Publié le 30 Avril 2017

Meine vor allem morgendlichen Streifzüge durch die Pariser Hauseingänge und Innenhöfe sind immer gut, um auf ein paar Kleinode zu stoßen.

Album Entrez, Montez!

Voir les commentaires

Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

Repost0

Publié le 29 Avril 2017

Samstag abend war ich bei "Max Gericke ou Pareille au même" von Manfred Karge.

Cécile Leterme hat im Atelier von Marie-Christine das Stück, diesmal inszeniert von Benoît Gautier, aufgeführt. Einen Auszug, etwas anders inszeniert, habe ich im Rahmen der "Relais trois fois sans maître" gesehen.

Das Stück erzählt die Geschichte von der Frau von Max Gericke im Deutschland der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Nach dem Tod ihres Mannes schlüpft sie in seine Rolle, geht zur Arbeit für ihn, schlägt sich mit allen Auf- und Abs durch die Kriegsjahre. Sie ist knapp daran, die Identität als Frau wieder anzunehmen, gibt ihre Identitätskarte einer Frau, die von den Nazis gesucht wird, und bleibt so Max Gericke.

Gänsehaut hatte ich teilweise, so war ich gepackt. Cécile ist es gelungen, ein Gleichgewicht zwischen Leichtigkeit und Vermitteln der ungewöhnlichen Geschichte dieser Frau, die sich in schwierigen Zeiten durchgeschlagen hat, zu finden. War wirklich gut!

Max Gericke

Voir les commentaires

Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

Repost0

Publié le 29 Avril 2017

Im Workshop mit Lorna am vergangenen Wochenende haben wir Texte von Bernard Noël als Leitfaden verwendet und in die Improvisationen integriert. Grund genug, diese Woche meine Schritte in die Buchhandlung Librairie de Paris, Place de Clichy, zu lenken und "Extraits du corps" und "La Chute des temps" zu erstehen. Vor allem Extraits du corps ist nicht gerade leichte Kost, aber gut muss nicht immer leicht sein. Weiss man ja schon aus dem kulinarischen Bereich. harr harr. Herr Noël hat, so erzählte Lorna, eine gewisse Zeit in Argentinien gelebt, und hat dort wohl eine der happigeren Phasen erlebt, was möglicherweise auch seine Texte zum Ausdruck bringen.

Hier ein Auszug aus einem Interview, in dem der Autor unter anderem seine Wortkreation "Sensure" definiert.

Bernard Noël : J'ai fabriqué le mot "sensure" pour désigner la privation de sens, qui me paraissaît caractériser une forme nouvelle de domination sans contrainte et sans violence, propre au "monde libre" (c'était en 1975). la sensure, au contraire de la censure, est imperceptible: elle fait le vide mental par l'abondance de l'information et du spectacle. le concept s'est enrichi plus tard du constat que l'espace visuel et l'espace mental forment une continuité sans séparation de telle sorte que toute déformation ou occupation du premier est aussitôt communiqué au second. La sensure trouve là son plein effet grâce à la télévision qui, en occupant l'auditif et le visuel par son flux spectaculaire, occupe également l'espace mental et le prive de tout autre "sens" que son mouvement. Alors, le spectacle est toute la pensée du spectateur. ....

 

 

Henri Michaux "La nuit remue" ist da gleich mit in den Einkaufskorb gewandert. Wie das in Buchhandlungen wie dieser nun einmal so ist, fliegen einem da noch viel mehr Bücher in die Hand, die Vernunft hat sie dann doch dort bleiben lassen. Bücher wollen auch gelesen werden, und einen Platz haben.

 

Voir les commentaires

Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

Repost0