Publié le 15 Avril 2017
heute war ich dank eines Tipps von Lorna bei "Phénoménologie & Danse - Suspendre" im Rahmen der Journée d'études in der École supérieure de la rue Ulm. Ein dreifach aufregendes Ereignis: Den Fuß erstmals in eine französische Eliteuni zu setzen hat schon was, dort wo das Flair namhafter Wissenschafter und Forscher weht, und Wissensdurst spürbar wird.
Dazu wurden Erinnerungen an meine Studienzeit wach, die doch einen nicht unbeträchtlichen Teil meines Lebens eingenommen und jenes durchaus geprägt hat.
Das Thema "Suspendre - inhiber, ne-pas-faire, interrompre" wurde am Karsamstag in 3 Einheiten von 7 Vertretern und Vertreterinnen aus den Disziplinen Philosophie, Tanz, Choreographie, Alexander Technik, Pédagogie perceptive in Theorie und praktischem Ausprobieren näher gebracht.
Ein Ziel haben, aber dieses zugunsten des Weges dahin in den Hintergrund stellen, ja vergessen. Offen sein für Änderung. Innehalten und Anhalten als Motor für die Öffnung für alle Möglichkeiten, die sich bieten, für Richtungswechsel und neue Möglichkeiten, und somit alle Potentiale ausschöpfen. Die Aufmerksamkeit auf andere Punkte lenken und somit blinde Flecken lüften, von Gewohnheiten und Routinen abweichen. Großartig!
Hier gibt es ein paar Fotos von der ENS Rue d'Ulm und von der "Cour aux Ernests"