Publié le 11 Novembre 2018

unter den ehrenamtlichen Mitgliedern des Café Spectacle "Au Fabuleux Destin" in Aubusson ist Xuan, die Lorna und Christine schon seit etlichen Jahren kennt. Sie hat Christine kontaktiert, ob Tacuabé bereit wäre, im Rahmen des Festivals "Japon, vous avez dit Japon?" aufzutreten. Ein paar Monate später stiegen Laurence, Ghislaine, Fred und ich in Fred's Auto und holten Lorna in Clermont Ferrand ab, um gemeinsam weiter nach Aubusson zu fahren. Christine konnte leider nicht mitkommen.

Tags darauf passten wir TRIP.E II 2018 an die Örtlichkeiten an, probten, bereiteten vor, und führten am Abend vor einem sehr interessierten und aufmerksamen Publikum TRIP.E II 2018 auf. Ein intensiver Tag, mit interessanten Begegnungen. So unter anderem mit Jean-Francois Favreau, den wir am Samstag vor der Rückreise in La Vauzelle besuchten, mit der Möglichkeit in ein oder zwei Jahren dort an einer neuen Kreation von Tacuabé zu arbeiten.

Freitag sahen wir das Stück von Sachiko und Thierry, zur Musik von Anne Germanique, die extra für die beiden die Musik komponiert hatte.

Xuan und Jean-Luc wohnen in Felletin, und beherbergten uns bei sich. Freitag vormittag gingen wir auf den Markt - der schönste Markt in der Creuse sagen manche - und nachmittags stiegen wir durch den herbstlich goldgelb gefärbten Wald auf die Anhöhe mit Blick auf das Plateau de Millevaches, dessen Name von den angeblich 1000 Quellen auf dem Plateau herrührt. Eine wunderschöne Landschaft!

Felletin hat noch dazu eine Städtepartnerschaft mit Schladming! Da habe ich mich gleich noch mehr wie zu Hause gefühlt.

Wunderbare und interessante Leute, eine reiche und intensive Erfahrung mit Tacuabé, vielfältige Eindrücke, und Lust in die Creuse zurückzukehren behalte ich von diesem TRIP.E zurück.

 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 4 Novembre 2018

der sonnige Novembertag lockte zu einem Ausflug nach Saint Rémy les Chevreuses. Raus aus der Stadt! Die hügelige und bewaldete Landschaft hatte es mir einst angetan, insofern ist es kaum verständlich, weswegen ich dort so selten hinfahre. Noch dazu bringt einen RER B direkt hin. Außer wenn Streckenarbeiten angesagt sind, mit Schienenersatzverkehr. So stand ich also in La Chapelle / Gare du Nord an der Anzeigentafel, die mich über diese Bauarbeiten just zwischen 1. und 4. November hinwiesen und überlegte - was nun? Wieder nach Hause? Nein. Bois de Vincennes oder Bois de Boulogne? ouais. Saint Cloud? Nett, war ich vor kurzem. Dann streifte mein Blick über die Stationsliste, die ungeachtet der Bauarbeiten außerhalb von Paris bedient werden. Luxembourg - der Jardin de Luxembourg kam in die engere Wahl, aber wurde von Cité Universitaire geschlagen, zumal ich diese noch kaum ausführlicher besucht habe. Die Gebäude der verschiedenen Länder erlaubt eine kleine Reise um die Welt, und die Architektur ist in der Tat extrem treffend in Gestaltung und Flair gewählt. Ich habe vor allem den östlichen Teil des Geländes besichtigt. Die Gebäude, von denen die ältesten aus den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stammen, kann man freilich ohne Zutrittsberechtigung nicht so einfach betreten. Es gibt auch so reichlich zu sehen und zu entdecken. Zudem gibt es Garteninstallationen, beispielsweise einen hängenden Garten nahe des japanischen Gebäudes, rund um den spanischen Pavillon etliche Skulpturen. Vor dem Heinrich Heine Haus steht der Arc pour la Paix, ein aus Holzbrettchen mit persönlichen Aufschriften gebauter Bogen - Lichtblick, paix, amour, bonheur, Mexiko 1 - Deutschland 0 (wohl ein Zitat von der Fußball WM 2018), pro Palästina....

Fußballer von dem - nicht überraschend - spanischen Gebäude liefen mir entgegen, und auch sonst war viel Sportler und Läufervolk unterwegs.

Ich setzte meinen Fotoausflug im Parc Montsouris fort, wo ich bei dem Pavillon vorbeikam, wo Tacuabé 2016 aufgetreten ist.

Schließlich fuhr ich mit dem Bus mit Saint Michel, überquerte die Seine, was ich immer gerne tue und sehr mag, und warf einen Blick auf die Ausstellung Furoshiki vor dem Hôtel de Ville, die im Rahmen des Schwerpunktes Japonismes sogar etliche Fassadenfiguren erfasst hatte. Die Warteschlange in den Pavillon ersparte ich mir, ging dafür auf eine ausgezeichnete Karotten-Ingwersuppe, Boulots und Käsekuchen im Cactus.

Der Film "Vor der Morgenröte" rundete meinen Tag ab. Die Geschichte von Stefan Zweigs Zeit im Exil bis zum Selbstmord in Brasilien hat nichts an Aktualität eingebüßt, angesichts der Wahlsiege der extremen Rechten in vielen Ländern, zuletzt just in Brasilien. Eine österreichische Regierung, die mit Partnern der extremen Rechten so besonders gerne und gut zusammenarbeit. Die Frage, wie weit man sich für andere einsetzt, die von Diskriminierung, Ausgrenzung bis zu Unterdrückung in diesen Regimen besonders betroffen sind, um einen Gegenpol zu setzen. Man kann auch bei sich selber anfangen und überlegen, in welcher Gesellschaft man gerne leben möchte.

Fotos von der Cité Internationale Universitaire und Parc Montsouris.

Album Paris

 

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Rédigé par Jutta

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Publié le 2 Novembre 2018

Der Steppenwolf, oder Le Loup des Steppes, von Hermann Hesse lässt mich nicht los. Jetzt ist er schon seit etwa 36 Jahren in meinem Leben. Und diesmal ist er in Form eines Theaterstückes im Théâtre Le Guichet Montparnasse aufgetreten. Frédéric Schmitt verkörpert in dem Einpersonenstück Harry Haller. Freilich ist das Stück nicht hypermodern inszeniert, in einem Theater, das seit 1986 besteht und als freies Theater finanziell nicht gerade fett aufgestellt ist, ein Stück, das vor etwa 90 Jahren geschrieben wurde, und dennoch hat das Stück hat Publikum aller Altersklassen angezogen.

Kurzfassung des Romans .... auf youtube, mit Playmobilfiguren

Die Beschreibung beinhaltet diverse Überraschungen. Road movie? So habe ich das noch nie gesehen. Obscurité lumineuse hingegen, ja, absolut. Das Stück endete da, als Harry Haller den Traktat des Steppenwolfs zu lesen beginnt.

Un road movie passionnant dans une obscurité lumineuse.

Harry, écrivain en panne d’inspiration, fulmine dans son antre contre son existence sans but et l’absurdité de la vie. « À quoi bon ! ». Cette nuit-là, il se révolte contre son incapacité à vivre,  prend son courage à deux mains, et s’extirpe enfin de chez lui. Au loin la ville s’agite, les distractions nocturnes battent leur plein. Dans un parcours mi-réel mi-fantastique, Harry va se reconnecter au monde… Tout n’est peut-être pas perdu ?
Hermann Hesse réinvente, pour Harry comme pour nous, une vie riche et surprenante. Émotions et complicités sont au rendez-vous. 

Les Carnets de Harry Haller

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Rédigé par Jutta

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