Publié le 26 Janvier 2019
Freitag abend startete ich nach einer anstrengenden Arbeitswoche ins Wochenende mit einem Besuch im Théâtre l'Étoile du Nord, wo im Rahmen des "Festivals Open Space #7" drei Tanzstücke im Status work in progress gezeigt wurden. Im Anschluss gab es jeweils einen Austausch mit den KünstlerInnen. Ein sehr reichhaltiger Einblick in die Arbeit, Recherche und Umsetzung zu drei sehr unterschiedlichen Themen. Vor allem die Choreografien von Linda Hayford und Sylvain Riejou haben mich in den Bann gezogen.
Heute war ich etwas unschlüssig, ob ich eine der an diesem Wochenende zu Ende gehenden Ausstellungen aufsuchen sollte. Letztendlich nutzte ich einen Moment, als die Warteschlange vor dem Musée Cernuschi ganz kurz war, um die Ausstellung "Trésors de Kyoto" anzusehen, und auch gleich die Ausstellung der koreanischen Künstlerin Bang Han Ja "Et la matière devint lumière" zu sehen. "Trésors de Kyoto" hat mich zum Teil sehr berührt. Ich kann es nicht erklären, warum mir japanische Kunst immer wieder Tränen in die Augen steigen lässt. Die Art der Darstellung von Landschaften, Pflanzen, Tieren usw. packt mich. Leider waren manche Exponate schon wieder zurück nach Japan gegangen. Fotografieren war in der Ausstellung strengstens untersagt.
Bang Han Ja wählt als Ausgangspunkt ihrer Werke das Thema Licht. Sie hat vor kurzem einen Wettbewerb für die Glasfenster im Kapitelsaal der Kathedrale in Chartres gewonnen, Fertigstellung ist für 2020 angekündigt. Da sollte man bei Möglichkeit durchaus einen Blick darauf werfen.
In dieser Ausstellung durften Fotos gemacht werden - ein paar gibt es im Album zu sehen.