Publié le 25 Septembre 2007

Wir haben das erstaunlich gute Wochenend-Wetter mal wieder dazu genützt die Île de France unsicher zu machen, haben unsere Wanderschuhe geschnürt und sind nach Gazeran aufgebrochen

um von dort in einem Rundmarsch durch Wälder und Felder nach ca. 25 km erschöpft aber geistig entspannt in Rambouillet anzukommen.

Nun muss man natürlich sagen, dass wir
a) jede Menge in Paris selbst versäumt haben - da gabs nämlich grade den Höhepunkt des Breizh Touch Festivals inkl. Aufmarsch musizierender und tanzender BretonInnen...
b) durchaus von Rambouillet mit dem Zug - in no time - nach Paris zurückkehren hätten können (es gibt KollegInnen an der Botschaft die machen das jeden Tag, die Wohnen nämlich dort und auch der Präsident der Republik hat dort ein Domizil)

Doch nur eine Übernachtung auswärts verleiht ein klein wenig den wahren Urlaubstouch und so haben wir keine Kosten gescheut das allerletzte verfügbare Hotelzimmer zu beziehen und es uns dekadent gut gehen zu lassen (ach wie allerbestens war doch das Abendessen beim lokalen Wirten zur Post).

 

Es begab sich nämlich, dass auch in der Provinz die Motoren auf vollen Touren liefen und das jährliche Oldtimer-Rennen von Rambouillet just an diesem Wochenende stattfand, was wir zwar oberflächlich betrachtet recht lustig fanden, dennoch dem Spektaktel so rasch wie möglich entflohen um Ruhe und Natur im weitläufigen Forêt de Rambouillet zu genießen und erneut 25km abzuspulen.

In Summe und gute 50km später kann gesagt werden, dass trotz weitläufiger Ebenen und oft nur partiell dicht bewaldeter Wälder das Wandern nicht nur des Müllers sondern auch unsere Lust ist und wir uns an diesem Wochenende dermaßen entspannt haben, dass die Augen am Montag Morgen nach wie vor in festem Ruheszustand verblieben.

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Rédigé par Michi

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Publié le 17 Septembre 2007

... denn es wiederholt sich alles...!

Heute: La Parisienne - der Pariser Frauenlauf


siehe auch den Alterungsprozess im Vergleichsfoto 2006

Obwohl wir eigentlich beschlossen hatten trainigsmangelbedingt auf den Lauf zu verzichten, konnten wir uns dem Sog des Ereignisses nicht erwehren und haben einen Paarlauf absolviert (d.h. Jutta bremst vorne und ich hechle hinten nach und wenn wir dann GEMEINSAM über die Ziellinie laufen ist Jutta trotzdem um eine Sekunde schneller - wie macht die das???)

Wie gesagt, wir waren sicher heuer doch nicht teilzunehmen -... überzeugt euch selbst


vor dem Lauf

und danach waren wir dann doch stolz dabei gewesen zu sein und lustig war's auch - ganz nach dem Motto "Hula Hula"...


nach dem Lauf

Aber wie gesagt, es wiederholt sich eben alles - dieses Wochenende waren zB auch schon wieder die Journées de Patrimoine... und eigentlich ist so ein Jahresablauf fast das Ende eines Blogs - denn was gibt's denn noch zu erzählen???

WÄRE DA NICHT DER BESUCH DER TURTELTÄUBCHEN gewesen...

Denn mit gup haben wir nicht nur gängige Sehenswürdigkeiten besucht, sondern es nach immerhin einem Jahr Paris-Aufenthalt (der Stadt der Jause auf der Grünfläche) endlich mal zu einem ordentlichen Picknick im Park Belleville gebracht

Leider hat dann heute früh wieder der gallische Hahn verdammt früh gekräht...

und drum fehlt mir jetzt die Energie mir noch was Gscheites aus den Fingern zu zaubern...
Soviel sei gesagt wir hatten's sehr lustig mit gup, den Turteltäubchen :-D

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Rédigé par Michi

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Publié le 9 Septembre 2007



Rugby-WM 2007 in Frankreich

Nicht nur ganz Frankreich (und die restlichen paar Länder der Welt wo Rugby tatsächlich leidenschaftlich gespielt wird) sind absolut im Rugby-Fieber - mittlerweile hat es auch uns erfasst... (und das liegt nicht nur daran dass ich momentan auch erhöhte Temperatur hab..)

Wir scheuen nicht davor zurück uns Matches in voller Länge anzusehen und daneben in allerlei Zeitungsbeilagen zum Thema Rugby-WM alles zu studieren was mit Rugby zusammenhängt um auch wirklich zu verstehen was die toughen Burschen da am Rasen eigentlich so machen...

Und wir kennen uns jetzt einigermaßen aus mit Mêlée, Maul, Touche, Transformation und Essai.... und die RSA Springbocks haben echt nicht schlecht gespielt gegen Samoa heute nachmittag

Aber bevor wir euch gänzlich mit unserem total sportlichen Wochenende (gestern haben wir auch mit Les Bleus in Mailand mitfiebern müssen) fadisieren, berichten wir ein wenig was sich kulturell so nebenbei zugetragen hat (arbeits- und krankheitsbedingt nicht allzuviel)


Da gabs die Installation von Kees Visser in der Saint-Eustache Kirche

und einen Spaziergang durch Belleville bei dem wir entdeckt haben, dass es wirklich eine echte Chinatown auch bei uns ums Eck gibt - zumindest ein China-Quartier...


Da gibts ganze Häuserwände von Kleinanzeigen - in völlig unverstädlicher Schreibweise


und echt abturnende Hot Dogs im Brioche-Weckerl...

Aber kulinarische Grauslichkeiten kennt ja auch die französische Küche - zumindest wenn sie als Fertiggericht im Supermarkt auftaucht...

Fertiges Choucroute aus dem Supermarkt - ich WEISS dass es im Lokal wirklich lecker schmecken kann aber Freunde der Ästhetik scheinen die Elsässer nicht wirklich zu sein...
Tja die Wurst ist ja an sich nicht wirklich heimisch in Frankreich (siehe Elsass) und was sich hier als Wurst verkauft nennt sich auch Herta und kommt aus Deutschland... ob das besser ist?

So auf geht's zum nächsten Rugby Match ... das Szenario zieht sich übrigens über 1,5 Monate, mit dem Finale ist erst am 20. Oktober aufzuwarten.

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Rédigé par Michi

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