDX_O_nk
Gestern kam ich spät abends auf dem brandneuen Orly 3 an.
Hier ein paar Fotos.