Publié le 27 Novembre 2015
Paris, Bamako, Tunis, Bruxelles etc. etc. Diese Woche wurde ich der tief sitzenden Beunruhigung besonders gewahr.
Hilflosigkeit. Ausgeliefertheit. Dem Terror. Der Politik, die seltsame und bis vor wenigen Tagen undenkbare Allianzen gründet. Staaten im Ausnahmenzustand, die mit eben dieser Begründung Menschenrechte einschränken. Ausgangssperren etwa in Brüssel, wo das öffentliche Leben zum Stillstand gekommen war: geschlossene Schulen, eingestellte U-Bahnen. Polizei und Militär. Kriegsparolen. Politikertreffen. Hollande reist zu Obama, Putin, trifft Merkel. Die COP21 wird als nächste Gelegenheit genutzt, Unterstützer unter den aus aller Welt anreisenden Politikern für die s.g. anti-Daesh Allianz zu gewinnen.
Dienstag nach dem Attenat in Tunis und für endlos wirkende zwei Stunden ohne Nachricht von Michi, die quasi im Epizentrum war. Ausgangssperre ab spätestens 21h.
Eine Woche geprägt von eher schlaflosen Nächten. Von der Frage, wie es gelingen mag, sich nicht unterkriegen zu lassen.
Eine Woche, wo ich dem Mond meinen Kummer anvertrauen konnte, der sich geduldig filmen ließ. LA LUNE PARISIENNE.