Publié le 13 Mai 2008

Endlich haben wir geschafft, was wir uns schon seit Mitte 2006 vorgenommen haben: ein Ausflug nach Fontainebleau, wo nicht nur das Château Royal der französischen Könige schlechthin steht,

sondern drumherum ein Wald (Forêt Royal) in dem sich ausgedehnt wandern lässt

- und sogar klettern, genauer gesagt "Bouldern", im Wald wimmelt es nämlich nur so von interessant geformten riesigen Steinblöcken (Boulder eben) - bloss das Klettern am Kugelfels ist nicht so ganz meins - ich bevorzuge es ins Seil zu stürzen und nicht auf schwindlige Matten...

Das ausgedehnte Pfingstwochenende nutzend haben wir uns erst Samstag mittags auf den Weg gemacht (Anfahrt ca. 40 min mit dem Zug) und konnten grad noch das letzte Hotelzimmerchen in der Stadt ergattern. Den Samstag haben wir dann ganz der Schloss- und Schlossparkbesichtigung gewidmet (das Schlossinnere haben wir aufgrund der "invasion parisienne" und des schönen Wetters für ein Andermal aufgehoben).



Den Sonntag haben wir dann wandernd verbracht (dem Muskelschwund Einhalt gebieten wollend - die Alpentour naht!) und die abwechslunsgreiche Gegend im wirklich weitläufigen Wald genossen.
Kleines Detail am Rande: Fontainebleau ist auch die Hochburg des etwas veralteten Jeu de Paume - des Vorläufers des heutigen Tennis (jaja, auch das kommt aus Frankreich) - nur viel viel komplizierter. Der älteste noch in Betrieb seiende Court e-Paume befindet sich eben im Schloss Fontainebleau...

Am Montag haben wir das hervorragende (und hoffentlich nicht letzte) Frühsommerwochenende im unweit von Paris gelegenen Forêt de Verrières durchstreift, ein sogenannten Arboretum mit vielen schönen, großen, alten Bäumen, das aber in seiner Ausdehnung und landschaftlichen Vielfalt nicht wirklich mit Fontainebleau mithalten kann.
Und schon ist das Wochenende wieder vorbei - und die Gewitterwolken ziehen auch schon auf... die Arbeitstage bis zum Urlaub sind allerdings nur noch gezählte sechs...

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Rédigé par Michi

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Publié le 5 Mai 2008

Wie bereits angedeutet hat mich das Arbeitsleben (oder der Besuch aus Österreich) gesundheitlich dahingerafft, was insofern einfach gemein ist, als dieses Wochenende eines der wunderschönsten des ganzen Frühlings war und ich schwach und schwitzend nix Gescheites machen konnte (so bleiben Fontainebleau, Vaux le Vicomte und Chantilly weiterhin unentdeckt).
Dafür haben wir gemacht was alle hier machen - das Wochenende im Park genossen mit Picknick wie die Lokalen und Sightseeing wie die Touristen.

Allen BesucherInnen, die der Parkgestaltung etwas abgewinnen können, können wir einen Besuch des Parc André Citroen empfehlen. Und das sag ich im Wissen, dass er, von unserer Wohnung ausgesehen, ungefähr diametral am anderen Ende der Stadt liegt und ich selbst seit ca 2000 oder 2001 nicht mehr dort war...

Das Interessante an dem Park ist, dass er nicht nur vielfältig aufgebaut ist und natürlich klassisch pariserisch mit viel Beton gestaltet ist




sondern auch ganz viele heimelige Ecken aufweist, die sowohl der lokal ansässigen Bevölkerung als auch Obdachlosen, sowohl Alten als auch Kindern Platz genug bieten. Besonders schön ist das natürlich alles wenn's ordentlich blüht und schön warm ist (und nicht nur in den tropischen Orangerien wo australisches Gewächs bestaunt werden kann) - wie eben an diesem einzigartigen Wochenende:


Von lächerlichen Verboten lässt sich hier natürlich auch niemand aufhalten...



Und weil uns das alles so gut gefallen hat (und unsere Gipfelsiege in letzter Zeit gar rar sind) haben wir uns das trouristische Vergnügen einer Ballonfahrt geleistet... und waren von der Vogelperspektive mindestens ebenso angetan...



Den Sonntag haben wir dann wirklich ganz ganz ruhig angegangen... ein klassisches Pariser Picknick mit tausenden Anderen im Park "nebenan"- mit allem was dazu gehört...

Kein Wunder also dass ich heute Montag wieder fit und frisch für die Arbeitswoche war :-(

P.S. jetzt gibt's (weniger französisch) Frankfurterwürschtl mit Senf und Kren ... Mahlzeit!

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Rédigé par Michi

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Publié le 2 Mai 2008

Kein Schmäh - wir leben noch und wir haben auch hin- und wieder was erlebt und wir wollen die Fülle unserer Lebenszeichen (jenseits der Arbeit) auch gar nicht geheim halten vor der werten LeserInnenschaft ... aber ich warne auch - das Fieber schüttelt mich und daher werd ich mich heute auf bildhafte Darstellung ohne ausschweifende Kommentare beschränken.

Irgendwann Anfang April waren wir mal in der Cité de l'architecture et du patrimoine - und allein der Name kann eine schon stutzig machen. Die aktuellen Ausstellungen sind ja vielleicht ganz putzig - aber die Daueraustellung ist eine Monstertour durch französische Selbstbeweihräucherung. Im Erdgeschoß können Kathedralen-Interessierte sich eine Reise durch Frankreich ersparen und anhand von Abgüssen die wesentlichsten Fassaden und Bauteile in wenigen Räumen durchwandern.

Die modernen Projekte in Planung sind da schon spannender

Und Ende April waren dann Gaby und Pamela zu Besuch - dazu fehlen mir nun wirklich die Worte (und praktisch wurde alles schon mal irgendwo gesagt):

Kultur: Foto-Ausstellung von Sarah Haas beim "Optiker"


Massentourismus mit Bergbesteigung


Besinnliches: die üblichen Friedhofsbesuche

Coolness im Frühling


Multikulturelles im Institut du Monde Arabe


Dekadentes - kurz vor der austerlosen Sommerzeit


Hintergründiges: und nat. die Patti Smith-Ausstellung in der Fondation Cartier
wegen der die beiden ja eigentlich überhaupt gekommen sind ;-)


Den 1. Mai haben wir dann ganz klassisch begonnen und für uns völlig ungewohnt beendet

"Schenk deiner Frau am 1. Mai ein Sträußerl Glockn..." - ohne braucht man sich hier offenbar gar net heimtraun - die Stadt ist voll mit Maiglöckerl-Händlern...























und dann wird marschiert, dass die Republique errötet... und der Tamilenführer sich über der Stadt erhebt

Aufgrund vehementen Anratens von Pamela und weil wir nat. österreichische Mädels als französisches Publikum (wir haben den ganzen Abend nur französisch miteinander gesprochen um uns nicht zu "enttarnen") unterstützen müssen haben wir uns dann am Abend des Konzert von Mika Vember featuring Clara Luzia und Mélissa Laveaux (ihrerseits Kanadierin) angesehen - und das war wirklich recht erfrischend und nett!

und schon gibts die Live-Hörproben auf YouTube...






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Rédigé par Michi

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