Publié le 31 Mai 2021

Vorbereitungen auf Etat d'Esprits 2021, einer Wiederaufnahme des Parcours in den Arènes de Lutèce von 2019, diesmal im Rahmen des butô Festivals des espace culturel Bertin Poirée, und die Videoaufnahme für die Capsule im Saal 400, dem großen Saal mit Platz für 400 Personen, des Cent Quatre im Rahmen des Projektes Le Forum 2021 führten zu einem dichten Programm ab Freitag 15h und am Samstag.

Le Forum konnte in der aktuellen Situation leider nicht so realisiert werden, wie ursprünglich konzipiert. Das was blieb waren 3 Stunden im Theater mit der dortigen Ton, Licht und Videoequipe. Die Videoaufnahmen werden uns zur Verfügung gestellt und es wird eine Montage von 5 Minuten Länge sowohl auf der Webseite des Cent Quatre publiziert als auch in einer der Videoboxen im Cent Quatre zu sehen sein.

Die Probe am Freitag wurde von einer Krisensitzung gefolgt, da Cécile uns kurzerhand eröffnet hatte, dass sie an den Proben und der Aufführung im Juni nicht teilnehmen wird.

Sie kam am Freitag dazu, legte ihre Position dar und informierte uns über die Entscheidung, dass sie einen anderen Weg einschlagen wird und Tacuabé verlassen wird.

Samstag ging es um 10h in den Arènes de Lutèce weiter, mit einem sehr frequentierten Park mit Judo und Yoga für Kinder, Boxern, ritterartig kostümierten Gruppen, Tai Chi, und uns, gefolgt von frisch verliebten Pärchen, Kindergeburtstagen, und Sonnenhungrigen.

Um 11h kamen die 4 Musiker, die uns dieses Jahr begleiten werden. Nathan ist ein Mitglied aus Ghislaines Familie, macht eine Jazzausbildung, die Gruppe hat sich nach und nach gefunden, zwischen Kindheitsfreunden Nathan und Damien, dann Franck und Amanda, die vor rund 2 Jahren dazugekommen ist. Fein, dass nach Laurence' Tochter Leslie und Alexandreij wieder über familiäre Kontakte die musikalische Begleitung von Tacuabé möglich wird. Noch dazu spielt ja fast ein ganzes Orchester mit beinahe einem Instrument pro Tacuabé. Es war ein erstes Treffen, sie sind rund um die 22 Jahre alt, der Altersunterschied zu den Tacuabés ist doch erheblich.... Nach Céciles Abschied bin ich wieder die Jüngste in der Gruppe.

Wir führten ihnen den Parcours vor, machten Mittagspause, tauschten ein wenig Ideen aus, hörten ihnen bei einer musikalischen Improvisation zu. Anschließend wiederholten wir den Parcours, diesmal mit Musikbegleitung.

Amanda an der Harfe, Damien an der Querflöte, Nathan mit der Klarinette und Franck am Bass begleiteten wechselweise die Szenen, vor allem bei dem Finale mit der gesamten Gruppe werden sie alle gemeinsam spielen. Vielleicht auch ab und an davor.

Um 15h30 verließen wir die Arènes und begaben uns zu den Videoaufnahmen im Cent Quatre. Wir hatten einen Probesaal zur Verfügung, um uns vorzubereiten, die Kostüme anzuziehen und uns zu schminken, ehe es um 18h in den Theatersaal ging. Sich in einem Theatersaal mit schwarzen Wänden, schwarzer Decke und schwarzem Boden wiederzufinden, einem leeren Raum und ohne Publikum auf den roten Theaterstühlen war ein großer Kontrast zu dem Tag im Freien mit Geräuschkulisse und viel Treiben. Lorna hatte die Ausschnitte und die Musik schon vorab ausgewählt, die wir aufnehmen wollten. Nach der Vorstellungsrunde mit der technischen Equipe des Theaters wurden wir uns rasch einig, wie wir vorgehen wollten. Zuerst die Duos, dann die Szene mit der gesamten Gruppe, Auszügen aus "Quitter l'Humain", an dem wir im Vorjahr gearbeitet hatten.

Cécile hatte sich für diese Aufnahme dazugesellt, da sonst das Duo mit Laurence zu einem Solo umgemodelt hätte werden müssen. Laurence hatte eine Akaji Maro Frisur von Lorna bekommen - unsere Reine des Yokais sah mit den toupierten Haaren großartig aus.

Das Duo Ghislaine - Jutta mit Transformation von Mensch zu Wildschwein zu Vogel hat mir sehr viel Spaß gemacht und wir haben sie gut hingebracht, fand ich. Das Video wird es weisen.

Das Duo Fred - Chapô war ebenfalls ausgesprochen gelungen.

Es war sehr beeindruckend, die anderen auf der Theaterbühne und mit Bühnenbeleuchtung zu sehen. Macht ganz schön was her.

Die Fotos sind von Laurence, Ghislaine, Chapô, Fred. Hinter Loewe und dem Pferd mit dem violetten Shirt verberge ich mich. Ghislaine ist Kraehe, Pferd mit gruenem Shirt Chapô, Rhino ist Fred, Lorna in der orangen Weste bei Pferde-Voguing. Amanda an der Harfe.

 

 

 

Tacuabé intensiv
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Rédigé par Jutta

Publié dans #parisplages

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Publié le 30 Mai 2021

Dank Rossella von der Association MéMo, die mich eingeladen hat, bei den diesjährigen Journées du Matrimoine wieder mitzuwirken, habe ich La Cité Audacieuse entdeckt. Liberté Egalité Sororité ist das Motto der Cité Audacieuse, die einen Raum für Austausch und Büroräume bzw. Besprechungsräume für Vereine mit Schwerpunkt auf Geschlechtergleichstellung und frauenspezifische Anliegen bietet.

In dem sehr angenehmen Innenhof haben sich Lea, Rossella, ich, später kamen Viviana und Anne dazu, niedergelassen. Da MéMo bei der Gestaltung maßgeblich beteiligt war, und einen Büroplatz für den Verein gemietet hat, konnten wir die Räumlichkeiten besichtigen. Die ehemalige Schule wurde mit wenigen Mitteln und Spenden sehr schön umgestaltet. 

Der Innenhof des Cafés Mona wird vermutlich kein Geheimtipp bleiben.

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Rédigé par Jutta

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Publié le 23 Mai 2021

Das Wetter war für heute stabil und sonnig bis wolkig angesagt. Der einzige Tag am langen Wochenende mit schönerem Wetter. Das musste ich ausnützen. Ich radelte Richtung Meudon, wo ich ein wenig durch den Wald pedaliert bin. Die häufigen Regenfälle machen die Fahrt durch den Wald interessant. Die Strecke war eh nictht sehr wild, ist aber trotzdem lustig, durch den morastigen Boden und diversen Pfützen ausweichend sich den Weg zu bahnen.

Dann machte ich einen Abstecher zur Terrasse de l'Observatoire, die zum Domaine national de Meudon gehört. Von diesem auf einer Anhöhe gelegenen parkartigen Teil hat man einen ausgezeichneten Blick auf Paris. Das Observatorium hat seit seiner Gründung 1876 einen Schwerpunkt auf Astrophysik. Der Bereich rund um das Observatorium ist den Forschern und Wissenschaftlern vorbehalten, so scheint es. Aber andere Teile der Anlage, die einst zu einem Schlosskomplex gehörte, ist zugänglich. Das ursprüngliche Schloss wurde bei einem Brand im 18. Jahrhundert zerstört. Im 19. Jahrhundert brannte das neue Schloss ebenfalls, konnte aber weitgehend erhalten werden, und beherbergt eben das Observatorium. Ich spazierte über die erwähnte Terrasse zur Orangerie, wo es ein sehr nettes Lokal gibt, und wo ich auf einen Kaffee einkehrte, ehe ich durch den Skulpturenpark flanierte. Der Skulpturenpark gehört zum Museum von Meudon, das ich allerdings nicht besuchte.

Allmählich fuhr ich wieder hinunter zur Seine, fuhr entlang des Flusses, machte einen Abstecher über die Île Saint - Germain bei Issy les Moulineaux, und dann weiter bis Paris. Bei Javel gönnte ich mir in einem ephemeren Gastgarten an der Seine ein Bier.

Noch ein wenig am Fluss abhängen und so....

Tanz der Hände

Tanz zwischen Himmel und Wasser

Danach radlete ich durch den 16. nach Hause und da kamen dann die ersten Regentropfen vom Himmel.

War ein schöner Pfingstsonntagausflug.

Wiese auf der Terrasse de l'Observatoire

Blick auf Paris von der Terrasse de l'Observatoire

Blick auf die naehere Umgebung von der Terrasse de l'Observatoire

Allee auf der Terrasse de l'Observatoire

Skulptur der in Wien geborenen Day Schnabel im Skulpturenpark

Orangerie

L'Observatorium de Paris in Meudon

Abschluss an der Seine

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Rédigé par Jutta

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