Publié le 15 Décembre 2016
Ab Herbst schließen die Sehenswürdigkeiten 15h bzw. 17h, dafür kann die Besichtigung schon ab 8h beginnen. Also macht early bird Jutta einen Ausflug zum Zeustempel und Hadrianstor, um ihrem nach Kultur lechzenden Teil auch etwas gerecht zu werden. Es hat sogar knapp unter Null Grad gehabt, die Wiese war mit Raureif überzogen. Und das ist in Athen ein Gesprächsthema wert.
Das Licht war umwerfend schön. Durch den National Garden marschierte ich zum archelogisch aufgewühlten Areal. Zuerst las ich 30 EUR Eintrittsgeld, was mir dann doch etwas seltsam vorkam. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass das ein Kombiticket ist, und nur Zeustempel kostet gleich nur 3 EUR. Rund um das Eingangstor rotteten sich gerade ein paar Katzen zusammen. Andere Artgenossen erledigten nobel am Fuße des Tempels in der Sonne ihre Katzenwäsche. Also trabte ich über das Gelände, war ganz angetan von den Durch- und Ausblicken.
Dann flitzte ich retour ins Hotel und warf mich in die Arbeitskluft, um rechtzeitig bei der Bank zu erscheinen.
Mittags holte ich mir einen Espresso und eine Kleinigkeit zum Essen bei einer italienisch inspirierten Bar gegenüber von der Bank. Auf dem Rückweg machte ich einen Abstecher zur Ekklisia Agia Triada Rosiki. Im Inneren war Fotografieren nicht gestattet, so zündete ich das längst fällige Kerzerl an und bestaunte die Malereien und Fresken im Inneren. War ganz berührt. Der Kirchenwächter beäugte mich mit meinem Kaffeebecher, den ich dann auch noch abstellen musste, um das Kerzerl zu bezahlen, argwöhnisch. Aber irgendwann warf er die Beleuchtung für mich an und ich konnte das Kircheninnere noch dazu beleuchtet sehen. Schön! Und dann ging es auch schon flugs retour in die Bank zum nächsten Meeting.
So wie gestern abend folgten Yannick und ich den Restaurantempfehlungen Dimitras und erkundeten das Melilotos. Wieder ein sehr nettes Lokal, in dem man sehr gut essen kann.
Danach umrundeten wir die Akropolis am Fuße eben dieser. Insofern fand das Sightseeting am Abend seine Fortsetzung.