Publié le 23 Juin 2018

dieser Tage bekam ich ein Mail der Buchhandlung Palimpseste, die aus wirtschaftlichen Gründen zusperren muss. Nicht, dass ich sie oft frequentiert hätte, dazu war ich nicht oft genug in der Gegend. Dennoch habe ich eine gute und sehr positive Erinnerung daran.

....et même si ça commence comme un conte de fées; c'est loin d'en être un.
 
La "destruction créatrice", chère à Schumpeter ( et aussi à Luc Ferry  ;-) ! ) a fait son oeuvre, et si l'on ne voit pas bien ce qu'elle aura réussi à créer,  nous savons aujourd'hui exactement ce qu'elle aura détruit : la librairie universitaire. Et plus particulièrement la vôtre, la librairie de Censier, Palimpseste.
 
Nous ne sommes pas les seuls, loin de là, à être touchés. L'an dernier Gibert Jeune, en très grande difficulté, est passé sous la coupe de son frère ennemi Gibert Joseph ; à Montpellier, Sauramps, l'une des plus grosses librairies indépendantes de France a bien failli disparaître ; L'Oeil ecoute, à Montparnasse, a mis la clé sous la porte début 2018...mais cessons l'énumération désespérante. Et rien ne sert de lister les processus qui, depuis une douzaine d'années, auront patiemment eu raison de notre obstination et de notre capacité de résistance.
 
La librairie est née avec la création de Paris III, elle espérait vivre jusqu'à son départ pour Picpus. C'est, hélas, raté...et nous aurions dû prendre conscience bien plus tôt que l'obstination était inutile. Depuis 2016 et la mise en place de Vigipirate renforcé, nous n'avons plus jamais retrouvé un rythme d'activité suffisant à financer notre activité. Nous avons espéré la levée du dispositif....en vain. Nous aurons tout tenté pour tenir, sans succès.
 
Palimpseste a donc l'énorme douleur de vous faire part de sa prochaine disparition. A la rentrée prochaine, il n'y aura plus "la librairie d'en face" pour répondre à vos besoins de livres. Nous espérons que vous saurez trouver chez nos nombreux confrères de quoi vous satisfaire sans vous rabattre sur l'ogre qui aura contribué à "nous faire la peau".
 
Il nous reste quelques livres à vendre, avant la fin juin, et un magnifique local dont nous pouvons encore céder le droit au bail  à qui voudrait s'installer rue Santeuil. Faites le savoir, peut-être que finalement la "destruction créatrice" pourrait effectivement contribuer à créer quelque chose de positif.
 
Merci à tous ceux qui nous ont soutenus. Vos témoignages de fidélité, de soutien, de présence, nous ont beaucoup aidés à tenir en ces moments difficiles.
 
A bientôt peut-être, en d'autres lieux.
 
Isabelle, Nathalie et Thierry

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Rédigé par Jutta

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Publié le 22 Juin 2018

zur Abwechslung - Frankfurt. Anreise am Dienstag, mit dem günstigen Hop Flugticket (Hop ist ein low-cost Zweig von Air France), der an eher nicht so direkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbaren Terminals abfliegt und ankommt. Naja, dafür war der Abflug kommod um 10h. Wenn es sparen hilft....

Dann Meetings sowie von Mittwoch bis Freitag Schulung. Ganz schön intensiv, und nun gilt es, sich auf die Prüfungen vorzubereiten. Und das nicht zu knapp, wenn man sie bestehen will. Man hat nur einen Versuch im Preis des Schulugsprogrammes inkludiert. Mittags sind die meisten aus der Schulung gemeinsam zum Essen ausgerückt. Übrigens waren von 10 Leuten plus 1 Trainer 10 Männer in der Gruppe. Ich greif mir nur mehr auf den Kopf - bravo, fortschrittliches 21. Jahrhundert.

Um zu dem Schulungsintensivkurs etwas Ausgleich zu bekommen, bin ich viel zu Fuß gegangen und habe neue Ecken von Frankfurt entdeckt.

Die ganze Stadt ist im Fußball-WM-Taumel. Alle reden irrsinnig gscheid, dass der deutsche Teamtrainer Löw mit seiner Auswahl der Spieler schuld ist, dass die Mannschaft bisher nicht so ganz an vergangenen Ruhm anschließen kann.

Die Kroatischen Anhänger waren außer Rand und Band um haben sich Hupkonzerte geliefert nach dem 3:0 gegen Argentinien.

Frankreich spielt so mit, hat die ersten beiden Partien gewonnen und somit einen Platz im Achtelfinale. Ich habe die Spiele nicht gesehen.

Michi hat mich auf einen Clownworkshop in Frankfurt von Freitag bis Sonntag von der argentinischen Clownfrau LIla Monti, die super ist. Ich habe versucht, einen Restplatz zu ergattern, 1 Stunde vor Beginn des Workshops hat mich dann die Absage erreicht, dass kein Platz mehr sei. Wäre dann auch etwas knapp geworden, noch alles umzudisponieren (Rückflug, Quartier, Bekleidung checken, zum Workshop...). Schade!

Frankfurt stresst mich immer wieder - die Stadt selber ist ja beschaulich, aber insgesamt macht mich Deutschland wurlat. Noch dazu verstehen sie mich sprachlich nicht.

Ist dennoch auch die Gelegenheit Kollegen zu treffen, und oftmals hat man dann die Ehre sich deren Jammereien anzuhören, obwohl sie echt die Klappe halten sollten. Denn in Paris werden 3 Leute gefeuert, ganz schön viel in einem Team von 10 Leuten. Von Frankfurt habe ich von einem so drastischen Einschnitt noch nicht gehört. Immerhin hab ich mit dem Aufsteigerstar der neuen Organisation Hallo gesagt, zumal ich ihn ganz gut von dem Portugiesischen Projekt kenne. Ich deute seine Aussagen mir gegenüber so, dass ich mir unmittelbar keine Sorgen machen muss. Aber ob das so gemeint war, und wie dauerhaft das ist?

Freitag bin ich dann wieder abgerauscht, mit ca.40 MInuten Flugzeugverspätung. Toll, dass sie einem das dann immer erst mitteilen, wenn man schon am Flughafen ist. Der Flieger hat nämlich seit der Früh Verspätung, die nicht aufgeholt werden konnte. Aber ich kam gut in Paris an.

Fotoalbum

 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 17 Juin 2018

Sonntag hatten wir in der absolut empfehlenswerten Caféothèque de Paris mit Tacuabé ein abschließendes Treffen nach unseren Proben in den Arènes de Lutèce. Wir haben den Ablauf des diesjährigen Parcours festgelegt, ein wenig mit Lesly und Alexandrej geprobt, die sich auch erst an den Umstand gewöhnen müssen, im Freien zu spielen. Im Detail ist noch etliches zu tun, die gemeinsam vorgesehene Zeit ist allerdings eher knapp. Und die Autorisation der Mairie ist auch noch ausständig. Nun, wir sind zuversichtlich, dass es gut und positiv wird. Gemeinsam gingen wir dann zu Tag 3 des Workshops von Lorna in micadanses.

Montag wäre der Hunger auf mehr Bewegung da gewesen, zumal der Körper sich allmählich wieder darauf eingestellt hat. Aber es war Arbeitstag, der auch vorbeigegangen ist, und ein Tag mehr, um die anstehenden Veränderungen zu verdauen. In der Schweiz kamen direkt Reaktionen auf die Umorganisation - ein in der Schweiz zentraler Kollege hat Kündigung und Ankündigung, zur Konkurrenz zu gehen wahr gemacht.

Dienstag wurde ich von meinem Chef zu einem 1:1 per Telefon aufgerufen. Er hat mit angeboten, an einem Projekt mitzuarbeiten. Die Rolle des Scrum-Masters sei abzulösen in dem Projekt, das seit einiger Zeit läuft. Eine sehr willkommene Gelegenheit für mich. Der Rest der Woche war dann mit Einarbeiten und Teilnehmen an ersten Meetings geprägt.

Er hat mich auch direkt gefragt, was mit mir los sei. Vorsicht Falle, dachte ich mir. Es wird mir sehr fehlen, dass ich Personen des Vertrauens in der Firma hatte, was nun weniger und weniger der Fall ist.

Jedenfalls hoffe ich, dass meine Initiativen für Teilnahme an dem Kundenprojektrollout in den USA und eine interne Bewerbung in ein anderes Team weiterverfolgt werden. Für ersteres habe ich diese Woche einen Kontakt in den USA dank meines Arbeitstages in Norwalk kontaktiert. Er meinte, er hätte ein gutes Wort für mich eingelegt.

Dienstag abend Studio Keller - Barre au Sol und anschließend Improvisation -, diesmal in eher kleinem Kreis, und was hat das gut getan!

Mittwoch - Arbeitstag. Abends: "Scintillations" in der Rue des Frigos / Les Voûtes. Sehr geniales Stück von Léone Cats und dem Künstlerkollektiv.

Donnerstag - Abschiedsemail des Kollegen - da er zur Konurrenz geht ist der Austritt aus der Firma natürlich schnell da.

Buto-Festival in TENRI ist noch im Gange. Maki Watanabe, zu einer Choreographie von Gyohei Zaitsu. Maki war großartig!

Freitag - Abschiedsemail des Kollegen, für den ich die Mission im Produktmanagement übernommen habe. Nun, er ist weg, und meine Mission wohl hinfällig.

Ich habe erfahren, dass ein unmittelbarer Kollege in Paris entlassen wird. Es geht also weiter. Und insofern bin ich froh, dass man mir die Mitarbeit in dem Projekt angeboten hat, denn wer nicht ausgelastet ist, rückt so vermute ich unweigerlich nach oben auf der Liste der Kandidaten, die gehen müssen. Letzter Hafen der Zuflucht - wenn man seinen Job so weit bisher gut macht, ist man vielleicht nicht gleich erste Wahl auf der Liste. Diese Situation in der Firma ist mehr als unerfreulich.

Abends - FußballWM Portugal gegen Spanien im portugiesischen Café ums Eck. Also ich hab mir die erste Halbzeit angesehen, und bereue, dass ich nicht die zweite Spielhälfte auch angesehen habe. Da sind nämlich noch 3 Tore gefallen. Ich mag die Stimmung sehr, wenn alle mitfiebern. Wird nicht mein letzter Besuch in dem Café gewesen sein.

Samstag - müde, lost in space, und doch irgendwie wieder ein paar Fäden für meine weiteren Pläne aufgreifend.

Den Plan, ein Projekt bei dem Butofestival in Italien einzureichen, werde ich eher begraben. Obwohl ich gerne diesen Ausflug mit ein paar Tagen Urlaub in Neapel verbinden würde. Irgend etwas hält mich zurück. Vielleicht sind es andere Projekte, die ich aufbauen möchte? Projekte, wo ich weniger von Zufällen und der Gnade der Jury abhängig bin, was die Musik anbelangt?

Aber es wäre die Gelegenheit etwas auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln. Es braucht aber auch Energie und Freiheit für Kreativität. Und momentan fühl ich mich aufgrund der Arbeitssituation eher bedrückt.

Anne hat ihre Ausstellung in dem Psychoanalyse-Cabinet eröffnet. Ich war dort und bin sehr froh für Anne, dass die Ausstellung zustande gekommen ist. Sie ist auch sehr gelungen. Und die Atmosphäre in dem Cabinet ist angenehm, insofern war ich relativ lange dort.

Nun ist wieder Sonntag. Haushalt ruft - zumindest ein bisserl. Die Wohnung ist auch ein Thema, das immer schlimmer wird. Ich müsste mich aufraffen, Generalreinigen, Ausmisten, Ausmustern, Ballast abwerfen, der Wohnung einen frischen Touch verleihen. Manchmal hätte ich gern einen Engel, der mich antippt und mir Antrieb dafür eingibt.

 

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Rédigé par Jutta

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