Publié le 22 Juillet 2018

die letzte Ausstellung im Maison Rouge, ehe dieser spannende und trotz "nur" 15 jährigen Bestehens ein wenig legendäre Ausstellungsort endgültig seine Pforten schließt, trägt den Titel L'envol ou le rêve de voler.

Erstaunliche, interessante, humorvolle Exponate zu dem Thema, das die Menschen in verschiedenster Dimension seit jeher befasst.

Antoine de Galbert scheint sich aber weiterhin der Kunst verschrieben zu haben, wie in dem  Radiobeitrag mit ihm zu hören ist.

FOTOS gibt es im ALBUM

 

 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 21 Juillet 2018

9 Frauen und 9 Männer auf der Bühne des Stückes Tragédie von Olivier Dubois. Ihr Kostüm ist die Haut. Ein genau festgeschriebenes Stück, in dem in diesem engen, durch den Choreographen und die Musik vorgegebenen Korridor die Individualität dennoch offensichtlich ist - in der Art zu gehen, der Bewegung der Schulterblätter, der Arme, in der Farbe der Haut, Verfärbung der Haut je nach Intensität im Stück, Muskel, Atem, Schweiss.

Anne, Nadja, Jeanette und mir, uns hat das Stück sehr gut gefallen. Anschließend gab es einen Austausch mit Olivier Dubois und einigen der InterpretInnen. Sehr sehr interessant, hier auch Einblicke in die Entstehung des Stückes und in der Arbeit für diese Choreographie zu hören. Es war ein super Spektakel im Hof des Lycée Jacques Decour, leider war der Abend nicht ganz so lau wie die vergangenen Abende. Unter der Bellarine war mir aber nicht wirklich kalt.

Tragédie ist Teil eines Zyklus bestehend aus Révolution - ein Stück für 12 Tänzerinnen zur Musik von Ravels Bolero und Rouge - ein Solo von Olivier Dubois.

In Avignon wurde Tragédie 2012 erstmals aufgeführt und das Stück hat von seiner Intensität nichts eingebüsst. Das Stück ist sehr vielschichtig, erzählt in Form eines in Bewegung gebrachten Alexandriners viele Geschichten, gleich einer griechischen Tragödie. In Zeiten der kaum verständlichen Massenphänomene und übersteigerten Euphorie angesichts einer Fußballweltmeisterschaft fand ich im Stück ebenfalls sehr interessante und aktuelle Aspekte.

 

 

 

 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 20 Juillet 2018

Am Tag der Eröffnung des Studio Keller lernte ich Fabienne und Carey kennen, das war im September 2010. Und damals wählte ich als Studioeröffnungsschnupperkurs den Improvisationskurs von Fabienne. Ich war völlig begeistert, habe kaum einen Dienstag den Kurs ausfallen lassen. Damals hatte ich keinen Funken von Ideen, welche Türen und Möglichkeiten sich daraus für mich im Tanz eröffnen würden.

8 Jahre später schließt das Studio. Eine Epoche geht zu Ende. Und Erneuerung und Veränderung, derzeit so sehr auf meiner Tagesordnung, nehmen auch in diesem Bereich Einzug. Die Freundschaften, die ich dort geschlossen habe, werden Studio hin oder her so hoffe ich weiterleben. Fabienne wird sicherlich auch einen neuen Ort finden, wo sie ihren Kurs weiterführen kann. Sie wird ihre SchülerInnen informieren, lese ich im Abschiedsmail.

Danke an Fabienne und Carey für ihre Pädagogie und für all die Momente, die wir gemeinsam tanzend verbracht haben. Die Erinnerung daran ist irgendwo vorhanden, präsent, gespeichert, findet in so mancher Bewegung seinen Ausdruck.

Vor allem - Keep dancing!

 

 

 

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Rédigé par Jutta

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