Publié le 22 Décembre 2006

Meine Lieben!

Sollten VegetarierInnen oder sonstige sensible Menschen in der Leserschaft sein - rate ich diesen jetzt DRINGEND NICHT WEITERZULESEN

(ich hab euch gewarnt)

Hier ein kleines "Lebensmittel ind Frankreich" oder "Geschenke von Freunden" -Special...
(gewidmet der lieben Uli, die gern Essen anschaut)

Eine Bekannte - muss ich sagen Französin! - hat uns jüngst reichlichst mit wertvollen Weinen, selbstgemachter Quiche, Champagner und Cognac als "kleine" Weihnachtspräsente versorgt...
soweit so lieb und nett (und hoffentlich mit entsprechender Vorbildwirkung für liebe Bekannte und FreundInnen in Ösiland)

 - den Vogel abgeschossen hat sie allerdings mit einem abgeschossenen Vogel - kurz: sie hat uns einen Fasan geschenkt... zum Selberkochen (Jutta kann schon alle Fasan-Rezepte im Internet auswendig)...

Blöd nur, das Tier war zwar mausetot aber auch sehr "behaart" (vor allem an den Beinen) - Federn, Krallen, Kopf, Innereien - alles dran und drin...
Also Abmarsch zum Fleischhauer ob er uns da nicht aushelfen könnt bitte danke ... der hat aber Vorweihnachtsstress und zeigt  uns den Vogel...

(ich warne euch noch mal)

Da gibts eben nur eins ... selbst Hand anlegen....

ACHTUNG - HARDCORE - ACHTUNG - HARDCORE - ACHTUNG - HARDCORE - ACHTUNG -

JETZT WIRDS WIRKLICH ARG!


 

Extreme...

Bist du über 18 - JA  / NEIN


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Rédigé par Michi

Publié dans #parisplages

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Publié le 17 Décembre 2006

Uff - schon allererste Kritik, dass wir unseren Blog vernachlässigt haben ... aber natürlich haben wir eine Entschuldigung - wir hatten ENDLICH BESUCH AUS ÖSTERREICH -- jaja, es haben uns noch nicht alle vergessen und abgeschrieben ... es kommen manche doch tatsächlich auch zu uns - und das war sehr sehr nett (Anke, Barbara KEIN WORT in der Öffentlichkeit über Kreuzweh und Käseplatten... abgemacht!)

Eigentlich wollten wir euch aber ein paar Eindrücke von unserer kleinen Reise in den Süd-Westen Frankreichs vermitteln... (Gerti, Philipp - wir sagen euch: essen kann man dort - sprichwörtlich wie Göttin in Frankreich - und wenn man weiss, dass man einfach mehr hinlegen muss ist auch der Wein aus dem Bordelais gar nicht übel...)

Wir sind also frühmorgens am 6.12. mit dem TGV (um sagenhaft günstige 25 € (weil rechtzeitig gebucht)) nach Bordeaux aufgebrochen und haben mal ein günstiges Quartier im Stadtzentrum gesucht (Jutta kennt die Stadt ja seit Sommer 2004 wie ihre eigene Westentasche) - und da es sich so ergab unternahmen wir gleich mal eine geführte Tour durch das Medoc und Haute Medoc (also DIE Weingegenden schlechthin im Bordelais wo die ganzen Rothschild-Chateaus rumstehen...)

 Wir haben uns natürlich gleich mal ein wenig önologisch gebildet - und die hier abgebildeten Innereien des Chateau Palaumey sind auch am Gaumen sehr beeindruckend, zumal es sich hierbei offenbar um ein fest in Frauenhand befindliches Weingut handelt!

Die Rundfahrt und Führung war doch einigermaßen anstrengend - weils urviel zu sehen gab und die Führerin eine vom Wein durchaus Begeisterte war und uns mit Information nur so angestopft hat - sehr empfehlenswert so eine Tour - trotz der 100 Amis und Spanier im Bus...

Bordeaux selbst ist - in den Bezirken, die wir besichtigt haben - ein nettes Städtchen mit einem Flair das zwischen Graz und Salzburg angesiedelt ist - also ein paar Bilderchen:

     

Bordeaux ist also nett - aber das wahre Highlight unseres kurzen Ausflugs in der kalten und leider auch durchaus regnerischen Jahreszeit - war das französische Baskenland und insbesondere St. Jean de Luz, das sich zwischen tosendem Meer und hinreissenden Pyrenäen-Ausfläufern wirklich als idealer Ort für uns erwies.

Da mir mal wieder die Worte fehlen, um diesen Ort in ihm entsprechender Weise zu beschreiben (vorbhaltlich der Tatsache, dass winters wohl alles anders ist als sommers und wir durchaus froh waren ein wenig ohne Massen dort sein zu können...) - auch hiervon ein paar Bände sprechende Fotos

und davon abgesehen, dass es hier die unglaublichsten Regenbogen zu bestaunen gab (was indirekt wohl was mit dem wechselhaften Wetter zu tun hatte..) - man konnte im DEZEMBER (!!!) mit etwas Glück durchaus auch noch am Strand (hier in Hendaye - quasi an der spanischen Grenze) Moules Frites essen und das Leben genießen

 

... und wen auch immer es mal in diese Gegend verschlagen sollte - das Essen ist GRANDIOS -- wo immer man sich niederlässt - nicht ganz für den schmalen Geldbeutel aber ein wirkliches Wahnsinns-Erlebnis für alle Sinne ist "La Taverne Basque" in St. Jean de Luz - das darf man einfach wirklich nicht versäumen (auch wenn sie das mit der Website nicht optimal im Griff haben). Selten kann ich mich an ein Essen erinnern, wo jede Sekunde purer Genuss war und einfach alles alles alles gestimmt hat (also auch das Service und das ist in Frankreich nun wirklich keine Selbstverständlichkeit..)

ABER: wir befinden uns in der Schilderung ja eigentlich auch schon mitten im Baskenland - und wenngleich man selten Baskisch reden hört.. die Baskenmütze ist hier allüberall und wenngleich die Bomben und Sprengkörper jenseits der Pyrenäen explodieren - ganz so friedlich kohabitiert der Baske auch in Frankreich nicht mit seinem französischen Okkupanten ...

In St. Jean haben wir uns via SNCF gleich mal ein kleines Auto gemietet, um auch das baskische Hinterland zu erkunden - schmucke Dörfer mit den typischen baskischen Häusern und alles in allem einfach eine geniale Landschaft und irgendwie eigentlich a bisserl wia dahoam im Alpenvorland (inkl. Most der auch von den Basken mehr produziert wird als der Wein....)

Leider haben wir nirgends ein Live-Pilota-Spiel gesehen - wenngleich auch wirklich in jedem Dorf der Pilota-Platz (wenn nicht gerade als Parkplatz verwendet) den Hauptteil einnimmt...

Und ich glaub, das gute Essen hab ich bereits erwähnt ...
Die Baskische Küche ist unter geschickter Verwendung des Paprikas auch nicht zu verachten ... und nicht zuletzt daher ist auch dieser Kurzurlaub wieder mal ein rundum nettes Erlebnis gewesen... HACH!!!!

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Rédigé par Michi

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Publié le 2 Décembre 2006

mh... grübel... mh...

kann es daran liegen, dass mein Französisch für die Ohren der lokalen Bevölkerung in etwa so klingen muss, wie das Deutsch meiner serbischen Ex-Putzfrau in Wien... das ich heute ganze 3,5 Stunden lang unsere Wohnung gebürstet und geschrubbt habe?
Das sind die Momente des Bedauerns dass man FRANZÖSISCHE Riesenfenster hat ... die müssen mal gesäubert werden, ein Horrortrip.

Aber dafür glänzt und spiegelt es jetzt überall und auch wenn es kein gscheites Wort für "Lurch" im Französischen gibt, so kann man ihm auch hier irgendwie Herr werden. Und Jutta wird morgen, wenn sie endlich wieder kommt, ein wahrlich erfreuliches Domizil vorfinden.

Ihr seht schon, das sind die Themen des Tages, wenn es nichts wirklich Spannendes zu erzählen gibt, denn außer Arbeit hab ich nicht viel erlebt - und die Arbeit ist manchmal ein wenig mühsam, wenn man bedenkt dass wir wochenlang den Abgang unseres Botschafters vorbereitet haben nur damit dann am allerletzten Tag vor seiner endgültigen Pensionierung alles wieder rückgängig gemacht wird und er "aus dienstlichem Interesse" noch mal verlängert wird...

Das zweite Highlight des heutigen Samstags wird die Adventfeier des AuslandsöstereicherInnen-Vereins in der Botschaft werden - mit allem drum und dran - Kinderchor der deutschen (sic!) Schule, historische Weihnachtskrippe (ein Zuckerstückerl mit Tradition aus Tirol), kaffee und Kuchen und Herbergssuche in der Residenz der Botschaft ("wer klopfet an"... und unser armer Portier muss auch Überstunden machen)

Mein Weihnachtsfest wird ja eher wenig beschaulich sein - ich hab nämlich Bereitschaftsdienst und hoffe und zittere, dass sich bloss keine ÖsterreicherInnen nach Frankreich verirren, denn das Wochenende ist diesmal ein richtig langes mit den Feiertagen und da kann viel passieren. Wir werden es uns also gemütlich in der Wohnung einrichten und nur die Stadt im näheren Umfeld unsicher machen und uns erholen.

Vorher gibts aber noch action pur - Ausflug nach Bordeaux und dann Besuch von Anke und Barbara - JUHU - endlich kommen die ersten echten Gäste aus Österreich (nehmt euch ein Beispiel, liebe LeserInnen).

So, jetzt gibts mal Brunch  und Französisch-Hausübung und dann muss ich mich ohnehin schon in Besinnlichkeit stürzen und wieder zur Botschaft fahren.

Bis bald
Michelle

 

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Rédigé par Michi

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