Publié le 7 Juin 2020
Samstag hatten sich alle Pariser Tacuabé in den Arènes de Lutèce zu einem gemeinsam Training zusammengefunden, mit anschließendem Picknick. Am späten Vormittag war noch kaum Betrieb, am frühen Nachmittag kamen dann ein paar mehr Besucher, aber nach wie vor sehr moderat. War schön, wieder die Luft in den Arènes zu schnuppern und sich auf den voraussichtlich Anfang Juli stattfindenden Auftritt einzustimmen.
Beim Picknick erspähte ich Philippe, ein Physiker, den wir vom Tanzen kennen. Er gesellte sich ein wenig zu uns bis wir die Tafel aufhoben.
Gegen 16h war ich wieder zu Hause. War Einkaufen, habe dies und jenes herumgetan, und war gegen Abend noch einmal mit dem Fahrrad unterwegs, um die Abendstimmung auf Trocadéro und Avenue Foch bzw. Étoiles zu genießen.
Heute stellte ich den Wecker um 7, aber döste noch weiter und war etwas am Überlegen, ob ich zu einem Spaziergang aufbrechen, oder lieber mit dem Rad ausrücken , oder einfach im Bett bleiben sollte.
Ich entschied mich für Spaziergang und trottete durch den Parc de Monceau bis zur Seine. War ein etwas bedeckter Tag, aber schön, und letztendlich war ich beinhahe 2 Stunden unterwegs. Das hat mir gut getan.
Entlang der Avenue Champs-Élysées, unweit des Palais, hörte ich einen Hahn krähen. Ich war verwirrt. Ein Hahn mitten in Paris? Ein Handyringtone muss das sein. Muss nicht. Es ging ein Herr mit seinem Hahn an der Leine spazieren. Ich traute meinen Augen nicht. Geniale Szene - der gallische Hahn kräht in der Capitale.
Zeit für ein kleines Tänzchen war freilich auch, diesmal im Jardin Tereska Torrès-Levin im Quartier Beaujon. Zu meiner Überraschung war ich die einzige Besucherin um 10h. Gehen die Bewohner der umliegenden Häuser nicht in den Park?
Wieder retour zu Hause habe ich meine Meditationsserie zum Thema Bienveillance fortgesetzt, ehe ich mich zum opulenten Frühstück setzte, etwas Hausarbeit erledigte. Meine Recherche rund um Eileen Gray habe ich begonnen. Sehr spannend!

