Publié le 20 Juin 2021

Diese Woche haben wir die erste Version des Videos, das wir im 104 Ende Mai aufgenommen haben, bekommen. Ganz schön beeindruckend, ein professionell aufgenommenes und geschnittenes Video unseres Projektes vor Augen zu haben. Wir haben zwei, drei Kleinigkeiten angefragt, ob die eventuell noch ergänzt werden können. Mal sehen. Das Video wird voraussichtlich Ende Juni online gestellt. Ich werde berichten.

Gestern war die Journée d'Étudee zum Thema « Nouvelles approches sur le butô, regards croisés d’artistes-chercheuses ». Ich kam in der Mittagspause dazu, und fand die Beiträge durchwegs sehr interessant. Lornas Beitrag über die Herangehensweise an eine Kreation im Kollektiv wurde von einer Livevorführung von Tacuabé eingeleitet. Danach stellte Lorna das Thema und den aktuellen Stand ihrer Forschung, der durch zahlreiche Interviewaufnahmen von ehemaligen und aktuellen Tacuabés untermauert wurde. Christine, die seit 2018 eine Unterbrechung machen musste, voraussichtlich im Herbst wieder beginnen wird, hat durch ihren Beruf - sie macht sehr häufig Interviews - und durch ihre Passion für das Theater und Schauspiel, eine genussvoll anzuhörende Fundgrube beigetragen. Als sie davon sprach, als sie mir einst vor ein paar Jahren in der Roulotte de Vapeur den Tipp gegeben hatte: "c'est beau, mais où est la faille?", und sie meinte, dass ich seither sehr viel verändert habe, war das für mich schlagartig eine Reise in die Vergangenheit. Ich erinnere mich noch sehr sehr genau an diesen Moment.

Laurence sprach in dem Interview davon, dass sie mit mir für ihr Solo "Taureau" gearbeitet hatte, und dass ihr mein Blick und Rückmeldung auf ihr Solo sehr viel bedeutet haben, im Vergleich zu allen anderen Recherchen, die sie zu dem Thema gemacht hatte.

Heute am Nachmittag war das Konzert der Gesangskursgruppe in Paris bestehend aus Alma, Marie-Christine, Sylvie und meiner Wenigkeit. Sylvies Mann und Vater von Alma, Bruno, war im Publikum. Er selber spielt Gitarre. Stéphane, einer der Schüler in Nanterre und Sänger von dem Konzert in Nanterre, kam als Verstärkung und Männerstimme für Sarabande von Händel. Er sang auch ein Solostück, und zwar ein Lied von Rachmaninov in russischer Sprache. War gut. Stéphane spielt anscheinend auch Harfe. Seine beiden russischen Großeltern, einerseits Ukraine, andererseits Litauen, waren unabhängig von einander über diverse Etappen nach Frankreich gekommen, wo sie sich kennengelernt hatten.

Sylvie und Marie-Christine sangen im Duett "LeTourbillon de la vie". Es war sehr gelungen, die beiden sind vor Publikum richtig aufgeblüht. Alma sang "I had a dream", ich "Come again" und " Mackie Messer". Anfang und Ende war Sarabande.

Abschließend plauderten wir noch ein wenig und überreichten Zsuzsanna ein gemeinsames Geschenk. Sie war ganz bewegt und von den Socken, der Sonnenhut passt ihr ausgezeichnet, dazu passend ein Tuch, und einen Zippbeutel.

Voraussichtlich ab Mitte September fangen die Kurse wieder an. Mal sehen, ob es sich ausgeht und ich weiter machen kann.

Mittwoch und Donnerstag werden die Auftritte von Tacuabé in den Arènes de Lutèce den Kulturvorsommer abrunden.

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Rédigé par Jutta

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Publié le 17 Juin 2021

gestern kam die ueberraschende Ankuendigung des Premierministers Castex, dass das Tragen der Masken im Freien ab heute nicht mehr notwendig ist. Ausgenommen bleiben Maerkte, Warteschlangen, Stadien, Menschenansammlungen und derlei. In Innenraeumen bleibt die Maskenpflicht freilich unveraendert.

Am Sonntag faellt die Ausgangssperre, die derzeit um 23h beginnt.

Heute in der Frueh war ich also im Park ohne Maske. Ein emotionaler Moment. Mir wird vielfach erst bewusst, wenn Massnahmen wegfallen, wie sehr sie doch beeinflussen oder mitunter sogar belastend gewirkt haben.

Ein paar Wochen Freiheit liegen also vor uns - ich formuliere es eher vorsichtig, denn die Pandemie ist noch nicht ueberstanden.

No Mask today
No Mask today

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Rédigé par Jutta

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Publié le 14 Juin 2021

Meine Feuertaufe für ein Gesangskonzert habe ich am Samstag in Nanterre bestanden, und zwar mit "Come again" von John Dowland und "Mackie Messer" aus der Dreigroschenoper. Wie kam das?

Schülerinnen und Schüler meiner Gesangslehrerin Zsuzsanna Pajor haben in der Salle de Fêtes in Nanterre das Abschlußkonzert dieses Jahres bestritten. Im zweiten Teil des Abends war das Publikum aufgerufen auf die Bühne zu kommen und sozusagen Karaoke oder a capella etwas zu singen. Und dieser Einladung sind auch etliche nachgekommen, ehe wir um 21h30 beschließen mussten.

Ich war die einzige Teilnehmerin der SchülerInnen in Paris, aber die Gruppe in Nanterre hat mich sozusagen gleich integriert und ich freue mich sehr, dass ich deren Universum sozusagen durch deren stimmlichen Ausdruck kennenlernen konnte. 

Alle gemeinsam haben wir übrigens auch etwas vorgetragen, und zwar "Sarabande" von Händel.

Ich weiss leider nicht, wer die Fotos gemacht hat. Auf dem Gruppenfoto, das bei der Generalprobe aufgenommen ist, sprechen die Gesichter Baende...

Konzert in Nanterre
Konzert in Nanterre
Konzert in Nanterre
Konzert in Nanterre
Konzert in Nanterre
Konzert in Nanterre

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Rédigé par Jutta

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