Publié le 25 Octobre 2015

CLOC métallique war zu Besuch im Centré de création numérique - Le Cube - im Rahmen des Festivals "En chair et en son". Die Performances, die präsentiert wurden, waren das Ergebnis aus der Zusammenarbeit von einem Komponisten von musique acousmatique ("konkrete Musik" hab ich als Übersetzung gefunden) und einem/einer Buto-Tänzer/in.

CLOC Métallique von Anaïs Lelièvre war ins Pausenfoyer eingeladen - eine Zusammenarbeit von Michel Titin-Schnaider (Musik: Inoxophonie), Anaïs, und gestern meiner Wenigkeit. Anaïs hat CLOC métallique speziell anlässlich des Festivals kreiert.

Der Kontext und der Ort waren schwierig. Zudem war das Publikum in der Pause verständlicherweise weniger aufnahmebereit und aufnahmefähig, zumal das Programm des Festivals sehr reichhaltig und dicht war.

Die Fotos von CLOC métallique sind allerdings durchaus interessant.

Bei diesem Festival, ebenso wie bei der Nuit Blanche, habe ich sehr viel für mich und allfällige künftige künstlerische Projekte mitgenommen. Was mir wichtig erscheint, Rahmenbedingungen, was ich nicht wiederfinden möchte, mit wem unter welchen Umständen arbeite ich zusammen usw. Mit diesen "learnings" - auf zu neuen Herausforderungen.

Fotos: Gérard Percicot
Fotos: Gérard Percicot
Fotos: Gérard Percicot
Fotos: Gérard Percicot
Fotos: Gérard Percicot
Fotos: Gérard Percicot
Fotos: Gérard Percicot
Fotos: Gérard Percicot

Fotos: Gérard Percicot

Fotos: Gautier Lopez
Fotos: Gautier Lopez
Fotos: Gautier Lopez
Fotos: Gautier Lopez

Fotos: Gautier Lopez

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Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

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Publié le 10 Octobre 2015

gestern hat die durchaus anstrengende Arbeitswoche eher spät ihr Ende gefunden. Auf dem Heimweg hab ich mir Wein gekauft und diesen dann auch getrunken. War kein schlechter. Dennoch - unnötige Aktion. Also überlegte ich nach einer Alternative, die Druck und Stress abbauen hilft, mir Spaß macht und gut für einen schönen Samstag im Oktober ist. Gehen!

Ich stieg in die Bahn, die mich auf der anlässlich des Ausflugs nach Versailles erst unlängst von mir entdeckten Strecke nach Sèvres-Ville d'Avray brachte. Viel schneller und angenehmer als mit der Métro. Und vor allem erspart man sich den von mir immer gräulich empfundenen Anmarsch über die viel befahrene Pont de Sèvres. Da bieten die Ausblicke auf den Fluss und die Hausboote leider auch keine ausreichende Entschädigung.

Der Bahnhof befindet sich unweit des Eingangs zu dem Domaine National de Saint-Cloud. Vorbei an durchaus schicken Häusern, wie man sie in den westlich von Paris gelegenen nobleren Vororten durchwegs gehäuft finden kann, führte mich der Weg zum Eingangstor. Und von da weg spazierte ich durch den Herbstwald. Der Boden war übersät von Maroni. Ein paar habe ich gesammelt. Mal sehen, wie die schmecken.

Die Laubbäume werfen zunehmend ihre Blätter ab, ganz sanft segelten sie zu Boden. Nur ein Kastanienbaum war dabei, wieder frische, grüne Blätter zu bilden.

In Marnes-La-Coquette machte ich Zwischenstopp beim Pasteur-Denkmal und in der einst von Napoléon III finanzierten Kirche Sainte-Eugénie. Die bisher selten gesehene Seconde Empire Altareinrichtung fand ich erstaunlich. Ein Gemälde fand meine besondere Beachtung: Meine Eltern hatten lange Jahre ein Gemälde im Schlafzimmer - das quasi gleiche Motiv und mir kommt vor - eine Kopie. Hab ich gleich ganz fest an meine Lieben in Emmersdorf denken müssen, und war ganz "eiwändi".

Weiter führte mich mein Spaziergang nach Saint-Cloud. Von dort trat ich die Rückfahrt an. Nicht ohne einen Zwischenstopp in Val d'Or einzulegen, wo das Denkmal des Flugpioniers Santos-Dumont steht. Die Kirche, die von den Fliegern gerne aufgesucht wurde, war leider geschlossen. Also ich hätte vermutlich auch viel gebetet und Kerzen angezündet, wenn ich mich mit den ersten Flugapparaten wie der Demoiselle in die Lüfte erhoben hätte.

Dann war der Nachmittag schon recht fortgeschritten. Ich ging noch schnell einkaufen, damit ich zumindest etwas von den üblichen Wochenend-Haushaltsaufgaben abhaken konnte.

FOTOS zu dem Ausflug in die westliche Vorstadt gibt es hier zu sehen.

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Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

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Publié le 5 Octobre 2015

Recherchen für mein Solo zur Musik "Cosmogonie" von Michel Titin-Schnaider, das ich anlässlich der Nuit Blanche präsentiert habe, führten mich auf die nordische Schöpfungsgeschichte, die zumindest in einer Fassung durch die Niederschrift in der Edda im Mittelalter erhalten ist.

Es beginnt in einer Zeit, als es keinen Himmel, keine Erde, keine Menschen, kein nichts - nur Ginnungagap, einen leeren Raum, einen unermässlicher Abgrund, der der Vorstellung nach mit magischen Kräften erfüllt war, gab.

Eiswelt Niflheim und Feuerwelt Muspelheim trafen aufeinander, und es formte sich aus dem Aufeinandertreffen von Kälte und Hitze ein Kondensat. Ein Tropfen, aus dem Ymir, der Riese hervorging.

Die Nachkommen im Geschlecht der Riesen töten Ymir. Und aus seinen Überresten wird die Welt geformt. Erde, Meer, Himmel, Berge, Bäume werden aus dem Fleisch, dem Blut, dem Schädel, den Haaren gestaltet.

Das Zentrum der Welt und gleichzeitig die Gesamtheit der Welt bildet Yggrasil, der Weltenbaum.

Une Goutte - ein Tropfen
Une Goutte - ein Tropfen
Une Goutte - ein Tropfen
Une Goutte - ein Tropfen
Une Goutte - ein Tropfen

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Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

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