Publié le 1 Novembre 2018
das Jubiläumsjahr 2018 geht in den Endspurt. Und so habe ich heute das Auerhahnbild in meinem Kalender aufgeschlagen, das den Monat November über zu sehen sein wird. Heute habe ich mich vorwiegend haushaltsbezogenen Themen gewidment. Es gäbe noch sehr viel zu tun. Das wird wohl ein anderes Mal fortgesetzt. Am liebsten würde ich mich jetzt zu einer Siesta hinlegen. Es ist trüb und regnet, zudem bin ich noch nicht ganz auf die früher einsetzende Dämmerung eingestellt. Die ersten drei Arbeitstage der Woche haben auch ihre Spuren hinterlassen.
Das Ereignis im Park am Sonntag steckt mir mehr in den Knochen als gedacht. Kaum zu glauben, ich gehe nicht in der gleichen Art und Weise durch die Stadt wie davor, mit einer anderen Aufmerksamkeit auf das, wer um mich ist. Es geht mir gegen den Strich, dass ich mir vermehrt Gedanken mache, ob die Leute um mich wohlwollend sind, oder etwas Unlauteres im Sinn haben könnten. Das erscheint mir umso absurder, als es hinlänglich bekannt ist - Gelegenheit macht Diebe - und diese habe ich ja selber inszeniert.
In orf.at lese ich über Transi und das Verhältnis zum Tod bzw. Totenkult.
Gestern hat Tacuabé nun doch noch ein Treffen bei Laurence geschafft, um den bevorstehenden Auftritt in einer Woche vor allem gedanklich und logistisch etwas vorzubereiten. Sogar das "Familienfoto" und "Marche de la Faim" haben wir geprobt. Laurence verwöhnte uns anschließend mit einem Nudelgericht, Salat, Schwarze Ribisel Eis an Blätterteigpolster. Schmatz!
Heute früh habe ich dann noch eine Facebookeinladung für TRIP.E II erstellt.
Montag war ich bei der arbeitsmedizinischen Untersuchung, die man in Frankreich alle 5 Jahre absolvieren muss (das Intervall war früher kürzer). Da wir nun dem 9. Arrondissement angehören, ist auch eine andere Stelle zuständig. Das war irgendwie ein eigenartiges Erlebnis. Zeitschriften im Warteraum zielen auf allerhand Themen ab, die in meinem Alter an Relevanz gewinnen. Hormonelle Umstellung. 10 Punkte Checkliste gegen Vergesslichkeit. Dort wird Alleine Leben als Risikofaktor genannt. Im Gespräch kam das dann auch auf - sie leben alleine? gefolgt von einem prüfenden ernsten Blick, dass mir ganz anders wurde - quasi als hoffnungsloser Fall. Hauptsache vorbei, und nächster Termin falls überhaupt noch relevant irgendwann vor Oktober 2023.
Ich geh heute abend zu den Clowninnen Collette Gomette und Anna De Lirium, die werden garantiert keinen Trübsinn aufkommen lassen.




