Publié le 1 Janvier 2017
Liebe Leserinnen und Leser!
Willkommen im neuen Jahr!
Den Silvesterabend habe ich im Espace Albatros in Montreuil beim traditionnellen Silvester-Abend von Maki und Gyohei, mit Tanz- und Musikimprovisation. Ich muss sagen, dass waren so geniale Momente, ich hab mehr geschaut als selber getanzt, aber ja - ich bin auch auf die Bühne. Insofern hab ich vergessen, mit Zeit für Essen und Trinken zu nehmen - ich war wie fortgetragen von diesem Spektakel, das sich vor meinen Augen und Ohren abgespielt hat. Was für eine Reise!
Heute früh habe dann meine Schritte durch das frostige und noch recht leere Paris ins Angelina in der Rue de Rivoli gelenkt. 1903 hat der Österreicher Antoine Rumpelmayer die Confiserie gegründet. Nun kann man in dem Belle-Epoque-Dekor die köstliche heiße Schokolade und sonstige Leckereien genieße. Durchgefroren wie ich war, genau das richtige.
Durch die Tuilerien und auf den für den Autoverkehr gesperrten Champs Elysées marschierte ich zum Grand Palais, um die Mexiko Ausstellung "Mexique 1900 - 1950" anzusehen. 1. Jänner kurz nach 10:00 ist der perfekte Zeitpunkt, um den sonst üblichen Warteschlangen auszukommen, und die Ausstellung in Ruhe durch eine Epoche Mexikos zu schlendern, die künstlerisch und politisch hoch aktiv und brisant war.
Nach dem Ausstellungsbesuch wanderte ich weiter die Champs-Elysées Richtung Arc de Triomphe. Meine Tasche wurden 3 Mal durchsucht, ich musste meine Jacke aufmachen, höchste Sicherheitstufe. Die Spuren der Silvesterfeier waren noch sichtbar in den Straßen.
Zum Abschluss meines dekadenten Neujahrspazierganges gab es Champagne und Austern.
