Publié le 27 Janvier 2018

Valie Export "Body Configurations" bei Thaddaeus Ropac Marais - das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Die Ausstellung zeigt Werke von 1968 - 1976. inklusive "Aktionshose: Genitalpanik" und das "Valie Export - Smart Export Foto". Die Ausstellung hat mir ganz gut gefallen, hat mir zum Teil auch Bauchkrumeln gemacht: es wurden zwei Videos gezeigt, davon eines, wo sich Valie Export die Nagelhaut mit einem Teppichschneider nach und nach herunterschneidet, und die zunehmend blutigen Finger in eine Schale mit Milch taucht.

Es gab noch eine Ausstellung von Ilya und Emilia Kabakov in der letzten Etage, die ich nicht so umwerfend fand.

Weil ich schon da war, ging ich in die Galerie Karsten Greve gleich daneben. Werke von Louise Bourgeois waren zu sehen, teilweise beklemmend, was ich da sah.  Leichter verdauliche Kost gab es in der Galerie Pierre-Alain Challier gegenüber: Coloremotion von ...cecily. Teilweise sehr schönes Spiel mit Farben - in Kontext mit dem Jahresverlauf, mit Filmmusik und Fotos etc.

PS: am Tag danach habe ich ein wenig Nachhilfe bekomen - Louise Bourgeois war wohl ein Star, und hat in verschiedensten Kunstformen gewirkt. Sie hat sich sehr mit Geschlechterrollen befasst. Die in der Ausstellung bei Karsten Greve gezeigten Werke dürfte das nicht so ganz umfänglich zum Ausdruck bringen.

 

auf der Galerie
auf der Galerie
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Rédigé par Jutta

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Publié le 25 Janvier 2018

Kundentermine verleihen manchmal Flügel. Also auf nach Athen.

Highlight 1: Besprechung mit leitenden Personen in der Bank - 5 Frauen, 1 Mann auf Kundenseite. Das gibt Hoffnung!

Highlight 2: Spaziergang in einer Marina. Die dort vertäuten Werte kann ich mir gar nicht recht vorstellen.

Ein paar Fotos von der Reise gibt es HIER zu sehen.

 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 20 Janvier 2018

Mozart Requiem für Ute Bock.

Wunderbare Performance von Hiromi Miyakita und Akio Suzuki im Musée Zadkine. Der Google hat auch gleich eigenmächtig ein Album fabriziert.

Großartiges Tanzstück von Taro Saarinen, zur Musik von Salonen. MORPHED

Warum braucht es Blockchain?

In Schweden wird consentement (sexul) vertraglich geregelt. Vielleicht, weil Internetplatform zur Normalform des Kennenlernens werden?

Welche Gesellschaft ist die im 21. Jahrhundert? Liegen wirklich solche Welten zwischen meinem Geburtsjahr 1968 und 2018, wie ich es empfinde?

Gelten noch allgemein gültige Regeln, oder dominiert der pure Individualismus mit tagesaktuell individuell definierten Regeln?

Schreitet man voran im Alter, stellt sich die Frage: was will man unbedingt noch schaffen? Sich Irren in der Auswahl ist fatal. Man hat nur noch wenig Zeit übrig.

Ein Mensch in meinem Bekanntenkreis frag sich: Warum fokussiert man so viel Energie in jungen Jahren in die Suche nach Befriedigung? Nie mehr im Leben wird man die geistige Kapazität und Schaffenskraft von jungen Jahren haben!

Und weil ich nur noch wenig Zeit übrig habe, ist der Mut da, monetären Aspekten den Rücken zu kehren und mich den Dingen zu widmen, die mich begeistern?

 

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Rédigé par Jutta

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