Publié le 15 Mai 2016
wie sehr ich müde und ausgelaugt bin zeigte sich gestern - 10 Stunden Schlaf von Freitag auf Samstag, dann 3 Stunden Siesta am Nachmittag. Heute nacht wieder 9 Stunden Schlaf.
Genervt von meinem eigenen Antreiben - du musst dies tun, das tun, du hast dir vorgenommen, dass.... hab ich die eine oder ander haushaltsbezogene Tätigkeit erledigt, und mich wie berichtet gestern im Grand Palais, anschließend Rue de l'Université, Rue Cler herumgetrollt, wo ich in einem sehr netten Lokal für ein Abendhäppchen einkehrte. Heute nachmittag habe ich mich mit zwei Ausstellungen im Jeu de Paume und einem Spaziergang durch Tuileries, Palais Royal belohnt. Es ist zwar eher kühl, aber immer wieder kommt die Sonne heraus, sodass man durchaus in der Sonne sitzen kann.
Zurück zum Jeu de Paume:
Helena Almeida, zeitgenössische portugiesische Künstlerin, befasst sich in Fotografien, Videos und Gemälden mit dem Thema "corpus". Wie werden ein Körper und die Bewegung eines Körpers zum Kunstwerk? Der Körper im Bezug zum Raum. Sehr interessante Künstlerin und Werke.
Weil ich schon da war, sah ich mir Fotos von François Kollar an. Der slowakische Fotograf siedelte sich in den 30er Jahren in Frankreich an. Seine Fotos aus Arbeitswelt, Mode und Werbung lassen in die Zeit der 30er bis 50er Jahre eintauchen. Der arbeitende Mensch, Hände, Industrie, einst Fortschritt, heute wie ein Ruf, ein Schatten aus längst vergangenen Zeiten. Wie greifbar und anschaulich das Tagwerk einst war, im Vergleich zu diesem kaum beschreibbaren, kaum fassbaren informatisierten Schaffen.