Eine Neuentdeckung ist das frisch renovierte La Scala, Boulevard de Strasbourg im 10. Arrondissement, 1873 erbaut, zuerst Konzert-Café, dann Art-Déco Kino, später Pornokino, seit 1999 geschlossen und mit unklarer Zukunft, 2016 kauft das Ehepaar Biessy das Etablissement, das nun völlig umgestaltet zur Eröffnung das Stück "Scala" von Yoann Bourgois aufführt.
Traum, Realität, Fragilität, Höhen und Tiefen des Lebens, ein Fluss von Menschen, die die Treppen hinuntergleiten, der Mythos von Sisiphos, sich fallen lassen und wieder neu beginnen, Gleichgewicht - Ungleichgewicht, Unterbewusstes, Albtraum, Komposition und Dekomposition im permanenten Wechsel. Die 7 Akrobatinnen und Akrobaten haben mich völlig in ihren Bann gezogen.
Yann Bourgeois erzählt in diesem Video unter anderem über die Inspiration des Stückes in den Wackelfiguren (unter dem Markennamen Wakouwa bekannte Spielzeugtiere, die sich auf Knopfdruck zusammenfalten und dann wieder in neuer Art und Weise aufrichten),
Ich war mit Anne, Jeanette und Nadja gemeinsam im La Scala, und wir sind anschließend noch ins 52 gegangen. Ein Café, wo es laut Karte Wachauer Marille aus dem Maulbeerfass natürlich aus der Wachau gibt! Das Café hat mich sofort begeistert. Wir haben dann dort in einer intensiven Diskussion die Welt gleich mehrfach neu geschaffen, bei Salbeitee und Zitronenlimonade. War ein sehr gelungener und netter Nachmittag mit den Ladies!