Publié le 18 Février 2007

Heute wurde mit einem großen Neujahrsumzug durch das Zentrum von Paris das chinesische neue Jahr - das Jahr des Schweines eingeläutet...

 

Allerlei chinesisch-französische Vereine und "associations commerciales" defilierten paradenmäßig duch die Stadt, Sounderlebnis inklusive....


Den Anfang machten Endlos-Feuerwerkskracher


Gefolgt vom ersten Drachen...


FahnenträgerInnen..


und vielen wunderschön geschminkten und bekleideten ChinesInnen


... und weiteren Drachen - ein schier unendliches Spektakel...

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Rédigé par Michi

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Publié le 16 Février 2007

Meine Lieben, da es derzeit für mich wenig anderes als die Arbeit gibt und einige von euch ja grundsätzlich Interesse daran gezeigt haben, was ich denn so den ganzen langen Tag lang mache an der Botschaft - möchte ich euch ein wenig Einblick verschaffen indem ich einen stinknormalen Arbeitstag beschreibe ... nehmen wir zB den gestrigen Donnerstag ... (man verzeihe, wenn ich es nicht schaffe die Ereignisse des Tages wirklich im Detail chronoloisch darzustellen, aber der Wahrnehmung nach passiert eh immer alles gleichzeitig..)


Michi ganz klein vor der GROSSEN Botschaft


Frühmorgens um 7 Uhr läutet der Wecker und weil grad meine "ungerade Woche" ist (also Di - Do) bin ich dran mit Müsli-Machen. Um 8 Uhr gibts nach Müsli, Tee und Duschen/Anziehen dann den Kaffee vor der Glotze - weil da das "8 heures" Morgenjournal im TV ist. Gegen 08:20 Uhr verlasse ich die Wohnung -  und damit ist der schönste Teil des Tages an sich eh schon wieder vorüber...

[Anmerkung am Rande, Jutta steht nat. auch brav auf und begibt sich nach meiner Abreise sofort in die sogenannte "Fronkammer" = Arbeitszimmer = Büro = manchmal Gästezimmer und werkelt  an ihrem aktuellen BWIN-Projekt - aber da werde ich jetzt nicht im Detail drauf eingehen...]

Ca. 30 Minuten bin ich mit der zum Bersten gefüllten U-Bahn zur Botschaft unterwegs (1 x umsteigen), außer wenn ich mal wieder 2-3 Bahnen ungenutzt vorbeiziehen lassen muss, weil ich gar nicht bis zum Bahnsteigrand vordringen kann vor lauter Menschen...

An diesem Donnerstag führt mich mein Weg allerdings ohnehin ins ein wenig weiter entfernte Konsulat - da ist nämlich Feuer am Dach, weil man uns unsere wichtigste Sekretärin mirnichtsdirnichts nach Podgorica versetzt hat und nat. der Nachfolger frühestens im Mai kommt und die zweite Sekretärin ist krank - d.h. ich schiebe Dienst mit der Empfangsdame und wir beide haben von recht wenig wirklich eine Ahnung... (ich ja eher nur theoretisch und von der hard-core Sekretariatsarbeit eigentlich gar nicht...) In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass es in Frankreich so wie den Muttertag und Vatertag etc auch einen Tag der Sekretärinnen gibt, wo diese von den "Patrons" beschenkt werden (ob das auch auf Sekretäre zutrifft??) - auf jeden Fall - SekretärInnen sind unentbehrlich... und ich hab schon einen Entzug!

Nun aber an die Arbeit... es ist 09:00 Uhr und der erste Anruf kommt aus der Botschaft - unser altbekannter (auch in Zagreb, Belgrad, Laibach, London etc. an der Botschaft bereits bekannte) Querulanten-Psycho ist wiedermal in Paris und hat es blöderweise geschafft in die Botschaft reinzukommen - was tun...werd ich gefragt ??? Da ich im Konsulat bin (und er sich weigert ins Konsulat zu gehen wo er an sich hingehört) muss gewartet werden bis mein Kollege kommt - ich bitte den Telefonisten unseren Portier und den Chauffeur (er hat eine Kampfsportausbildung) auf den Kerl aufzupassen und ihn zu bewachen, mehr kann ich vorerst nicht tun. Mein Kollege bietet dem guten "Amtsmissbraucher" dann mehrfach höflich an das Gebäude zu verlassen, was dieser wortreich verweigert - bis eben hochoffiziell die Polizei um Assistenz gebeten wird (die ist in 3 Minuten da)...

An meiner Konsularfront geht es auch nicht wirklich beschaulicher zu, denn urplötzlich stehen 10 Leute im Warteraum und wollen - irgendwas...  ich bin in meinem sicheren Büro und die Kollegin Emfangsdame rackert sich ab herauszufinden, was die Leut eigentlich so wollen und ruft mich an wenn sie selber nicht so weiss worum es gehen könnte. An diesem Vormittag handelt es sich vornehmlich um "Lebensbestätigungen" (damit man die Pension aus Ösiland weiter kriegt) und um Beglaubigungen von Unterschriften (klass. Notariatshacke) - was dann mehr so mich betrifft. Bisher hab ich dieses Beglaubigungstheater praktisch unterschriftsreif serviert bekommen, jetzt muss ich aber in ein vorsintflutliches Register eintragen (Papier!!), Geld kassieren (oder Schecks), tausend Stempel applizieren (die Finger schon ganz blau) UND unterschreiben...

Zwischendurch läutet natürlich permanent das Telefon und frz-Sprachige oder dt-Sprachige wünschen beauskunftet zu werden zB zu Reisepassantrag, Visa, Aufenthaltstitel, Beglaubigungen, Ausfindigmachen von Angehörigen in Österreich etc etc... - es nervt zu diesem Zeitpunkt schon gehörig. Die ebenfalls einlangenden E-Mail-Anfragen sind da ein wenig harmloser - bei Standardanfragen schreib ich der Kollegin kurz was sie ca. antworten soll und sie macht brav, wenns komplizierter wird mach ich den Entwurf auf deutsch und bitte die Übersetzerin das Ganze in wunderschönes 1A-Französisch zu bringen.

Mitten im Stempelapplizieren ruft einer unserer "Diplomaten" (ich will nichts Näheres verraten) an und jammert über seine Sekretärin, die ihm den letzten Nerv raubt, und dass sein Dienstauto eingeht und dass es jetzt in der Werkstatt ist (die Reparatur müssen nat. wir bezahlen und verbuchen) etc etc... zur selben Zeit kommt eine Sekretärin (nicht aus dem Konsulat) und jammert, dass sie so viel Arbeit und so wenig Anerkennung hat und außerdem gibts ein Problem mit der Website, weil der Service-Provider sich weigert einen Server-Fehler zu beheben...

Unten wartet inzwischen neben den Beglaubigern ein Türke der sich in Österreich niederlassen will und nicht weiss was und wie - das Blöde daran, er kann weder auf deutsch noch französisch oder englisch sagen was genau Sache ist, also ruf ich seine Frau in Österreich an und die Ma 35 in Wien um zu erfahren, was es da für eine Vorgeschichte gibt, um ihn entsprechend "beraten" zu können.

Weil  ich grad einen Kaffee trinke und ein wenig Zeit hab versuche ich in Graz jemanden zu erreichen, der von seiner Angehörigen in Frankreich gesucht wird, aber bei der angegebenen Nummer hebt angeblich ein Fremder ab und kann nicht Französisch (sowas aber auch) - bei mir hebt KEINER ab also fürs erste erledigt - das ist wahrlich kein NOTFALL..

Dafür sollt ich mich ja noch um einen Konsularfall kümmern, der in Nizza im KH (psych.) befindet und heim nach Ösiland will - bzw. das KH will ihn heim nach Ösiland uva. will das KH den Krankenschein!! - Also telefonier ich da halt noch ein wenig rum und mach den Ex-KollegInnen im Bürgerservice in Wien Dampf...

Dass just jetzt die Ex-Botschafts-Kollegin, die bereits in Brüssel weilt, anruft um die Frage der Abrechnung ihrer privaten Telefongespräche vom Diensthandy zu erörtern (ja auch das darf ich monatlich für mehrere Diplomaten machen) hindert mich maximal daran die einlangenden Runderlässe und Weisungen mit aller Sorgfalt zu studieren... da aber sowieso dauernd so viel Info reinkommt, kann sich das eh kein Mensch merken (und wenn mans dann braucht muss man eben nachschaun, wenn mans wieder findet...)

Der Hauptgrund weshalb ich eigentlich an diesem Tag ins Konsulat gefahren bin kommt dann auch endlich daher - ich soll nämlich einen Notpass ausstellen, was seit 1.1.07 wirklich lustig ist weil total EDV- und Internet-abhängig, d.h. mittlerweile dauert die Ausstellung eines Passes zumeist ca 1-1,5 Stunden bis alle Geräte funktionieren... oh Freude.
Zum Glück gibts an diesem Tag kein Visum zu bearbeiten - das letzte liegt mir noch im Magen - ein "last minute" Visum, das in dieser Form und diesem Tempo sicher nur für reiche Ölscheichs und seine Begleiterinnen gemacht wird - auch in diesem Fall waren sowohl Innenministerium als auch BVT recht rasch und haben innerhalb von 20 Minuten das OK gegeben - bloss bei uns hat die EDV mal wieder versagt, weshalb ich das vorgesehene Prozedere nicht einhalten konnt.

Weil all das was ich da so mache ja auch was kostet - nämlich Konsulargebühren - müssen die Einnahmen derselben natürlich auch abgerechnet und verbucht werden - das mach ich halt auch noch schnell zum Abschluss bevor ich mich mit weniger heissen Dingen beschäftige.

Netterweise ruft mich auch an diesem Tag der Kollege aus der Botschaft an und fragt ob ich mitgehe zum Mittagessen - zumeist, wenn ich im Konsulat bin sag ich - "kann ich noch nicht sagen - ich komm ev. direkt hin woimmerihrseid"... diesmal weiss ich es wird sicher nix mit Päuschen...

Denn weiter gehts mit Antrag schreiben für eine Ausgabenermächtigung von € xxx - für eine Aussendung eines Schriebs der FBM (Frau Bundesministerin) an die AÖs (AuslandsösterreicherInnen) - nicht weil wir das machen wollen, sondern weil wir das machen müssen - und dann müssen wir eben einen KV (Kostenvoranschlag) einholen und dann eine Genehmigung zur Beauftragung einholen bevor wir dann bezahlen und verbuchen dürfen. Im konkreten Fall kommt die Genehmigung rasch - aber bei der Aufragsvergabe (Online-Upload der Daten) komm ich drauf, dass das so nicht geht weil die Adresse genau dorthin gedruckt werden muss, wo das Logo der FBM steht... - also  eigenes Adress-Blatt - kostet aber mehr - also neuer KV, neuer Antrag - hoffentlich bald mal neue Genehmigung... und dann hoffentlich nicht wieder neue Erkenntnisse...

Um 14 Uhr gehts völlig abgehetzt auf in die Botschaft - wo nach wie vor Stöße von Rechnungen und Kontoauszügen auf mich warten, obwohl der Kollege eh neben unserem Psycho auch schon einiges abgearbeitet hat - aber ein Botschafterwechsel steht bevor und dankenswerterweise übernimmt er da die meisten organisatorischen Aufgaben.

Ganz wichtig am 15. des Monats ist jedoch das Verbuchen der Gehälter der Lokalbediensteten - die wollen ja auch ihre Kohle haben - macht pro Person 3-4 Buchungen (je nach Vertrag) und kostet mich auch fast 2 Stunden ... weil sich just in diesem Monat bei allen was geändert hat und copy&paste nimmer so funktioniert... und ergibt 3 volle Unterschriftsmappen ...

Weils so lustig ist ruft der Herr Botschafter zu sich und will über seine Probleme mit dem Fernseher - Sat-Receiver etc reden... weitere Worte dazu möchte ich nicht verlieren - ER ist entspannt, was zumeist auch mind. 30 Minuten kostet...

Soll ich wirklich noch erwähnen, dass eine Kollegin Probleme mit dem Excel hat und nicht die EDV-Administratorin sondern mich fragt und dass eine andere mich anjammert, dass der Teppich staubt und sie davon eine Allergie kriegt und außerdem ihr der Schreibtischsessel Kreuzweh verursacht und sie daher bald mal in Krankenstand gehen wird müssen, wenn sich nicht SOFORT was ändert...
Interessiert es noch wen, dass im Keller Hackler die Wasserpumpe reparieren und dabei ein Problem mit der Starkstromleitung entdecken - d.h. neuer Kostenvoranschlag und neuer Antrag beim BMaA und neue Beauftragung etc etc.... und gleichzeitig im Hof zwei andere Hackler das Dach des "Ehrenhofes" generalsanieren und hoffentlich fertig werden bis 17 Uhr da es um 18:30 Uhr einen Empfang anlässlich der Ordensverleihung für Eva TWAROCH (ORF-Reporterin) gibt und Hackler am Seil da kein gutes Bild machen... Das zerbrochene Fenster im Keller wurde zum Glück auch noch am selben (= Donnerstag) repariert und musste umgehend bar bezahlt werden.

Gegen 17 Uhr kehrt endlich Ruhe ein - die Menschen ziehen nach und nach ab - aber mein Kollege und ich müssen noch ein wenig rumtelefonieren um vielleicht doch noch irgendeine Ex-Mitarbeiterin vor Ort zu animieren und motivieren ev. in den nächsten 3 Monaten im Konsulat auszuhelfen bis die Nachbesetzung daher kommt... leider nicht sehr erfolgreich.

Um 18:40 Uhr wanke ich knurrenden Magens und völlig erledigt aus der Botschaft weil ich ab 19 Uhr ja Französischkurs hab - derzeit eine recht nette und supergute Lehrerin und da macht es dann wieder richtig Spaß.. außerdem muss ich feststellen, dass mich das Französische sehr gut vom Arbeitsalltag ablenkt und ich danach richtig entspannt heimfahren kann... denn derzeit geh ich an sich nicht aus dem Büro und vergess alles - zu viele offene Fragen, zu Vieles worüber ich mich ärgere dass ich's nicht weiss.. das nagt natürlich... aber der Kurs bringt auf andere Gedanken und scheint auch sonst recht nützlich zu sein.

[an dieser Stelle muss erwähnt werden, dass Jutta heute das genial gute Ergebnis ihrer Französisch-Prüfung (DELF) erfahren hat und ich megamäßig STOLZ auf sie bin - wenn ich nur halb so gut frz. sprechen und schreiben könnt wie sie...]

Gegen 22 Uhr komm ich dann heim - nehm noch rasch am Weg ein paar kalte Frühlingsrollen (nicht die Pampe die man bei uns beim Chinesen kriegt sondern die vietnamesischen vom Saigon mit frischen Kräutern und Nudeln und Shrimps und der durchsichtigen Teighülle) mit, damit was in die Wampe kommt und gemeinsam mapfen wir noch ein ungesund spätes Abendmahl... Selbstredend sprechen wir daheim nur noch französisch miteinander - ...

Dann noch ein wenig vor die Glotze gesetzt - meist ist eh nichts Gscheites..(jetzt gibts grad ein Schirennen - Damen-Slalom, das hat nat. was..) und zwischen 23 und 24 Uhr wanken wir in die Federn, noch schnell ein paar Seiten aus Zeitung oder Buch gelesen (frz nat.) und schon klappen die Lider zu...

Frühmorgens um 7 Uhr läutet der Wecker und weil grad Juttas "gerade Woche" ist (also Mo-Mi- Fr) ist sie dran mit Müsli-Machen und ich kann noch ein wenig dösen *schnarch*. Um 8 Uhr gibts nach Müsli, Tee und Duschen/Anziehen dann den Kaffee vor der Glotze - weil da das 8 heures Morgenjournal im TV ist. Gegen 08:20 Uhr verlasse ich die Wohnung -  und damit ist der schönste Teil des Tages an sich  eh schon wieder vorüber...

.... ABER JETZT IST ERST MAL WOCHENENDE!!!!

 

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Rédigé par Michi

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Publié le 11 Février 2007

Trotz einer echt nicht unanstrengend Arbeitswoche haben wir uns gestern - Samstag - frühmorgens aufgerafft und sind mit dem Zug endlich mal nach LE HAVRE gefahren. Wir waren ja vor Monaten schon mal fast dort (siehe Honfleur) und seither stand eine Stadtbesichtigung dieser in jeder Hinsicht in Westeuropa wohl einzigartigen Stadt am Programm. Zum Glück war uns (zumindest vormittags) das Wetter noch hold - am Nachmittag haben wir dann am eigenen Leib gespürt was echter normannischer Regenguss bedeutet...

Seltsamerweise - und dies ein Hinweis für die KulinarikerInnen unter den LeserInnen - haben wir nirgends Moules Frites gefunden... aber die gefüllte Kalbsbrust war auch okay...

Le Havre wurde am Ende des Zweiten Weltkriegs ja megazerbombt (ca. 95% der Stadt, will heissen, die ganze Stadt, waren dem Erdboden gleich) und zum Glück für die Architekturgeschichte wurde nicht einfach irgendwie aufgebaut und auch nicht einfach rekonstruiert sondern eine bombastische neue Betonstadt mit allem was realsozialistische Bauweise am anderen Ende von Europa so ausmacht errichtet - wirklich sehenswert und eigentlich nicht wirklich "schiach", wenngleich in diesen "Breiten" (also eigntlich "Längen" - man ist nur 7km vom Greenwich-Meridian entfernt) einigermaßen ungewohnt (wenn man von Pariser Vorstädten absieht). Ganz zu Recht ist Le Havre daher seit 2005 auch UNESCO Weltkulturerbe!

...ja und wenn mich dieses Tool nun endlich wieder arbeiten lässt, dann werde ich euch gern anhand einiger Fotos veranschaulichen wovon wir hier reden...

 
Das Rathaus inkl. üppiger Wasserspiele am Rathausplatz


Rathausplatz...

 
Bibliothek


Eglise Saint Joseph


Die Kirche innen - aufregende Betonwendeltreppen...


Le Volcan von Oscar Niemeyer


Bassin mit Blick auf Volcan, Kirche etc...

Den Sonntag sind wir dann eher gemächlich angegangen - Frühstück, Spaziergang zum Friedhof Pere Lachaise und dann ein wenig bei uns durchs Quartier - zufällig mal wieder beim Wasserpfeifen-Wirten vrobeigeschaut - großer Bahnhof - die Zweit-bis Viertgeneration tunesischer Einwanderer feiert bei Arabo-Rap in Volllautstärke Geburtstag - und weil der arabische Mensch auch in der x-ten Generation generös und gastfreundlich ist kriegen auch wir ein Stück des picksüßen Geburtstagskuchens ab. Den Abend lassen wir jetzt ein wenig stilecht mit selbstgemachtem Couscous* ausklingen (wenn uns dann wieder weniger pickig-schlecht im Magen ist - sonst müssen wir den Stilbruch eines kleinen "Klaren" einschieben).


Nein, das ist kein Cartoon aus "Charlie Hebdo"
(siehe auch: Artikel in Libé dazu)

*PS: aufgrund einer legasthenie-bedingten Fehlanwendung der Herdarmaturen gabs heute eine besondere Spezialität: "couscous brulé" - drum kommt jetzt noch eine Käseplatte nach, die schließt den Magen damit dann nichts mehr hoch kommt...

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Rédigé par Michi

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