Publié le 13 Avril 2019

Nachdem ich vergangenen Sonntag, wie im Blog erwähnt, sozusagen auf dem Mond spaziert bin, haben sich diese Woche die spatialen Ereignisse überschlagen. Ein softwaretechnisch ermöglichstes Foto eines schwarzen Loches. Katie Bouman scheint bei der Entwicklung der verwendeten Algorithmen maßgeblich beteiligt gewesen zu sein. Die Medien stellen ihre Rolle in Frage. Ich habe nicht recherchiert, finde es hingegen typisch, dass er ihr angekreidet wird, diesen Erfolg auch sozial-netzwerktechnisch zu kommunizieren, und dass ihr Auftraggeber, das MIT, diesen medial nutzt. Ich lese vielmehr, dass Katie sehr wohl den Erfolg dem so laut Berichten etwa 200 köpfigen Forschungsteam in diesem konkreten Projekt und nicht sich selber auf die Fahnen heftet. Ich gehe davon aus, dass sie sich nicht mit fremden Federn schmückt. Abgesehen davon ist ein solcher wissenschaftlicher Durchbruch der Erfolg einer Teamarbeit und langjähriger Forschung, kaum der einer Einzelperson. Nachdem die Raumfahrttechnik und Raumforschung vor Jahrzehnten maßgeblich von Mathematikerinnen und Physikerinnen, wie Mary Jackson, Katherine Johnson, Dorothy Vaughan ... vorangebracht wurde, scheint es mir stimmig, dass auch hier wieder eine Frau, gemeinsam mit anderen, wie Sara Issaoun, eine entscheidende Rolle spielt.

Dafür habe ich heute im Parc de Monceau ein terrestrisches schwarzes Loch identifiziert und natürlich fotografiert.

FOTO

Die Trägerrakete Falcon Heavy in Aktion

Der Transport eines saudischen Satelliten in die Erdumlaufbahn mit Falcon Heavy, deren 3 Booster wie geplant zur Erde zurückgekehrt und punktgelandet sind, Die Videos haben ein wenig für oh ah und Begeisterung gesorgt. So nutzten wir auch im Büro eine Wartepause während eines Meetings, um Auszüge des Videos anzuschauen. Neben dieser Abschussrampe und Satellitenträgerrakete wirkt das Raumschiff auf dem Mond anno 1969 fast wie ein Spielzeug. Elon Musk plant mit  SpaceX wohl seine fahrerlosen Elektrofahrzeuge und anderes Flugtaugliches bemenscht im All zirkulieren zu lassen.

Voir les commentaires

Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

Repost0

Publié le 10 Avril 2019

am Montag war Dienstreise nach Brüssel, und am Abend eine Konferenz zum Thema Artificial Intelligence, oder vielmehr zu der Wichtigkeit, dass AI ein Thema ist, bei dem Frauen engagiert und viel mehr involviert sein müssen.

Digitial Ladies & Allies stellten die Rednerinnen. Ich war anschließend zu ko, um bei dem Sociallising-Teil noch zu bleiben, obwohl der wesentlich für mich gewesen wäre.

Jedenfalls ist AI ein Thema, das im beruflichen wie im privaten Zusammenhang immer öfter meine Aufmerksamkeit erhascht. Ich habe sogar ein Projekt für das Festival en chair et en son im Oktober eingereicht, das heuer im Zeichen von AI - Robotertechnik - Transhumanismus steht. Treue LeserInnen erinnern sich vielleicht, das ist das Festival wo Tänzer und Musiker Projekte einreichen, aus den ausgewählten Projekten werden Binome gebildet, deren Zusammenarbeit bei dem Festival gezeigt wird. Antwort wird in etwa Ende des Monats erwartet.

Voir les commentaires

Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

Repost0

Publié le 10 Avril 2019

Da saß ich also friedlich im Büro im 4. Stock, war gerade in einer Videokonferenz mit Kollegen, als Lärm und eine Stimme durchs Megafon von der Straße zu hören war. Andere Kollegen schauten aus dem Fenster, was denn da los sei.

Plötzlich ging der Feueralarm los. Also verabschiedete ich mich aus der Videokonferenz und ging zum Sammelpunkt auf der Straße.

Im Erdgeschoß des Gebäudes, wo unser Büro ist, befindet sich die Blutspendezentrale. Diese war Ziel der Aktion eines Vereines, der die Verbreitung der Lyme-Krankheit in Blutkonserven anprangert, da das Spenderblut offenbar danach nicht untersucht wird,

Es scheiden sich laut Recherchen meines Kollegen, der eine Recherche im Internet gestartet hat, die Geister: es gäbe bisher keinen Nachweis der Übertragung der Lyme-Krankheit durch Spenderblut.

Jedenfalls war das auf dem Gehsteig ausgeschüttete Kunstblut recht spektakulär. Es wurden wohl auch Medien darüber in Kenntnis gesetzt. Jedenfalls gab es ein paar Kameras bei der Aktion. Später kam die Polizei, nahm Spuren auf und so. Ich habe noch nicht recherchiert, ob es zu dieser Aktion Berichte gibt.

PS: es gibt Berichte von der "association Le droit de guérir "  https://fr.sputniknews.com/france/201904101040691211-maladie-lyme-association-france-droit-de-guerir-sida-matthias-lacoste/

PPS: ein Video auf youtube  https://www.youtube.com/watch?v=HGW--AmKqIc . Weitere Vereine rund um die Maladie de Lyme, die sich von der Aktion desolidarisieren. Spenderblut rettet immerhin das Leben einer großen Zahl von Menschen.

Blood in the Streets
Blood in the Streets
Blood in the Streets

Voir les commentaires

Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

Repost0