Publié le 17 Septembre 2017
Dieses Wochenende waren Journées du Patrimoine. Gestern habe ich sie eher diversen Erledigungen und meinem Ausruhbedürfnis geopfert. Am Abend hat Anne zu sich geladen und ein Fest zu ihrem Geburtstag und zum Sommerende veranstaltet. Das war ein ausgesprochen netter Abend.
Heute nach diverser Hausarbeit habe ich mich doch auf den Weg gemacht, um etwas von den Journées du Patrimoine zu erhaschen. Hab mich sogar in eine der Warteschlangen gestellt, und dann beschlossen, dass ich den Sonntag nicht in der Warteschlange verbringen möchte.
Also bin ich weitergewandert bis zur Place de la Concorde, wo gerade ein Solidaritätskonzert von Solidays - Soidarité SIDA in vollem Gange war. Straßen waren gesperrt, man konnte also auch auf der Fahrbahn gehen, Menschen über Menschen. Ich habe mich in die Tuilerien verzogen und bin über die Pont Léopold Sedar Senghor über die Seine, wo regenschwangere Wolken im Sonnenlicht gehangen sind. Vorbei am Musée d'Orsay, wo wieder Menschenschlangen auf Einlass warteten, schlenderte ich weiter durch die Rue de Lille. In den zahlreichen Galerien war ein Afrikaschwerpunkt, alleine dort, zwischen Masken, Skulpturen, Gemälden, hätte man den Nachmittag verbringen können. Aber mich zog es weiter, zum eigentlichen Ziel der Wanderung.
Schließlich ging ich doch noch in ein Gebäude - ohne Warteschlange war es zugänglich: ENS des Beaux Arts. Die Chapelle des Petits-Augustins, deren Ursprünge auf Marguerite de Valois am Beginn des 16. Jahrhunderts zurückgehen, mit bemerkenswerten Originalkunstwerken und Nachbildungen / Kopien von weltberühmten Gemälden und Skulpturen, ist vor allem nur 2 Mal im Jahr öffentlich zugänglich!
Von dort ging es flugs nach Hause, die letzte Etappe legte ich im Regen zurück.