Publié le 8 Mai 2018

Nach New York und Connecticut, nun Rhode Island bei Alex, Ed, Franziska und Antonia.

Freitag machten Ursula und ich Providence unsicher, besuchten eine sehr gute student exhibition der renommierten RISD (Rhode Island Design School) im angeschlossenen Museum - in der Gelman Studen Exhibitions Gallery.

Wir streiften durch den Campus der ehrwürdigen privaten Brown University und verbrachten ein bisschen Zeit mit Schauen und Beobachten auf der Terrasse der Kantine. Durch die teuer wirkende Wohngegend oben auf dem Hügel stiegen wir wieder hinunter und kehrten zu Fuß zum Haus von Alex und Ed zurück, das in einer sehr angenehmen Neighborhood liegt.

Abends gingen wir ins Louie Fuller und lernten Shery und Bryan kennen.

Samstag früh nach Ursula den Zug zurück nach NY. Wir fuhren nach Newport ans Meer. War das ein schöner Ausflug!!! Zuerst gingen wir den Cliff Path entlang, stellten unsere Füße ins eher kalte Wasser, spazierten danach durch die Stadt. Das Architekturerbe von Newport ist beeindruckend, man sieht Häuser aus dem beginnenden 18. Jahrhundert. Die verschiedenfarbigen Holzfassaden geben der Stadt ein interessantes Bild. Das gilt übrigens auch für Providence.

In der ehemaligen City Hall von Newport soll George Washington Reden gehalten haben. Der Letter to the Jews of Newport scheint auch eine Rolle in der Religionsfreiheit und Bürgerrechten für ganz Amerika gespielt zu haben.

Tennisfreunden ist Newport ein Begriff dank des Tennisturniers und der Tennis Hall of Fame.

Segelfreunde kennen Newport eventuell auch von diversen Regatten und Segelevents. Etwa macht das Volvo Ocean Race einen Stop in Newport jetzt im Mai.

Ed hatte an der Roger Williams University studiert, an der wir bei unserem Ausflug vorbeifuhren. In Newport selber gibt es auch ein paar Universitäten.

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Rédigé par Jutta

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Publié le 8 Mai 2018

Arbeitstag in den headquarters von Factset, das lässt einen nicht ganz kalt. Nicht nur wegen der 32 Grad. Aber die Büros sind klimatisiert. Wenn man Phil Snow während der Mittagspause auf der Terrasse vor dem Gebäude herumstehen sieht. War so hoffe ich nicht der letzte Besuch!

Zur An-und Abreise: Von NY Grand Central nach South Norwalk, nach Merritt 7, zurück nach South Norwalk, nach New Haven. Warten auf den Bus, der nach 40 Minuten noch immer nicht da ist. Dafür beginnt es zu schütten. Dann doch Zug. Teuer, aber immerhin kam ich kurz nach 22h in Providence an, wo mich Alex und Ursula vom Bahnhof abholten. Und die Signalhörner des Zuges klingen wie im Film! Es war ein langer und aufregender Tag.

Fotoalbum.

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Rédigé par Jutta

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Publié le 8 Mai 2018

das Eis ist gebrochen. Nach 17 Jahren habe ich meinen Fuß wieder in die USA gesetzt, es hat fast 19 Jahre gedauert, um wieder nach NY zu kommen.

Die Nervosität vor der Abreise war groß, ohne dass ich erklären könnte weswegen, und kurz vor der Abreise wurde sie von Vorfreude abgelöst.

Etwas Zeit gemeinsam mit Alex und Ursula zu verbringen war das Wichtigste und Schönste an der ganzen Reise. Mit Alex hab ich in der gleichen Volleyballmannschaft gespielt, im gleichen Leichtathletikclub trainiert, an Schwimmwettkämpfen teilgenommen, sind auf den ersten Ball gegangen, hqben gemeinsam maturiert - wir waren ab der 3. in der gleichen Klasse im Gymnasium Rechte Kremszeile.

Ursula und Alex haben gemeinsam Architektur studiert, und so kenne ich Ursula nun auch schon seit mehr als 30 Jahre.

Air France flog mit der A380 - ich saß in der ersten Etage und hatte einen Platz fußfrei. Das war ein absolut geniales Flugerlebnis, das ich mit Yannick Noah teilte. Gegen 13:30 hob der Vogel ab, und gegen 16h war ich auch schon in NY.

Ich stand dann doch mehr als eine Stunde in der Schlange für die Einreiseformalitäten, ich hatte auch getrödelt und einen erheblichen Teil der Flugpassagiere vor mir - was nicht wenig ist bei der Flugzeuggröße - es können bis zu über 500 Passagiere transportiert werden. Die Anfahrt nach Brooklyn war unkompliziert - der Air Train brachte mich zur A-Train, die mich direkt nach Brooklyn brachte. Ich musste nur umsteigen, da ich in einem Express Train sass, der nicht an allen Stationen stehen bleibt. Ich fragte einen MItreisenden, und der gab mir direkt den richtigen Rat.

Ursulas Anreise verzögerte sich um einen Tag, da ihr Flug einfach so storniert wurde. Alex kam aus Providence nach der Arbeit mit dem Bus und traf im Quartier in Brooklyn gegen 23h ein. Ich war inzwischen leicht ermattet und ermüdet.

Wir waren in einem typischen Haus in Brooklyn, 396 Waverly Avenue, untergebracht, unweit der Undergroundstationen Washington - Clinton Avenue. Die Neighborhood hatte nette Cafés und zwei Häuser weiter ein nettes Restaurant mit Bar zu bieten. Ich wollte im Aita auch etwas essen gehen, es war gerade kein Platz. So trank ich eben ein Bier in der Bar. Und verlor bei der Gelegenheit die eben erstandene 7 Days Metro-Card. Anstelle in eine neue zu investieren, lud ich meine Metro-Card immer wieder auf. Learning: man fährt doch mehr Underground und Bus als gedacht, vor allem wenn man in Brooklyn wohnt und etliche Attraktionen in Manhatten besichtigen möchte.

Samstag gingen Alex und ich in den Brooklyn Park, wo gerade Sakura war - Cherry Blossom Fest. Der Park ist riesig, wir waren nur im Botanischen Garten, und da sind wir schon ganz schön marschiert. Cosplay, Kirschblüte, Magnolienblüte (rosa und gelb!), Musik, japanische Tanzformationen. Eine bunte Mischung. Anschließend streiften wir durch Brooklyn Heights und ich war von dem Ausblick von der Brooklyn Heights Promenade nach Manhattan völlig hin und weg. Wir kehrten ins Quartier zurück und nahmen Ursula in Empfang. Sie war gerade rechtzeitig für den Abend im Joyce Theater eingetroffen. Bachs Matthäuspassion getanzt von dem Ballet du Grand Théâtre de Genève stand auf dem Programm. Mir hat die Aufführung sehr sehr gut gefallen.

Im Publikum erspähte ich Yumiko Yoshioka - Buto-Tänzerin, die seit 30 Jahren in Berlin lebt, und gibt Workshops in vielen verschiedenen Ländern. Ich hatte bisher noch keine Gelegenheit gehabt an einem teilzunehmen (der 2013 fiel ins Wasser, weil ich mir davor den Knöchel gebrochen hatte).

Sie gab einen in NY, und tanzte im Triskelion Arts Theater in Brooklyn auf. Für den Workshop war es nicht ideal, weil ich da in Norwalk und Providence sein würde. Aber am 1. Mai sahen Ursula und ich Yumikos Show im Triskelion "100 Light Years of Solitude", die uns beiden sehr gut gefallen hat.

Sonntag begannen wir den Tag im Whitney Museum. Das Gebäude und vor allem die Terrassen bieten Ausblick auf den Beginn der High Line, die wir später bis zum Nordende entlangspazierten, den Eastriver, New Jersey und Manhattan. Die Ausstellungen begannen mit Nick Mauss - "Transmissions" - über die Begegnung von American modernist ballet und künstlerischer Avant-Garde in NY zwischen 1930 und 1950. Es gab auch Videos in der Ausstellung. Durch Where We Are: Selections from the Whitney's Collection 1900 - 1960, An Incomplete Histroy of Protest: Selections from the Whitney's Collection 1940 - 2017 - Sehr aktuelles Thema - weiter zu Zoe Leonard: Survey (sehr interessante Arbeiten!) Grant Wood: American Gothic and Other Fables, Juan Antonio Olivares: Moléculas. Die weitere Ausstellungen ging ich schnell durch, war bereits etwas am Limit meiner Aufnahmefähigkeit. Auf der Terrasse in der letzten Etage beendeten wir unseren Besuch im Café. Der Kreis schloss sich.

Wie bereits erwähnt gingen wir anschließend die High Line entlang, die gerade in schönster Frühlingsblüte war und eine Wanderung auf dem ehemaligen Frachtenbahngleis entlang spektakulärer Architektur erlaubt.

Es war noch immer etwas kühl (in den 11 Tagen in den US erlebten wir Temperaturen zwischen 6 und 31 Grad), aber zunehmend sonnig. Am Washington Square war Sonntag Nachmittag Stimmung mit Schachspielern, Musikgruppen, Familien, Spaziergängern etc. Wir gingen mit Alex noch etwas essen, ehe sich unsere Wege trennten: Alex fuhr zurück nach Providence, Ursula und ich gingen die Mercer Street entlang, und legten im Onitsuka Tiger einen Einkaufsstop ein.

Zum Abschluss fuhren wir nach Brooklyn, diesmal eher bei Bergen Street / Smith Street.

Montag war temperaturmäßig ein Rückschritte - wir spazierten über die Brooklyn-Bridge bei Wind und fast Regen. Es war trotzdem ein Erlebnis!

Weiter ging es zur 5th Avenue, mit der Statue von Gertrude Stein im Bryant Park. Einem sehr schönen Park, gegenüber von Bank of America und Salesforce, und einem Kuchengeschäft, das uns soo gut gefiel, und vor allem die Kuchen, aber wir begnügten uns mit dem Schauvergnügen.

Zum Aufwärmen spazierten wir durch die New York Public Library (42nd Street / 5th Av.) - ich hätte Lust dort mehr Zeit zu verbringen und zu lesen. Die Stühle sind soo bequem, und das Gebäude strömt eine sehr positive Atmosphäre aus. Ein Ort zum Immer-Wieder-Kommen und Verweilen. Auch ein kurzer Besuch ist in Ordnung, die Säle sind überaus sehenswert.

Aber das war noch nicht das Ende der Highlights - denn als nächstes führte uns unser Weg zum Lincoln Center for the Performing Arts. Koch Theater / New York City Ballet, Metropolitan Opera House,  David Geffen Hall / Philharmonie, Film Center ... alles rund um den Platz. Einfach großartig!

Durch den Central Park, beginnend bei Dakota Building, vorbei an Strawberry Fields und dem "Imagine" Denkmal, vorbei an einem Raubvogel, und bei einsetzendem Regen, kehrten wir bei Pastrami Queen ein. Im Cooper Hewitt gab es The Senses: Design beyond vision zu sehen. Auch sehr spannend.

Weiter Richtung Greenwich Village, wo wir Stonewall Park National Monument würdigten. Den Tag rundeten wir in einem sehr netten Café unweit davon ab.

Dienstag mussten wir früh raus, da wir die Liberty Island - Ellis Island Tour gebucht hatten. Schon wieder ein Highlight, und am Fuße de La Liberté éclairant le monde zu stehen ist schon sehr sehr beeindruckend. Für Statue tickets hatten wir zu kurzfristig gebucht, die muss man schon ein paar Wochen, für die Krone sogar ein paar Monate, vorher buchen.

Mit dem Schiff auf Ellis Island zusteuern ist sehr berührend. 12 Millionen Menschen sollen hier an Land gegangen und so in die Vereinigten Staaten eingereist sein. Man kann in einer Tour diese Prozedur im Gebäude und anhand von Zeitzeugnissen nachvollziehen. 1954 wurde Ellis Island geschlossen. Die Einwanderung erfolgt heute zumeist per Flugzeug. Wenn sie denn erfolgt...

Zurück in Manhattan gingen wir durch Battery Park, vorbei an Castle Clinton, National Museum of American Indian, Museum of Jewish Heritage, Cove Park bis Irish Hunger Memorial bei Vesey Street. Dieses besichtigten wir, ehe wir zu Ground Zero weitergingen, um auch hier den Opfern und den Auswirkungen und dem Einfluss der Attentate auf Leben und Gesellschaft zu gedenken.

Es war dann allmählich Zeit für den Ausflug nach Williamsburg, wo wir abends ins Triskelion Arts Theater gingen. Ein ziemlicher Flash, wenn man in chic-Manhattan einsteigt und in Williamsburg aussteigt.

Aber auch wird die Gentrifizierung sichtbar. Chez ma Tante in Calyer Street ist eine Landmarke dafür.

Mittwoch zogen wir aus unserem Quartier aus, begrüßten und verabschiedeten uns von unserer Vermieterin Claire. Ich brachte mein Gepäck ins Hotel. Wir besichtigten Grand Central Station. Dann gingen wir ins Met Breuer, wo die ausgesprochen sehenswerte Ausstellung Like Life - Sculpture, Color and the Body zu sehen ist. Die Ausstellung Leon Golub hat mich weniger beeindruckt.

Wir saßen lange im Garten, ehe wir zum Metropolitan Museum gingen. Dort

besuchte ich die Ausstellung William Eggleston "Los Alamos", sowie die mittelalterliche Sektion, wo die Ausstellung Heavenly Bodies - Fashion and the Catholic Imagination in Vorbereitung war. Gewänder aus dem Vatikan, die teilweise noch nie anderswo gezeigt wurden, standen im Mittelpunkt. Allerdings waren die Gewänder noch mit Seidenpapier eingehüllt, da die Eröffnung erst am 10. Mai stattfinden wird. Ich fand das umso spannender!

Im Zeichen dieses Themas stand auch die Fashion-Show im Met, dessen Vorbereitungen wir vor dem Gebäude sahen.

The Met schloss schon kurz nach 17h, wir gingen noch ein wenig durch den Central Park, diesmal bei sommerlichen Temperaturen. Ich ging weiter zum Generalkonsulat, um Annemarie, Gwendolin und Robert zu treffen, und um überraschenderweise an einem Vortrag organisiert von den internationalen Freunden des Kunsthistorischen Museums in Wien. Herr Plattner, Kurator des KHM, war auf Austauschprogramm mit dem MET in NY und sprach über Ephesos (die Fortsetzung der Ausgrabungen konnte am Jahresanfang nach ca. 2 Jahren Pause mit der Türkei vereinbart), und da speziell über die Bronzestatue des Athleten. Sein Paper....

Danach plauderte ich kurz mit Annemarie und Robert, ehe ich ins Hotel zurückkehrte. Am nächsten Tag stand ein Arbeitstag bevor!

Natürlich gibt es dazu ein Fotoalbum.

 

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Rédigé par Jutta

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